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Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es um intelligente Kooperationen (SmartCoop).Unsere Wir-Kraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperiert der Bundeverband MMW mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband und dem CoopGo Bund Freier Genossenschaften
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Coop - auf den Punkt gebracht - die geniale Erfindung des VORTEILS.
Neu: Genossenschaft-Online - Die Gründer-Initiative und GenoFAQ, das Geno-Wissen.

Koordination: Gerd K. Schaumann

27.05.15

Kleinanleger-Schutz, Genossenschaften und WirMarkt-Chancen (1)

Frage:

Ich zeige Menschen auf, wie sie ihr Geld bestmöglich anlegen können. Dabei ist Rendite und Sicherheit gleichrangig. Weil immer mehr Menschen ihr Geld in Genossenschaften anlegen wollen, gehören auch mehrere Genossenschaften zu meinen Geschäftspartnern. …
Mit dem Kleinanlegerschutzgesetz hat der Gesetzgeber „den Weg in Genossenschaften“ quasi ausgeschlossen, sofern die Vermittlung gegen „Provision“ erfolgt …
Diese Entscheidung ist mir völlig unverständlich. …
Bedeutet das für mich, dass ich keinerlei Möglichkeiten habe, Menschen für Beteiligungen an Genossenschaften zu interessieren? …
   
             
Die WM-Coop-Antwort:

Teil 1

Wir wollen hier lösungsorientiert antworten.
Lassen Sie uns deshalb ein wichtiges Ergebnis vorwegnehmen:

Auch zukünftig muss und kann es möglich bleiben, dass Genossenschaften für ihren Eigenkapitalaufbau, systematisch aktiv sein können, denn das ist – in einigen Bereichen – ein wichtiger Bestandteil.  Ein zukunftsfähiges, breit aufgestelltes Genossenschaftswesen, wird solche Bereiche (Vielfalt und Größe) benötigen.
Und als Teil eines cooperativen Wirtschaftssektors haben Genossenschaften einen hohen Stellenwert …

Wir wollen und können hier nicht das gesamte Aktionsspektrum „ausleuchten“, auf welchen Wegen man das – auch angesichts des Kleinanlegerschutzgesetz (KASCHG) -
schaffen bzw. wieder erreichen kann.

Dazu spielt sicherlich auch die Frage eine Rolle, ob das KASCHG – in Bezug auf Genossenschaften – wirklich „verfassungskonform“ ist. Wie das Gesetz schon sagt: Es geht um „Kleinanleger-Schutz“. Was die Frage aufwirft, ob Teilhabe an Genossenschaften als „Kapitalanlage“ wirklich zu werten ist. Und ab welcher Höhe wäre eine „Anlage“ überhaupt als „Klein-Anlage“ zu sehen?

Wir wollen den „Coop-Faktor“ hier als Lösungsansatz wählen. Cooperation macht eigentlich nur Sinn, wenn die cooperierenden Menschen oder Gruppen ihre Zusammenarbeit insbesondere abstellen auf:

A.   Die Zusammenarbeit längerfristig zu orientieren.
B.   Wechselseitig faire Vorteile schaffen wollen (Leistung und Gegenleistung ausgewogen und angemessen sind).
C.   Vertrauen und Verantwortung wichtige (Geschäfts-) Prinzipien sind.

In vielen Bereichen, in denen das Thema „Provision“ bisher eine Rolle spielte waren die vorstehenden Punkte eher „unterentwickelt“, vielleicht manchmal nicht gesehen oder manchmal eben auch nicht gewollt.

Die jetzige „Dreiecks-Beziehung“ Kunde-Vermittler-Anbieter endete meist mit oder kurz nach der erfolgten Vermittlung (Vermittlungs-Provision).
Etwas eher waren die Ziff. A-C erkennbar, wenn ein Vermittler auch eine Betreuungsaufgabe übernahm, was dem „Maklergeschäft“ ähnelte.
Wer neben der Vermittlungs-Provision noch „Bestands-(Pflege-) Provision“ bekam, entwickelte bereits ein Gespür für so etwas wie „Cooperations-Verantwortung“…

Auch die „Bemessungsgrundlage“ für Provision hatte bisher nur selten andere Bezüge als das „Vermittlungs-Volumen“ (in Geld ausgedrückt).
Hieraus entsteht – ob gewollt oder ungewollt – so etwas wie ein „Vermittlungs-Druck“.
Auf Genossenschaften bezogen, wurden – meist naheliegend – desahlb gern höhere Geschäftsguthaben angestrebt ….
Ob dies aus Sicht der neuen Mitglieder, die meist keine Genossenschaftserfahrungen haben, sinnvoll war, „rivalisierte“ beim Vermittler mit der Chance, ohne weiteren Aufwand gute Provision zu verdienen. …
Auch ob dies aus Sicht der Genossenschaft immer stimmig war, wurde selten geurteilt, denn der betreffenden Genossenschaft war klar, dass eine Zusammenarbeit mit einer (allgemeinen) Vertriebsorganisation wohl kaum im „Stop-and-Go“ funktionieren würde. So musste auch dann Geschäftsguthaben (Eigenkapital) „angenommen“ werden, wenn es dafür (vorübergehend) keinen wirklichen Bedarf gab, weil sich – wie z.B. bei Energiegenossenschaften – die Planung für eine neue Energie-Erzeugungsanlage verzögerte. Gleichwohl „kostete“ dieses EK vom „Tag der Zulassung“ als Mitglied, bereits Geld …

Wie wir sehen, spricht viel dafür, das KASCHG zum Anlass zu nehmen, mehr cooperative Elemente in die unterschiedlichen Aufgabenfelder einer  Genossenschaft einzuführen …
Damit wollen wir es zunächst mit dem Hinweis bewenden lassen, das Thema „Provision und Genossenschaften“ genauer anzuschauen und ein „Mehr“ an Cooperations-Verständnis zwischen den Interessengruppen zu erzeugen.

Die Erfahrungen zahlreicher „Call-Center“, die Bemessungsgrundlage ihres Bezahlungssystems vom „Vermittlungs-Volumen“ auf „Beratungs-Zeit“ umzustellen, sind in diesem Zusammenhang durchaus interessant …

Kommen wir zu den Interessen der Genossenschaften zurück.

Vermittler täten gut daran, sich zu verdeutlichen, dass eine Genossenschaft die einzige Rechtsform ist, die – qua Gesetz (§ 1GenG) – verpflichtet ist, ihre Mitglieder zu fördern.
Dabei sollte man wissen, dass dieser Förderzweck recht umfassend zu sehen ist. Eine „Förderung“, jedoch, die sich (fast nur) auf „Rendite“ bezieht, entspricht jedoch nicht dem Gesetz!.

Und genau hier finden wir sowohl Lösungsansätze, wie aber auch die Missverständnisse, die bei vielen („genossenschaftsfremden“) Vermittlern vorliegen.

Wer seine „Vermittlung“ auf das „Rendite-Potenzial“ (überwiegend) bezieht, arbeitet eigentlich kaum „genossenschaftskonform“, denn er hat den „Förderzweck“ außer Acht gelassen.
Und das bringt ihn in Bedrängnis und wird mit dem KABG nunmehr tendenziell ausgeschlossen.
„Kapitalanlage“ hat mit „Förderzweck“ wenig zu tun.
Bei einer Genossenschaft geht es um mehr. Und dieses „Mehr“ drückt sich z.B. – neben der Satzung – in so etwas wie einer „Förder-Richtlinien“ aus.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre, dass Genossenschaften sich genauer mit ihrem „Förderzweck“ befassen und sicherstellen, dass darin das „Förder-Volumen“ ausreichend breit definiert ist….

Ein zweiter Schritt würde darin bestehen, entweder bestehende Vermittler entsprechend zu schulen oder neue – und nunmehr spezialisierte - „Förderzweck-Vermittler“ zu finden.

Damit deutet sich so etwas wie ein „Paradigmen-Wechsel“ in der Zusammenarbeit von Genossenschaften und „Vertrieb“ an:

Gesucht wird der „Förderzweck-Berater/Betreuer/Vermittler“ …

„Angeboten“ wird von diesen ein vielfältiges „Förderzweck-Volumen“ (wozu natürlich auch die Rendite gehört), für das er oder sie „Vermittler“ das künftige Genossenschaftsmitglied begeistern sollten …



Kleinanleger-Schutz, Genossenschaften und WirMarkt-Chancen (2)

Frage:

Ich zeige Menschen auf, wie sie ihr Geld bestmöglich anlegen können. Dabei ist Rendite und Sicherheit gleichrangig. Weil immer mehr Menschen ihr Geld in Genossenschaften anlegen wollen, gehören auch mehrere Genossenschaften zu meinen Geschäftspartnern. …
Mit dem Kleinanlegerschutzgesetz hat der Gesetzgeber „den Weg in Genossenschaften“ quasi ausgeschlossen, sofern die Vermittlung gegen „Provision“ erfolgt …
Diese Entscheidung ist mir völlig unverständlich. …
Bedeutet das für mich, dass ich keinerlei Möglichkeiten habe, Menschen für Beteiligungen an Genossenschaften zu interessieren? …
   
             

Die WM-Coop-Antwort:

Teil 2


Für eine Energiegenossenschaft könnte das z.B. heißen:

Zunächst ein ganzheitliches „Energie-Förder-Volumen“ zu definieren. Dazu könnte alles gehören, was z.B. Kosten für Energie mindern hilft, oder/und alles, was an Energie „verdienen“ lässt. Letzteres ist sicherlich nicht nur auf Rendite zu begrenzen …

Wir erkennen hier wichtige Merkmale von Cooperation:

·         Eine Genossenschaft ist immer zugleich eine Gruppe, wie groß oder klein sie auch sein mag.
·         Und Gruppen sind für alle Anbieter stets interessant. Daraus überzeugende „Gruppen-Vorteile“ zu entwickeln und diese Vorteile den Mitgliedern anzubieten, macht regional und überregional viel Sinn.

Die Überleitung von der „Individual- zur Gruppen-Sicht“ ist sehr wahrscheinlich ein wesentliches Element, was sowohl für Anbieter, wie auch für Vermittler völlig neue Sichtweisen und damit nachhaltige Perspektiven entwickelt.

Deshalb hat MMW Bundesverband Cooperationswirtschaft e.V. das Projekt „WirMarkt“ mit initiiert (www.wir-markt.de).

Hierbei geht es z.B. darum, Zukunftsentwicklungen an Märkten vorwegzunehmen, wie diese durch zeitnahe Veränderungen via Medien und Internet ausgelöst werden.
Studien zeigen deutlich, den enormen Wandel im Handel auf. Einzelhandel in der jetzigen Form wird es immer weniger geben. Mit dem Begriff „Dropshipping“ versucht der Großhandel auf die Entwicklungen zu reagieren. Führt das etwa zu einer Entwicklung wie:
Ein Vertrieb in der „alten Form“ könnte sich - mehr oder weniger schnell – demnächst quasi „erledigt“ haben.

Doch das Grundanliegen aller Anbieter – so paradox das klingen mag – bliebe danach nicht nur bestehen, sondern könnte wahrscheinlich sogar noch wachsen. Und dies Grundanliegen heißt jetzt und später:

·         Wie treffen die potenziellen Anbieter ihre potenziellen Nachfrager?

Schon heute werden mit Hilfe verschiedenster Marketing-Aktivitäten – mit immer mehr Versprechungen - neue Modelle kreiert, die inzwischen tendenziell 100 Mrd. EURO beanspruchen, ohne jedoch damit wirklich für die (kleineren) Anbieter etwas zu lösen.

Die Tendenz: „Koordination“ von Angebot und Nachfrage wird immer mehr eine Angelegenheit von viel Geld bei geringer Erfolgsprognose.

Der gesamte Mittelstand und kleinere Unternehmen können dabei einfach nicht mithalten. Aber sie müssen, sonst werden sie vom Markt „ausscheiden“….

Genossenschaften sind Teil dieser mittelständischen Gruppen – mit einem kleinen Unterschied:

·         Seit einiger Zeit steigen sie in der Akzeptanz und Vertrauen bei den Menschen (Nachfrager) stetig und dynamisch an, Genossenschaften sind sozusagen „in“.

Es wäre unklug, Genossenschaften mit dem „auszustatten“, was – mehr oder weniger positiv – bei anderen Rechtsformen angemessen sein könnte. Hierzu zählt auch der Begriff „Marketing“ („Markt machen“). Marketing.

Wir wählen dafür lieber die Bezeichnung „Coopting“. Wie sich das von Marketing unterscheidet erläutern wir später.

Das „WirMarkt-Projekt“ vereinfacht erklärt, bedeutet:

·         Die WirMarkt eG ist ein reines „Informations-Portal“ für Nachfrager und Anbieter. Sie handelt nicht, verkauft nicht, erhält auch keine Provisionen.
·         Um WirMarkt-Mitglied zu werden, bedarf es der Zeichnung von einem Geschäftsanteil mit lediglich einem Wert von 1,00 Euro (!) – einmalig.
·         Wer jemanden für den WirMarkt empfiehlt, hat garantiert keine Berührung mit einer „Kapitalanlage“ gehabt …
·         Ziel ist es, die WirMarkt eG zur größten deutschen „Verbraucher-Bewegung“ aufzubauen. „Verbraucher“ können natürlich auch Unternehmen sein.
·         Alle Anbieter – vorzugsweise Genossenschaften – treffen also dort ihre potenziellen Nachfrager. Dazu bedarf es keines Marketings, sondern des – neuen - Cooptings.
·         WirMarkt wird sukzessive in regionalisierte Einheiten unterteilt werden, die - sukzessive - alle von einem oder mehreren sog. „WM-Cooptern“ betreut werden.
·         Die WM-Coopter betreuen die Anbieter und potenziellen Anbieter bei WirMarkt umfassend und nachhaltig. Sie übernehmen dabei durchaus zum Teil Funktionen des früheren Marketings, jetzt jedoch „gruppenbezogen“.
·         WM-Coopter sind sozusagen Dienstleistungs-Partner für Anbieter auf dem Gruppenmarkt (WirMarkt).
·         In welcher Form sie dazu von den Anbietern „entlohnt“ werden, stimmen sie individuell mit diesen ab.
·         Nehmen wir – beispielhaft – an, dass eine Energiegenossenschaft neue Mitglieder sucht. Sie präsentiert dazu vor allem ihren „Förderzweck“ auf dem WirMarkt-Portal und stellt dazu die Vorteile der Genossenschaft dar.
·         Da der WirMarkt ein (Groß-) Gruppen-Markt ist, müssen diese Gruppenvorteile für die WirMarkt-Mitglieder gut ersichtlich und leicht nachvollziehbar sein. Beispielhaft könnten niedrigere Eintritts- oder Verwaltungskosten – oder was auch immer – angeboten werden.
·         Dies – für den Anbieter - zu gestalten ist z.B. auch eine Aufgabe des WM-Coopters.
·         Der „WM-Coopter“ arbeitet fast wie ein „Router“, er verbindet einfach intelligent Chancen – sozusagen Anbieter-Vorteile mit Nachfrager-Vorteilen - miteinander …

Für eine Genossenschaft (als Anbieter) von Förderzweck-Vorteilen kommt es darauf an, dass viele Menschen (Nachfrager) von den Förderangeboten erfahren.

Auch das spricht für das WirMarkt-Konzept, denn:

A.   Mitglieder der WirMarkt eG kennen „Fördern“ aus der eigenen Genossenschaft.
B.   Mitglieder der WirMarkt eG erwarten also gerade – von einer „Anbieter-Genossenschaft“ – genau das, was sie schon kennen.
C.   „Anbieter-Genossenschaften“ können mit diesem positiven „Wiedererkennungs-Wert“ sogar noch weiter „punkten“, d.h. ihr „Produkt“ (Mitgliedschaft z.B. in einer Energiegenossenschaft) noch attraktiver machen, dadurch dass sie z.B. ein „Förderzweck-Rating“ durchführen. 

Unter „KASCHG-Kriterien“ angeschaut, erkennt man sofort, dass WirMarkt mit dem KASCHG keine Berührung hat.

Warum ist das so?

a.   Es findet – im eigentlichen Sinne - kein „Vertrieb“, sondern „Coopting“ statt.
b.   Der „Vertrieb“ wirkt also wie eine Art „Router“, dessen Aufgabe es ist, den „Findungsprozess“ mittels der „WirMarkt-Plattform“ so effektiv wie möglich zu gestalten.
c.   Ein Zahlen von  „Provisionen“ oder „leistungsabhängige Vergütungen“ sollte beim „Coopting“ durch Betreuungs-Entgelt ersetzt werden.
d.   Da das WirMarkt-Mitglied auch möglichst langfristig von seinem „WM-Coopter“ (regional oder sektoral) betreut wird, baut sich sozusagen hier ein ständig wachsender, vielfältig zusammengesetzter Betreuungsbestand auf, an dem der „WM-Coopter“ langfristig partizipiert (Betreuungs-Entgelt).  
e.   Im Idealfall wird der „Vertrieb“ (Coopting / Coopter) noch nicht einmal direkt für die anbietende Genossenschaft tätig, zumindest nicht unbedingt „ausschließlich“.
f.    Weil der „WM-Coopter“ zugleich für eine Vielzahl von Anbietern tätig ist, entsteht auch kaum so etwas wie „Verkaufs-Druck“.
g.   Mittels dieses Konzeptes ist die Genossenschaft nunmehr auch in der Lage zu „steuern“, wieviel „Zuwachs“ an Mitgliedern sie in welchem Zeitraum benötigt. …

Dieses „Coopting-Konzept“ ist natürlich auch außerhalb des WirMarktes, also in einer einzelnen Genossenschaft selbst einsetzbar. Dazu sollte jedoch das „Förder-Konzept“ der handelnden Genossenschaft weit genug ausgelegt ist. …

In Bezug auf eine einzelne Genossenschaft hat der jedoch WirMarkt mehrere Vorteile (auf die bereits in anderen Beiträgen eingegangen wurde)

„Coopting“ im WirMarkt hat jedoch einen besonderen Vorteil:

Genossenschaften (Anbieter) finden im Spektrum der anderen „Leistungs-Anbieter“ vielfältige Anregungen und Möglichkeiten, den eigenen Förderzweck weiter zu optimieren …

Resümee:

Auch wenn es – zunächst – recht aussichtslos erscheinen mag, dass Genossenschaften den „Folgen“ des KASCHG entgehen könnten, sollten wir erkennen, dass das so nicht einzutreten braucht.

In jedem Fall gibt es durch das WirMarkt-Konzept ein erstes „Durchatmen“: Damit ist sichergestellt, dass Genossenschaften auch künftig weiterhin auf der „Hit-Liste“ von Menschen bleiben und sich gut entwickeln können. …
Und außerdem bringt WirMarkt:
Jetzt können natürlich auch andere Möglichkeiten in aller Ruhe „ausgelotet“ werden …

Wir sehen einfach keine Konkurrenz. Denn es ist genug Platz für alles Gute in Gemeinschaft und für Cooperation …

27.02.15

Fairmondo eG - Faire, genossenschaftliche Alternative für den Kauf im Netz


Online einkaufen und damit zu einer faireren und nachhaltigeren Wirtschaft beitragen? Die Fairmondo eG hat sich große Ziele gesteckt – neben des Betriebs eines gleichnamigen Online-Einkaufsportals gehören dazu auch die Förderung von verantwortungsvollem Konsum und die Verbreitung des genossenschaftlichen Unternehmensmodells (die selbsternannte „Genossenschaft 2.0“). Aktuell führt Fairmondo mittels einer Crowdfunding-Kampagne faire Abos in Verbindung mit einer nachhaltigen Logistik ein. Im Einzelnen:

Was ist Fairmondo? Fairmondo ist ein Online-Marktplatz, auf dem man neue und gebrauchte Produkte sowie Dienstleistungen anbieten und einkaufen kann. Für private Verkäufer ist Fairmondo kostenfrei. Außerdem können Produkte und Dienstleistungen über Fairmondo getauscht, verliehen und verschenkt werden. Eine Spendenfunktion zugunsten akkreditierter Organisationen (z.B. Oxfam) ist ebenfalls integriert. Schwerpunkt im bisherigen Angebot von ca. 2 Mio. Artikeln von über 1.000 gewerblichen Händlern ist der Bereich Bücher.

Was macht den Marktplatz besonders? Verantwortungsvoller Konsum fängt damit an, nicht  notwendige Einkäufe zu vermeiden. Werbung und massive Verführungen, noch mehr zu kaufen, sucht man auf Fairmondo vergeblich. Beim Suchen kann jeder Nutzer mit wenigen Klicks aus dem „Marktplatz für alle“ einen Shop für fair gehandelte, ökologische oder gebrauchte Produkte machen. Fairmondo finanziert sich über Gebühren, die beim Verkauf anfallen – und bevorzugt dabei als fair eingestufte Waren, für die statt 7% nur 4% fällig wird. Davon geht jeweils 1% direkt als Spende an Organisationen zur Korruptionsbekämpfung.

Was versteht Fairmondo  unter der „Genossenschaft 2.0“? Fairmondo hat auf Basis einer Genossenschaft ein Unternehmensmodell geschaffen, das alle Mitarbeitenden in ihrem Handeln zu Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit verpflichtet. So soll die Genossenschaft 2.0 nicht nur den inzwischen fast 2.000 Mitgliedern dienen, sondern der ganzen Gesellschaft. Ziel ist daher die Verbreiterung der Genossenschaft auf 10.000 Menschen. Die Idee von Fairmondo und der Genossenschaft 2.0 wird über ein Botschafter-Netzwerk verbreitet. So soll die Genossenschaft auch in Branchen gebracht werden, in denen sie bisher keine Verbreitung fand, z.B. im Internetbereich. 

Was steckt hinter der neuesten Kampagne? Monatlich fairen Kaffee nach Hause oder die Feinschmeckerkiste ins Büro geliefert bekommen - mit den "RundeSacheAbos" greift Fairmondo den Trend zur regelmäßigen Online-Belieferung auf. Dabei möchte Fairmondo die Zustellung nachhaltiger gestalten: Liegen in einem entsprechenden Umkreis genügend Abo-Bestellungen vor, sollen örtliche Fahrrad-Kuriere die Lieferung vor Ort übernehmen. In Berlin ist dies bereits mit den Lastenrad-Logistikern der Velogista eG i.G. möglich. Auch lokale Händler sollen in einem zweiten Schritt eingebunden werden und ihre Produkte in das Abo-Angebot integrieren können. An der Kampagne bei Startnext (Link siehe unten) unterstützen kann sich jeder beteiligen, auch ein Beitritt zur Genossenschaft werden.

Gegründet wurde die Fairmondo eG am 12.12.2012. Anfang 2013 folgte die bis heute größte Crowdfunding-Kampagne einer deutschen Genossenschaft mit Einlagen von über 200.000 €. Weitere Pionierarbeit leistete Fairmondo im Sommer 2014 mit der ersten Online-Generalversammlung.

Zum Marktplatz: http://www.fairmondo.de
Zur Unterstützerseite von Fairmondo: http://mitmachen.fairmondo.de/


(Der Artikel wurde uns von der Fairmondo eG zur Verfügung gestellt. Wir begrüßen aus-drücklich dieses Engagement seitens des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft e.V.)

07.02.15

So können Wohnungsbau-Genossenschaften (eigentumsorientiert) – mit WirMarkt - immer attraktiver werden...


Wohnungsbau-Genossenschaften haben meist  – analog Bausparkassen – zwei „Formen“ von Mitgliedern:

A. Mitglieder, die Wohnraum der Genossenschaft nutzen oder über die Genossenschaft Wohneigentum anstreben und aufbauen.

B. Mitglieder, die aktuell (noch) keinen Wohnraum der Genossenschaft nutzen und auch bisher (noch) kein Wohneigentum mit ihrer Genossenschaft aufbauen wollten.

Vereinfacht gesagt, benötigt die Wohnungsbau-Genossenschaft zahlreiche Mitglieder der „Gruppe B“, damit die Aktivitäten zum Ausbau der „Gruppe A“ erhöht werden können.

Bausparkassen bezeichnen diese Menschen als „Freundsparer“. Ohne sie würde das Bausparwesen – in der jetzigen Form – kaum funktionieren können…

Gibt es etwa bei Wohnungsbau-Genossenschaften „2-Klassen-Mitglieder“? Auf den ersten Blick könnte man zu dieser Annahme kommen, wenn man davon ausgeht, dass der genossenschaftliche Wohnraum und die Mietkonditionen dem Förderzweck-Gedanken strikt folgen. …

Im Idealfall hätte das „nutzende Mitglied“ dann einen Vorteil (Miete und Kündigung) gegenüber den Mitgliedern, die keine Wohnung bekommen können oder auch bisher keine angebotene Mietwohnung der Genossenschaft haben wollten. …

Liegt es nicht jetzt nahe, über eine gewisse „Dankbarkeit“ gegenüber den vielen Mitgliedern nachzudenken, die solche „Privilegien“ den „nutzenden Mitgliedern“ erst ermöglichen?

Man wäre schlecht beraten, an den „Privilegien“ zu drehen, sie vielleicht gegen mögliche Rendite „aufzurechnen“ oder in ähnlich negative Handlungen zu verfallen.

Wir meinen, das „Schrauben“ an Mieten oder Renditen der Mitglieder wäre kein guter Einfall. Erstens gibt es so etwas wie „Bestandsschutz“ und zweitens sollte man die Attraktivität der Wohnungsbau-Genossenschaft nicht mindern.

Intelligenter wäre es wohl, einen Weg zu wählen, den „Freund-Sparern“ in der Wohnungsbaugenossenschaft nunmehr VORTEILE anbieten zu können, die ihnen effektiv zeigen, dass es sich lohnt, Mitglied in einer Wohnungsbau-Genossenschaft zu sein.

Geht das – Ist das zulässig? Ist es wirklich möglich, zusätzliche VORTEILE für Mitglieder und Genossenschaft zu erreichen? Solche Fragen werden zu Recht von verantwortlichen Gremien gestellt. JA – Es geht.
Es geht sogar hervorragend! …

Und dafür gibt es – mindestens - 3 hochinteressante Wege!
   
A. Die Wohnungsbau-Genossenschaft gründet eine „Tochter-eG“. Nennen wir sie neutral „Handels-Genossenschaft“. Diese „Tochter-eG“ ermittelt den „Einkaufsbedarf“ ihrer Mitglieder und schließt entsprechende Handelsverträge ab.
VORTEIL 1:
Die Mitglieder kaufen vorteilhaft ein, weil sie Mitglied der Wohnungsbau-Genossenschaft sind.
VORTEIL 2:
Anders als Renditen, sind solche VORTEILE nicht zu versteuern!
VORTEIL 3:
Die Gewinne der „Tochter-eG“ können (fast unversteuert) an die Wohnungsbau-Genossenschaft ausgeschüttet werden und stärken deren Ertrag, der die Rendite erhöht ...

B. Die Wohnungsbau-Genossenschaft ermöglicht ihren Mitgliedern die Nutzung der Zusatz-VORTEILE der WirMarkt eG (denn genau für solche Zwecke wurde sie – auf Initiative der MMW-Verbände) geschaffen.

Die Wohnungsbau-Genossenschaft kann sogar die Wege A+B kombinieren und damit die Attraktivität noch weiter erhöhen!

C. Die Wohnungsbau-Genossenschaft ist daran interessiert, weitere NEU-Mitglieder einzuwerben. Damit kann nicht nur Kapitalabfluss kompensiert werden, sondern es kommt zusätzliches und mehr Eigenkapital herein. Der weitere Aufbau des Wohnbestandes wird gefördert, die Wohnungsbau-Genossenschaft strahlt noch mehr Attraktivität nach innen und außen aus …  

Um genau die vorstehenden Wege A-C zur praktischen Entfaltung durch Wohnungsbau-Genossenschaften bringen, haben MMW und seine Verbände das WirMarkt-Konzept – mit der Gründung der WirMarkt eG -mit initiiert.

Der Grund:
Das Konzept (eigentumsorientierte) Wohnungsbau-Genossenschaft ist hervorragend. Die Umsetzung jedoch nicht immer einfach. Mit Blick auf den FÖRDERZWECK lassen sich einige „Hindernisse“ auflösen. So z.B., den „Freundsparern“ dadurch zu danken, dass man ihnen andere VORTEILE anbietet, die ihnen zeigen, dass es SINN macht, in dieser Gemeinschaft – Wohnungsbau-Genossenschaft – Mitglied zu sein. …  
 

(Auszug aus den WirMarkt – FAQ’s)  

04.02.15

Friseur-Betriebe: Entdecken Sie die Chancen des Handels …

Friseur-Betriebe: Entdecken Sie die Chancen des Handels …

Keine Frage, Friseurbetriebe und Friseurgenossenschaften machen Handelsumsatz, mache durchaus recht erfolgreich.
Sie handeln mit – besser sie verkaufen an ihre Kunden – Produkte, die recht eng am Thema „Friseur und/oder Kosmetik“ sind.
Aber warum sich nur darauf begrenzen?
Friseure sind heute für ihre Kunden „Ratgeber und Profi in Sachen Haare-Schönheit-Wellness …“.
Wenn man diese Profistellung mit allem verbindet, was dazu „handelbar“ ist, wäre das schon ein großer Schritt zum Zusatzertrag.
Und wo hin liefern wir? In die Region, nur an unsere Kunden?
Da ist viel mehr drin. Warum so eingrenzen?
Heute zeigen Shops im Internet, dass Handel „ohne Grenzen“ denkbar und machbar ist.
Aber dazu brauche ich Lager und Logistik. Kann man machen, muss aber nicht sein. Immer mehr Großhändler und auch Hersteller, erledigen das für Sie, so „als ob“ die Ware direkt von Ihnen kommt.
Wer „Meister“ ist in Sachen Schönheit, muss sich keineswegs einschränken. Frage er oder sie nur: Was gehört alles zum Thema Schönheit? Sie kommt von außen, sie wächst von innen, sie berührt den schönen Kopf, die gute Kosmetik, usw.  und sogar die darauf abgestimmte Bekleidung …
Und Handel kann – das zeigt die Entwicklung draußen deutlich – sogar branchenübergreifend erfolgen …
Das muss auch nicht unbedingt über den schon bestehenden Fachbetrieb laufen. Man könnte vielleicht sogar eine "Tochter" gründen, z.B. eine „Beauty Handels eG“
Ein bekannter Fernsehspot würde es so formulieren: „So geht Handel – mit dem du Erfolg hast … weil er zeitgerecht attraktiv abläuft ….“
(Auszug aus den WirMarkt – FAQ’s) 



Handwerks-Betriebe: Entdecken Sie die Chancen des Handels …

Handwerker scheinen ihr Geld damit zu verdienen, dass sie „Handwerks-Stunden“ verkaufen, während der Händler der ist, der den Handwerker beliefert, damit der – mit einem Zuschlag – die verarbeitete Ware dem Handwerks-Kunden in Rechnung stellt.
Dieses Grundmuster gilt etwa ähnlich für alle Handwerks-Branchen …
Ein Stück „Handel“ ist also ehedem im Handwerk schon vorhanden. Nur erfolgt dieser Handel bezogen auf konkrete Aufträge.
Im Mittelpunkt steht nach wie vor der „Stundenverkauf“.
Das gilt übrigens auch für alle Rechtsformen und auch die Unternehmensgrößen scheinen das wenig zu verändern.
Vergleicht man in der BWA eines Handwerksbetriebs jedoch die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse von verkauften Stunden mit denen des Handels, wird – in nicht gerade wenigen Handwerksbetrieben – der Handelsertrag zur „Subventionierung“ des Handwerksertrags mitgenutzt.
Das kann man so machen, wenn man z.B. will, dass die Stundensätze „moderat“ bleiben sollen.
Aus rein unternehmerischer Sicht sollte das jedoch Anlass sein, das „Subventions-Modell“ zu überprüfen.
Gut, Sie wollen die Handwerksleistungen niedrig halten und nutzen dazu den Handelsertrag. Dann spräche doch nichts dagegen, die „Komfortzone“ „Handwerks-Handel“ weiter zu optimieren …
Lassen Sie uns dazu einige Anregungen geben:

a. Sie begrenzen das Handelsvolumen nicht nur auf die konkreten Aufträge, sondern beurteilen grundlegender, was alles zu „Handeln“ wäre, z.B. für andere Handwerksbetriebe.
b. Sie beurteilen die Angebote Ihrer Zulieferer. Sie ahnen den Zuschlagssatz, den die nehmen und der Ihren eigenen Ertrag mindert. …
c. Sie prüfen – von Fall zu Fall – ob Sie wirklich beim Großhandel bestellen müssen oder gar selbst Großhändler werden können.

Viele sagen – sinngemäß:
Dazu fehlt mir die Zeit, der Lagerplatz, die Qualifikation, die Logistik …

Es lohnt sich, bei diesen „Begrenzungen“ genauer hinzuschauen. Inzwischen ist in Sachen „Handel“ einiges in Bewegung geraten.
Lagerplatz und Logistik, ist in vielen Branchen gestern gewesen. Heute bieten zahlreiche Hersteller an, direkt auszuliefern und machen sogar kenntlich, „als ob“ die Ware von Ihnen gekommen sei, bei dem der Kunde bestellt hat.

Und wenn Sie das alles sogar zu sehr zu begrenzen scheint, weil Sie inzwischen wissen, dass „jeder mit allem – egal wohin“ handeln kann, dann schauen Sie z.B., was Sie finden, wenn Sie im Internet z.B. den Begriff „Dropshipping“ googlen.

Auch – neben Ihrem Handwerksbetrieb – über die Gründung einer eigenen Handelsgesellschaft nachzudenken, sich sozusagen ein zweites Standbein zu bauen, könnte interessant werden.

Noch spricht man nur vom „Handel im Wandel“. Sicher wird Wandel auch bald ein Thema vom Handwerk sein (können). Die „3 D – Technik“ deutet es an…

Wenn Sie dann noch den Handel mit einer einfach zu gründenden eG verbinden, würden Sie auch gleich das finden, was jedes Unternehmen gern sieht: Die KUNDEN. Dazu sollten Sie das WirMarkt-Projekt angeschaut haben (www.wir-markt.de oder www.wirmarkt-info.de)    


31.01.15

Dropshipping – Auch dort braucht man WirMarkt … weil Kunden fehlen!

„Dropshipping“ ist eine höchst interessante Variante, die zeigt, wie „verrückt“ der Wandel im Handel sich entwickelt.
E-Commerce bringt sehr viel, sehr schnell in Bewegung. Der Einzelhandel steht quasi im „Überlebenskampf“.
Auch der Großhandel sucht – deshalb eigentlich logisch – nach neuen Funktionen. Tut er das nicht, wird auch er den Wandel kaum überleben.
Aber er scheint etwas tun zu wollen. Und was er derzeit gewaltig tut, nennt sich „Dropshipping“. Kommt aus Amerika, wie fast alles, was im Internet „punktet“. Dropshipping heißt – vereinfach gesagt: DIREKT-VERSAND.
Kennen alle schon – aber dennoch ist etwas jetzt anders: Der Online-Handel braucht sich nicht mehr mit den Themen „Logistik“ und „Lagerhaltung“ zu befassen. Das übernimmt für den Händler komplett der Großhandel. Und der tut auch noch so, als sei die Ware tatsächlich vom Shop gekommen, bei dem der Kunde bestellt hat …
Auch das Thema „Zahlungs-Risiko“ ist (fast) erledigt. Man nimmt konsequent „Vorkasse“ – und das wird auch in fast allen Shops akzeptiert.
Der Weg ist frei, für JEDE Genossenschaft – mit Handel – ganz einfach Zusatzerträge zu machen.
Welcher Handel? JEDER Handel – der Sinn macht.
Man muss das Handeln also keineswegs auf die Branche begrenzen, aus der man kommt. …  

(Auszug aus den WirMarkt – FAQ’s)  

23.01.15

WirMarkt im Vergleich zu Amazon, E-Bay, Vergleichsportalen u.a....


Im Internet gibt es – bisher wenig zur Kenntnis genommenes – ein „Prinzip“. Egal, wie lange man „googlet“, welches Vergleichsportal man auch „getestet“ hat, man bekommt bestimmt irgendwann, den besten Preis oder das beste Angebot.
Unstrittig, „googlen“ bringt Vorteile.
Aber Vorsicht: Diese Vorteile gelten für den Einzelnen – NUR – für den Einzelnen.
Einen „GruppenMarkt“ gibt es so gut wie nicht – man sollte es kaum glauben!
WirMarkt kümmert sich – genau - um diesen Markt, den GruppenMarkt. Und die Aufgabe von WirMarkt ist, den Gruppen-Vorteil zu schaffen. Die Grundlage ist offensichtlich: Angebote an Gruppen (Preise, Service, Qualität, etc.) sind attraktiver als Angebote an Einzelne!

Denn: Angebote an Gruppen haben auch für Anbieter enorme Vorteile. Das betrifft nicht nur das Thema Werbung.
Und genau diese Vorteile werden bei WirMarkt fair aufgeteilt. Daraus entsteht ein WIN-WIN für alle Beteiligten: Die Nachfrager und die Anbieter.

Deshalb sagt WirMarkt auch: „Googeln Sie ruhig den besten Einzelpreis. Und bevor Sie kaufen, schauen Sie bei WirMarkt rein, ob es dazu schon einen – natürlich noch attraktiveren - Gruppen-Preis gibt“ …

17.01.15

FAQ – Was sind die wichtigsten Ziele von WirMarkt?

FAQ – Was sind die wichtigsten Ziele von WirMarkt?

WirMarkt will Deutschlands größter GRUPPEN-Markt werden. WirMarkt will eine intelligente Lösung anbieten, um die „Koordinations-Schwierigkeiten am MARKT zu minimieren.
Derzeit wird viel Geld dafür ausgeben, dass Anbieter ihre Kunden finden bzw. die Kunden ihre interessanten Angebote.
Allein für Werbung werden in Deutschland über 80.000 Millionen EURO ausgegeben. Das sind ganz überwiegend Kosten, die NICHTS für die WERTE der Produkte und Leistungen bringen. Auch die Handelsstufen / Handelspannen sind von Fall zu Fall unteroptimal. Für die effektive Wertschöpfung bringen sie auch wenig. E-Commerce zeigt, wie rasant sich der Markt wandelt.
Allerdings bringt weder das Internet mit seinen Vergleichsportalen, noch bringen Verkaufsportale wie Amazon oder E-Bay für den GRUPPEN-MARKT etwas. Alle diese Angebote sind „Einzel-Angebote“ (Auch wer nach langen Google-Recherchen das „günstigste Angebot“ gefunden hat, sollte wissen: Das ist das günstigste Angebot für den EINZELNEN). WirMarkt bietet zusätzlich den GRUPPEN- oder GROß-GRUPPEN-VORTEIL.
Aus der Optimierung des (latenten) Koordinationsproblems in der Marktwirtschaft, entsteht immer ein WIN-WIN. Anbieter können dann TOP-Angebote machen und trotzdem mehr am Produkt verdienen. Das nennt WirMarkt „SmartCoop“.
WirMarkt orientiert sich am WERT der Produkte oder Leistungen und will echten MEHRWERT schaffen. Wer – sozusagen – nette Werbespots im Fernsehen möchte, sollte wissen, wer das zahlt: Der Anbieter und der Kunde!

WirMarkt möchte keinesfalls solche Konzepte kritisieren. WirMarkt möchte nur dazu eine OPTION anbieten. Das nennen WIR, die Souveränität der Marktteilnehmer steigern! „So geht MARKT!“    

12.01.15

Bundesverband der Cooperationswirtschaft gegründet.


Neuer Dachverband vereinigt Genossenschaften, Vereine und Stiftungen.


Das bisherige MMW VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft war schwerpunktmäßig auf das Genossenschaftswesen ausgelegt. Das wurde in Anbetracht der erkennbaren grundlegenden Wandlung in Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung Gemeinschaftshandeln von den beteiligten Verbänden als unzureichend begriffen. Mehr denn je ist aktuell, eine starke OPTION in Richtung eines nach „kooperativen Spielregeln“ funktionierenden Wirtschafts-, Sozial- und Finanzsektor zu entwickeln und auszubauen. Es geht um OPTION, nicht um ALTERNATIVE zum „Konkurrenz-Muster“. Das beinhaltet, dass beide „Systeme“ als ANGEBOTE zum Handeln und Gestalten gleichgewichtig zur Verfügung stehen sollen. MENSCHEN sollen und können dann wählen, in und mit welchen Formen sie künftig wirken wollen. Das Thema „GRUPPEN-VORTEILE“ wird dabei eine besondere Rolle einnehmen. Mit dem „WirMarkt-Projekt“ werden erstmals – auf breiter Basis - moderne Coop-Strukturen entwickelt: ANBIETER und NACHFRAGER können direkt miteinander kooperieren.

„Mit dem Schritt zum Bundesverband Cooperationswirtschaft ist weit mehr verbunden als die Aufwertung des VerbändeNetzwerkes Menschen Machen Wirtschaft in Richtung eines Dachverbandes“, so fasste der MMW-Vorstand Gerd K. Schaumann anlässlich des ersten Verbandstages den „Umbau“ zusammen. Die wesentlichen Beweggründe zum „Umbau“ werden im neuen COOP-CODEX u.a. wie folgt gesehen:
a. Es geht weniger um Strukturen, es geht vor allem um das essenziell Gemeinsame. Und gemeinsam ist, das DENKEN und HANDELN in Kooperation.
b. Um einen nach kooperativen Mustern funktionierenden Wirtschafts-, Sozial- und Finanzsektor zu gestalten, sollen die Grund-Gemeinsamkeiten gebündelt werden.
c. Es wäre zu kurz gegriffen, nur das Genossenschaftswesen als „Cooperation“ anzusehen. Auch Vereine, Stiftungen, sogar kirchliche Gliederungen sind Teil einer großen „COOP-Familie“. Das wird verdeutlicht in der Bezeichnung des neuen Verbandes. „Cooperationswirtschaft“ ist der umfassendere Begriff.
d. Der Bundesverband der Cooperationswirtschaft hält bewusst an „Menschen Machen Wirtschaft“ fest. Das ist zentrales Anliegen und sozusagen „Programm“ auch des neuen Verbandes.
f. Im Zentrum der Verbandsarbeit steht zunächst der Bezug zum Denken und Handeln von-in-mit GRUPPEN und GROß-GRUPPEN. Hierin und hierdurch können MENSCHEN-ORGANISATIONEN-UNTERNEHMEN sofort VORTEILE von Gemeinschaftshandeln selbst organisieren und erfahren. Das ist sozusagen „Cooperation in Aktion“.
g. Das Projekt „WirMarkt“ zeigt deutlich auf, wie durch intelligentes COOP (SmartCoop) ein WIN-WIN für alle Teilnehmer zu organisieren ist. Statt viel Geld aufzuwenden, um mittels Werbung Dienstleistungen und Waren zwischen Anbietern und Nachfragern zu koordinieren, führt WirMarkt zusammen, was zusammen gehört. Dabei entstehen die beabsichtigten GRUPPEN-VORTEILE für beide Seiten.