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Familien in
Genossenschaft – Ein dynamischer Trend mit vielen Varianten und interessanten
Lösungswegen.
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DEGP
Fachtagung zeigt, dass mittels Genossenschaften sowohl interessante
wirtschaftliche, wie auch soziale oder familienbezogene Konzepte zu realisieren
sind.
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Vielschichtiger
könnte es kaum sein, was inzwischen alles unter dem Begriff „Familien-Genossenschaft“
verstanden wird. Die Fachtagung „Familien
entdecken Genossenschaften“ des Deutsch-Europäischen Genossenschafts- u.
Prüfungsverband e.V. (DEGP) führte Menschen zusammen, deren Beweggründe von
großer Spannbreite waren. Bei den einen ging es um „handfeste“
Wirtschaftsthemen, wie Unternehmensnachfolge, Re-Start oder Erbfragen. Bei
anderen Interessenten standen wohnwirtschaftliche Lösungen im Vordergrund und
wiederum andere waren an sozialen Themen interessiert, wie Kindergärten,
Altenpflege oder Wohnbetreuung interessiert …
„Für alles gibt es
eine passende genossenschaftliche Lösung“ – mit dieser Aussage eröffnete der Vorstand des DEGP
– Gerd K. Schaumann – die Fachkonferenz für Familien-Genossenschaften in
Berlin. „Wir sind uns durchaus der Kühnheit einer solchen These bewusst“ – so
der DEGP-Vorstand, möchten jedoch vorwegnehmen, dass diese Aussage inzwischen
in langjähriger Verbands-Arbeit gut verifiziert wurde. Es ist geübte Praxis
unseres Verbandes, nicht zu warten, bis Gründer ihre Unternehmensideen an den
Verband herantragen. Der DEGP ist seit einiger Zeit dazu übergegangen, auch
aktiv Lösungsbereiche zu identifizieren, Rahmenkonzepte zu entwickeln und für
deren Umsetzung geeignete Unternehmer (Vorstände, Mitglieder) zu finden und
zu begeistern.
Im
Kern wirkt eigentlich jede Genossenschaft wie eine Art „Familie“. Werte wie
Vertrauen, Partizipation, Selbsthilfe und Selbstverantwortung sind
„familientypisch“. Wer mit so geschärftem Blick durch die Lande geht, wird
unschwer entdecken, wo, welche Themen zur (genossenschaftlichen) Lösung
anstehen könnten und wie man dazu die passenden Konzeptionen entwickeln kann.
Es hat sich im DEGP bewährt, dazu gezielt die „Anwender“ zu finden und
zusammenzuführen. Deshalb geht es bei dieser Konferenz auch nicht nur darum,
bereits bestehende Konzepte vorzustellen, sondern auch weitere Menschen dafür zu gewinnen, in eigener Regie
bestehende Konzeptionen zu prüfen, diese als „Startup“ umzusetzen.
Zunächst
ging es darum, bestehende Projekte aus den Bereichen Kindergärten,
Seniorenbetreuung und Schule vorzustellen. Beeindruckendes wurde hier
geleistet und darüber berichtet. Die Projekte machten Mut zur Nachahmung.
Familiengenossenschaften mit sozialpolitischen Hintergründen, so die
Referenten, sind heute gern gesehene Partner von Kommunen und durchaus auch
von Unternehmen. Dies ist „Selbsthilfe und Selbstorganisation“, die sofort
einsichtig und nachvollziehbar ist. Soziale „Brennpunkte“ sind seit jeher ein
Terrain für genossenschaftliche Lösungswege gewesen und werden es bleiben.
Anders
jedoch z.B. das Thema „Unternehmensnachfolge“. Hier werden – auch von Kammern
und Unternehmensberatungen – genossenschaftliche Lösungen gern ignoriert, so
Herr Olaf Haubold, Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Genossenschaften.
Seine Erfahrungen zeigen, dass in Situationen von Unternehmensnachfolge zu
wenig „ganzheitlich“ gedacht und gehandelt wird. Dabei geht es längst nicht
nur darum, einen gelungenen unternehmerischen „Stabwechsel“ zu organisieren,
sondern zugleich auch die mannigfaltigen Interessen der bisherigen
Unternehmer und dessen Familie zu berücksichtigen. Haubold erläuterte diese
Zusammenhänge anhand von Praxisbeispielen sowohl aus dem Handwerk, wie auch
von mittelständischen Industrie- bzw. Dienstleistungsunternehmen. Erfahrungsgemäß
sind die Unternehmerfamilien insbesondere an einem reibungslosen
Betriebsübergang interessiert, der auch die Vermeidung erbschaftsteuerrechtlicher
Aufwendungen optimal berücksichtigt. Die
Empfehlung von Haubold war für alle Teilnehmer leicht einsichtig und
nachvollziehbar: Das Thema Unternehmensnachfolge sollte bereits längere Zeit
vor dem eigentlichen Wechsel thematisiert und von den Familien mit besonders
qualifizierten Berater geplant werden. So können Lösungen erarbeitet werden,
die alle beteiligten Parteien zufrieden stellen.
Haubold erläuterte Beispiele, wie
mittels einer familiengenossenschaftlichen Lösung alle Interessen in
Einklang gebracht werden können und so „SmartCoop-Lösungen“ möglich werden.
Seine Empfehlung: Wirklich intelligente Lösungen benötigen eine 360o-Sicht.
Die gesicherte unternehmerische Betriebsfortführung ist ebenso wichtig, wie
die gesicherte Vermögenssituation der Familie.
Herr
Frank-P. Evertz, Genossenschaftsberater, konzentrierte sich auf den Aspekt
Erbrecht. Nicht selten, so Evertz, sind die starren gesetzlichen Vorgaben des
Erbrechts unzureichend, um optimal die Interessen der Erblasser und Erben zu synchronisieren.
Hier bieten genossenschaftliche Lösungen oftmals interessante Lösungswege – auch
in Verbindung mit einer genossenschaftlich strukturierten Unternehmensnachfolge. Da Erbrecht und Steuerrecht quasi eng
ineinander verzahnt sind, bedarf es der Einbeziehung von qualifizierten
Steuerberatern. Es macht wenig Sinn, genossenschaftliche Lösungen zu
präsentieren, die steuerlich zu ungewollten Belastungen führen. Nicht selten
kann eine Wohnungsbau-genossenschaft hierbei interessante Perspektiven eröffnen.
Der
DEGP Vorstand wies darauf hin, dass der Verband eine Fachgruppe
„Familiengenossenschaft“ gegründet hat, der spezialisierte Unternehmensberater,
Genossenschaftsberater, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Fachjuristen
angehören, die sowohl genossenschaftliche Lösungen – unterstützend –
entwickeln, wie bestehende Lösungen genossenschaftlich optimieren helfen.
Anfragen
können per Mail an info@menschen-machen-wirtschaft – Stichwort
Familiengenossenschaft – gerichtet werden.
Wegen
des großen Zuspruchs wurde beschlossen, weitere Konferenz zum Thema
„Familiengenossenschaften“ auf Ebene der Bundesländer durchzuführen.
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Während unsere Natur beispielhaft effizient, effektiv und erfolgreich die WIRKRAFT nutzt, scheinen viele Bereiche unserer Wirtschaft die Vorteile des WIR noch zu oft zu ignorieren. Unsere Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor dramatischen Veränderungen. Konkurrenz war früher. Jetzt ist das WIR, die Kooperation - nach innen und außen - der neue Erfolgs-Faktor. Wir zeigen hier konkret, wie das geht ...
Willkommen
Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...
WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es um intelligente Kooperationen (SmartCoop).Unsere Wir-Kraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperiert der Bundeverband MMW mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband und dem CoopGo Bund Freier Genossenschaften
Folgende Links könnten ebenfalls interessant sein: GenoNachrichten, GenoFAQ, Genossenschaft-Online, CoopFAQ
Coop - auf den Punkt gebracht - die geniale Erfindung des VORTEILS.
Koordination: Gerd K. Schaumann
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28.11.17
Familien in Genossenschaft – Ein dynamischer Trend mit vielen Varianten und interessanten Lösungswegen.
19.11.16
Warum die Methoden der Modernen Quantenphysik, für Genossenschaften und Coop gleichermaßen vorteilhaft sind
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Ziel:
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Erfolgreich mit den Instrumenten
der QuantenPhysik
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Zitat:
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Was kooperiert, hat größere
Überlebenschancen. (Prof. Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker
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Die Frage:
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Warum sollte gerade in
Kooperationen oder Genossenschaften mit den Instrumenten der modernen Quantenphysik
gearbeitet werden?
Das trifft doch eigentlich für alle
Unternehmensformen zu …
Wir haben in unserem Vorstand
darüber intensiv gesprochen. Da wir alle weder Physiker, noch Quantenphysiker
sind, würde uns zunächst interessieren, was z.B. sich bei uns ändern ließe,
um erfolgreicher zu sein, und zu erreichen, was sie als „WirKraft-Vorteile“
bezeichnen …
Gibt es zu diesem neuen Management-Ansatz
auch bereits Seminare, wer biete sie an und welche Vorkenntnisse sind dafür
erforderlich?
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(FragestellerIn – Vorstandsmitglied einer EnergieGenossenschaft)
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Die Antworten
– Ein Auszug:
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Sie haben natürlich völlig Recht.
Die Instrumente der Quantenphysik in das Management zu integrieren, ist losgelöst von irgendeiner Rechtsform,
sie ist sogar losgelöst von Unternehmen. Sie ist allerdings auch für die persönliche Nutzung hervorragend
geeignet, wie wir sehen werden….
Der bekannte Quantenphysiker und
langjährige enge Mitarbeiter des Nobelpreisträgers Heisenber, Prof.
Hans-Peter Dürr, bringt es auf den Punkt: „Was kooperiert, hat größere Überlebenschancen“. Treffender kann man
es eigentlich nicht ausdrücken, um die Richtigkeit des Weges zu beschreiben,
den MMW geht: Schaffung eines Wirtschaftssektors, der nach kooperativen „Spielregeln“
funktioniert. …
Eigentlich nachvollziehbar, dass es
Sinn macht, für diesen Weg auch geeignete Führungsinstrumente zu entwickeln, denn alles, was wir bisher
kennen, ist entstanden aus einer Perspektive der Konkurrenz, des
„Gegeneinanders“. Dürr stellt jedoch fest, dass eigentlich alles kooperiert
und nicht nur auf unserem Planeten, sondern im ganzen Universum. Es scheint
wie eine Art „Grundgesetz“ zu
sein, dass alles mit Allem kooperativ in Verbindung steht. …
Wer so denkt, beginnt auch zu
ahnen, welche Kraft zu erzeugen
ist, wenn man – sozusagen – auf den Spuren dieses „Grundgesetzes“ beginnt,
sich weitere Gesetzmäßigkeiten anzuschauen, die aus dem „Werkzeugkasten“ der Quantenphysik kommen.
Beginnen wir mit dem sog. Beobachter-Effekt. (Keine Angst, wir
werden nicht erwarten, dass Manager – in Zusatzausbildung – ein
Physik-Studium absolvieren müssen). Wir konzentrieren aus vielmehr auf die praxisnahe Anwendung solcher
Erkenntnisse.
Nehmen wir – beispielhaft an, der
Vorstand einer Genossenschaft bereitet das neue Geschäftsjahr vor. Bisher war
es selbstverständlich, aus den Erkenntnissen und Erfahrungen der letzten
Geschäftsjahre zu beurteilen, wie das neue Geschäftsjahr verlaufen könnte.
Dazu wurden Konjunkturprognosen, Kundenpotenziale, Mitarbeiterpotenziale,
Anschaffung neuer Maschinen, Software, Marketingaktivitäten, Beschäftigtenzahlen,
etc. in Bezug gesetzt und daraus eine Jahresplanung in Zahlen erstellt.
Ertragsvorschau und andere Planungsrechnungen – Sie wissen, was gemeint ist.
…
Frage:
Worauf richten Sie in dieser Phase Ihr hauptsächliches
Augenmerk?
Auf das „Gewesene“ oder auf das was
„kommen soll“?
Wir vermuten, dass ein recht hoher
Zeitanteil für die Analyse des „Gewesenen“
aufgewandt wird.
Das ist zwar auch an sich schon zu
befragen, aber wichtiger noch ist, was
Sie in dieser Zeit „gedacht“ und „empfunden“ haben.
Warum?
Dies ist der „Beobachter-Effekt“. Wer meint, dass diese Tätigkeit keinen
gestaltenden Einfluss auf die Zukunft hätte, könnte sich irren. Bereits bei
dieser Tätigkeit – die ja „jetzt“
stattfindet sind Sie – ob bewusst oder unbewusst ist gleich – dabei diese
„Energie“ (Aufmerksamkeit ist Energie) sozusagen in das „Quanten-Feld“ Ihrer
Genossenschaft zu geben.
Wir kennen zahlreiche Vorstände,
die beim historischen „Aufarbeiten“ nochmals fast in „Zorn“ geraten, über das
Verhalten dieser oder jener Lieferanten, Mitarbeiter oder ‚Kunden …
Wie denn sonst?
„Realität“ gibt es nicht in der
Form, wie wir das meinen. Das sagt nicht nur Prof. Dürr (Quantenphysiker –
siehe Zitat oben), sondern ist gefestigte Meinung in der Quantenphysik
allgemein. Die kleinsten Teilchen – genannt Quanten – reagieren sofort auf den Beobachter und beginnen ihre „Arbeit“.
Nennen wir das ganz allgemein so: Sie bringen „Realität“ in „Formen“ (daher
auch ist auch das Wort Information sehr richtig, was man sieht, wenn man die
Schreibweise etwas abwandelt – „In-Form“).
Auch der Begriff „Formatieren“ dürfte geläufig sein …
Wenn Sie diesen – ungewollten – „Gestaltungs-Effekt“
vermeiden wollen, sollten Sie die Vergangenheit eigentlich „vergangen“ sein lassen
und sie nicht weiter beachten.
Natürlich wollen wir hier nicht
empfehlen, vollständig auf „Analysen“ zu verzichten. Wenn Sie sich jedoch der
Folgen bewusst werden, beginnen Sie wahrscheinlich anders damit umzugehen.
Wie?
Z.B. indem Sie sich darauf
konzentrieren, was im Vorjahr bereits alles positiv gelaufen ist.
Und das, was schlecht gelaufen ist,
soll einfach „unter den Tisch“ fallen? Nein, aber es ist schlecht gelaufen –
und daran kann nichts mehr geändert werden.
Sie haben aber daraus jetzt
Erfahrungen gesammelt, um genau darauf zu achten, dass dies „Schlechte“ im Folgejahr besser läuft.
Mit dieser Haltung fließt Ihre
Aufmerksamkeit in die richtige Richtung und Ihre Gedanken beginnen – ganz im
Sinne des Beobachter-Effektes – für die
Genossenschaft das „In-Form“ zu bringen, was Sie eigentlich wollen.
„Managen“ heißt – was leider oft
ausgeblendet wird – das zu tun, was noch
nicht ist. Was bereits „ist“, ist nur Verwaltung, niemals aber Management
…
Schauen wir uns die Abläufe von
Versammlungen an, wo eigentlich viel „WirKraft-Potenzial“
einer Genossenschaft versammelt ist, eine „Generalversammlung“, dann erkennt
man unschwer, wie viel „Chancen“ dort
einfach „liegengelassen“ werden, weil man glaubt, dass es sinnvoll sei, auf
dieser Versammlung „Geschichtsunterricht“ durchzuführen, sozusagen, die
Historie wieder aufleben zu lassen.
Macht so etwas, wie Generalversammlung überhaupt –
erfolgsbezogen - Sinn?
Ja, sofern man sich auf das
konzentriert, was bereits gut gelaufen ist. …
Und wieviel positive Gedanken,
besser noch, emotional positiv geladene Atmosphäre erzeugt derzeit
durchschnittlich ein Vorstand auf einer solchen Generalversammlung? Zu wenig,
würden wir sagen. Schade um die dafür vergebene Chance, um das „Geno-Quanten-Feld“ tüchtig zu
stärken.
Vergleichen Sie einmal den Ablauf
von Aktionärsversammlungen – wie bei Google oder Apple – mit deutschen
Aktionärsversammlungen, in diesem Punkt. Ein erheblicher Unterschied, was das
„Klima“ auf diesen Versammlungen
betrifft. …
Nun müssen Sie nicht gleich
„Goggle“ oder „Apple“ spielen, aber nutzen Sie mal den Blick, um das auf
unser Gesagtes zu beziehen. …
Aber der „Rechenschaftsbericht“ des
Vorstandes, des Aufsichtsrates oder gar der Prüfungsbericht des Prüfungsverbandes
…
Sie alle wären eigentlich Chancen, enorm viel Energie in den „Quanten-Speicher“ der Genossenschaft zu befördern. ….
Was (noch) nicht ist, kann (erst)
werden, wenn dafür eine entsprechende Sensibilität besteht. Das gilt
natürlich auch für Verbände im Bereich der Genossenschaften …
Wir regen an, zu prüfen, ob Sie
künftig Ihr Zusammensein mit den „WirKraft-Akteuren“ (Mitglieder) verstärkter
zukunftsorientiert ausrichten. …
Neben den Gremienmitgliedern ist
auch jedes Mitglied der
Genossenschaft ein recht wichtiger Teil für das „Quanten-Feld“ der
Genossenschaft.
Wie das?
Eigentlich ist alles im Universum
„Energie“ und „Schwingung. Auch das eine interessante Botschaft der
Quantenphysik. Somit sind unsere Gedanken auch sind nichts anderes als Energie. Und die Physik kennt den
Grundsatz, dass Energie niemals verloren gehen kann, sondern sich lediglich
umwandelt.
Die – nicht unwichtigen – Fragen:
Wo bleiben unsere Gedanken, wenn wir sie „gedacht“ haben? Und wie entstehen unsere Gedanken?
Bemerken Sie jetzt vielleicht
einmal, was passiert, wenn Sie Ihr Denken „abstellen“ wollten. Sie werden
feststellen, dass das kaum oder nicht gelingt. Wir denken also „permanent“.
Aber woran wir denken, ist kein „Zufall“. Es sind die z.B. die Kontraste in
unserer Umwelt, die wesentlich den „Denk-Prozess“ am Laufen halten. „Das
finde ich gut“ – „das finde ich schlecht“, wir sind irgendwie ständig mit
beurteilen und bewerten befasst...Auch Nachrichten oder Werbebotschaft, etc.
sowie die Gespräche mit anderen, lassen uns „mitdenken“.
Bitte beachten:
Nur der wenigste Teil von Gedanken
ist originär „unser“ oder betrifft „uns“. Die Mehrheit wird unbewusst von uns
aufgegriffen, ist aber Teil von anderen. …
Viel spricht dafür, dass es Sinn
macht – wie Quantenphysiker annehmen und auch bereits in Experimenten
nachgewiesen haben - das Gedanken quasi „magnetisch“
sind, sie „ziehen“ einander an. In dem bekannten Spruch: „Gleich und gleich –
gesellt sich gern“, wird das gut zum Ausdruck gebracht. …
Die Folge:
Je besser es Ihnen gelingt, durch
Ihre Gremien, Mitglieder und auch Kunden, gleichgelagert positive Gedanken zur Genossenschaft zu erzeugen,
wird so etwas wie ein „magnetisches Quanten-Feld“ dieser Gedanken entstehen.
Treten Dritte jetzt in irgendeiner Form in Kontakt zu diesem Feld, ist die
Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass eine Art „magnetische Verbindung“ zum Gedankenfeld diese Dritten entsteht.
Er oder Sie begingen quasi „automatisch“ - wenn sie beginnen an Ihre
Genossenschaft in irgendeiner Form zu „denken“ - dass sie zugreifen auf
dieses (genossenschaftliche) Quantenfeld und die dort vorherrschende „Energie“ (Gedanken), unbewusst in ihr eigenes
Denken integrieren.
Ist das (genossenschaftliche)
Quantenfeld nur gering positiv „ausgebaut“ oder gar negativ ausgerichtet, ahnen sie, welche Folgen – so oder so –
entstehen. Bei Ihnen ruft dann entweder ein „offener“ Kunde an oder eher ein
„verschlossener“ oder skeptischer Kunde. …
Für die Kenner der Quantenphysik
ist das kein „Rätsel“ oder „Zufall“. Sie wissen Bescheid und berücksichtigen
das in der Unternehmensführung.
Für die anderen Manager ist das
eben „nur schade“, und so müssen sie mit viel mehr Mühe, Kraft, Tun und
Einsatz das „nachjustieren“, was
die Kenner - quasi mühelos - in „Empfang“ nehmen können …
Und die Mitarbeiter?
Dort gilt das Gleiche. Wir bezahlen
für Anwesenheit und Leistung mit 100% Gehalt oder Lohn. So weit, so gut.
Nun mal folgender Vergleich dazu:
Der eine Mitarbeiter oder
Mitarbeiterin denkt während eines (8 Std.) Arbeitstages in einer freudvollen
Laune, während der andere relativ mies gelaunt ist.
Experten nehmen an, dass ein
durchschnittlicher Mensch pro Tag (24 Std.) etwa 30.000 bis 40.000 unterschiedliche Gedanken denkt. Ziehen wir 8
Std. Unterbrechung (Schlaf) ab, bleiben noch 16 Std. Fernsehen und andere
Impulse könnten dazu beitragen, dass dieser Mitarbeiter außerhalb mehr
Gedanken denkt, wie innerhalb der Arbeitszeit. Das dürfte auch abhängig von
der Tätigkeit während der Arbeitszeit sein. Ohne das im Einzelnen ausrechnen
zu können oder zu wollen, bleibt die entscheidende Frage:
Wieviel der – vermutlich – während der Arbeitszeit
„absolvierten“ Gedanken sind davon positiv und wieviel davon negativ.
Oder anders ausgedrückt, wieviel
der Gedanken nützen der Genossenschaft wirklich und für wieviel der negativen Gedanke – also solche die
der Genossenschaft eher „schaden“ - zahlen Sie sogar Lohn oder Gehalt?
Grob gerechnet – und nach unten
gerundet – zahlen Sie etwa für 6.000
Gedanken 100% Lohn oder Gehalt. …
Untersuchungen machen uns
nachdenklich, wonach nur ca. 30 %
(!) unserer Gedanken wirklich positiv
ausgerichtet sind, also das „Quanten-Feld“ der Genossenschaft „bereichern“.
Es lohnt sich wirklich, sich um die
Differenz zu bemühen, weil darin ein Teil dessen „verborgen“ liegt, was wir
für mehr „WirKraft-Potenzial“
nutzen können.
Ähnlich ist das zu sehen, bei
Mitgliedern, die nicht zugleich Beschäftigte sind. Natürlich scheinen die uns
kein Geld zu kosten. Aber unzufriedene
Mitglieder bringen auch nicht das, was uns nutzen könnte, vor allem
nützen sollte und entscheidende Vorteile
im Vergleich zu anderen Rechtsformen und „Konkurrenten“ bringen kann. …
Zu Ihrer abschließenden Frage, bezüglich der Seminare.
Ja, es gibt Seminare, jedoch noch
keine speziell in Bezug auf Genossenschaften und Kooperationen.
Wir bereiten bei MMW solche
Spezial-Seminare vor. Dazu muss man natürlich keine „Vorbildung als Physiker“
haben. Sie sind vor allem anwendungsbezogen ausgerichtet.
Bleibt abzuwarten, wie das
Interesse dazu aussieht. Sind Geno-Manager bereit, sich neuen Entwicklungen
aufzuschließen, diesmal sogar eine „führende Rolle“ im Vergleich zu anderen
Rechtsformen zu übernehmen, oder sollten wir wieder abwarten, bis andere
Rechtsformen uns zeigen, wie „Management 2.0“ aussieht?
(Zu weiteren Informationen zu QM schauen Sie bitte
unter: www.quantenmanagement.de)
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QuantenManagement
(QM) verstehen, heißt dem Erfolg „Flügel verleihen“. Gerade
in Kooperationen ist dieses FührungsInstrument wertvoll wegen der WirKraft-Vorteile. Bei QM kooperiert
MMW mit dem QuantInstitut Deutsche Forschungs Cooperation für angewandte
QuantenPhysik
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09.09.15
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SmartCoop Energy Valley
Wir
fördern gute Energien
- SCEV
2016 -
Initiator
und Schirmherrschaft:
MMW
Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V.
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Häufig
gestellte Fragen zur wirtschaftlichen Umsetzung von Projekten (FAQ)
- Auszug
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Was kann gefördert werden (Förder-Hinweise)?
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Gefördert werden können
Projekte aus den Bereichen „Innovative Energielösungen“, die für eine unternehmerische Umsetzung vorgesehen
sind. Die Energien sollen u.a. folgende Standards berücksichtigen:
Umweltkonform – Nachhaltig – CO2-frei (mindestens neutral–
zukunftsfähig. Sie sollen vor allem auch subventionsfrei wirtschaftlich
eingesetzt werden können (Fördermittel für FuE sind davon ausgenommen).
Grundsätzlich werden nur
Technik-Projekte gefördert. Jedoch können – soweit - sinnvoll oder notwendig - auch
wissenschaftliche Begleitungen integriert werden.
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Gibt es eine Art – übergreifenden – „Codex“
für MMW beim SCEV?
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Ja, es gibt solche Ziele –
Werte - Prinzipien, denen sich MMW verpflichtet fühlt:
a. Neutrale
Koordination
b. Faire
Cooperation
c. Ganzheitliche
Verantwortung
d. Nachhaltige
Zusammenarbeit
e. Wechselseitiges
Vertrauen
f. Gesicherte
Souveränität
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Was heißt „Neutrale Koordination“?
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MMW versteht sich –
zuvörderst – als Koordinator, hier zwischen den „Energie-Formen“ TECHNIK und
FINANZEN.
Die neutrale Koordinationsfunktion beinhaltet z.B.
MMW wird selbst keinerlei unternehmerische
Funktion ausüben. Das wahrt die Neutralität,
um eine vertrauensvolle Mittler-Rolle
übernehmen zu können.
· MMW wird zunächst in getrennten
Gesprächen die Interessen beider „Energie-Formen“ prüfen und beurteilen, ob
eine hinreichende Vereinbarkeit (Kongruenz) besteht, damit die erwünschten
Synergieeffekte langfristig zustande kommen können.
·
MMW wird den jeweiligen Interessen
(Gruppen/Einzelpersonen) absolute
Vertraulichkeit zusichern und gewährleisten. Die Grundlagen dafür werden
von den jeweiligen Gruppen / Gruppenvertretern / Einzelpersonen vorab selbst
definiert. Diese Grundlagen sind Bestandteil aller Handlungen von MMW.
·
MMW gibt keine Erfolgs-Garantien für
Coops, sondern schafft lediglich bestmögliche Start-Voraussetzungen für
erfolgreiche SmartCoops.
· Auf ausdrücklichen Wunsch von Bewerbern beider „Energieformen“ kann
MMW weitergehende Aufgaben/Funktionen übernehmen.
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Wie sehen die ersten Schritte zur
geschützten Umsetzung von Technik aus?
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Gruppen oder
Einzelpersonen, die über innovative Techniken zur nachhaltigen
Energieerzeugung verfügen, wenden sich direkt
– unter Beifügung einer Kurzbeschreibung zur Technik - an MMW.
Gleichzeitig teilen Sie
mit, welche Voraussetzungen zum Schutz ihrer Interessen gewünscht werden.
Sie benennen eine oder
mehrere Kontaktpersonen und versichern deren (vorläufige) Vollmacht für
weitergehende Gespräche.
Soweit möglich, gibt die
Einzelperson oder Gruppe an MMW eine erste Orientierung zur Vorstellung bzgl.
Art und Umfang einer Finanzierung, sowie den beabsichtigten Formen / Wegen
einer Markteinführung.
MMW beurteilt eine grundsätzliche
Kompatibilität von Technikinteressen
mit Finanzierungsinteressen. Sofern sich potenzielle Übereinstimmungen
ergeben, werden weitergehende Aktivitäten zwischen den „Energie-Formen“ organisiert
(z.B. Vorführung, Präsentation der Technik).
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Die SmartCoop Energies eG (SCE) - Der
Technik-Partner von MMW
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MMW hat die SCE eG als „Leit-Genossenschaft“ für alle
Innovationen im Energiebereich – und somit auch für das Konzept SmartCoop
Energy Valley bestimmt.
Die SCE ist eng vertraglich
mit dem MMW Bundesverband verbunden und hat sich entsprechend vertraglich
verpflichtet.
SCE ist – in Verbindung mit
MMW - weltweit in Sachen „Innovative
Energietechnik“ gut vernetzt.
Mittels eines umfangreichen
Kompetenz-Netzwerks verfügt SCE jederzeit über alle notwendige Fachkompetenz,
um Energie-Projekte – basierend auf den Vorstellungen der „Innovatoren“ - auf
den Weg zur Marktfähigkeit bringen zu können.
SCE obliegt beim Energy
Valley die Aufgabe, MMW bei der „Synchronisation“ von „Technik-Energie“ und
„Finanzierungs-Energie“ zu beraten. SCE ist auch das Bindeglied zwischen MMW
und den zahlreichen Energiegenossenschaften in den MMW-Verbänden.
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(Die vollständige Ausführung zu den FAQ fordern Sie bitte unter
belker@menschen-machen-wirtschaft.de
an. Stichwort „FAQ-SCEV-Gesamtfassung“
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MMW -
Menschen Machen Wirtschaft - Mit und für gute Energien.
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27.02.15
Fairmondo eG - Faire, genossenschaftliche Alternative für den Kauf im Netz
Online einkaufen und damit zu einer
faireren und nachhaltigeren Wirtschaft beitragen? Die Fairmondo eG hat
sich große Ziele gesteckt – neben des Betriebs eines gleichnamigen
Online-Einkaufsportals gehören dazu auch die Förderung von
verantwortungsvollem Konsum und die Verbreitung des genossenschaftlichen
Unternehmensmodells (die selbsternannte „Genossenschaft 2.0“). Aktuell führt
Fairmondo mittels einer Crowdfunding-Kampagne faire Abos in Verbindung
mit einer nachhaltigen Logistik ein. Im Einzelnen:
Was ist Fairmondo? Fairmondo ist ein
Online-Marktplatz, auf dem man neue und gebrauchte Produkte sowie
Dienstleistungen anbieten und einkaufen kann. Für private Verkäufer ist
Fairmondo kostenfrei. Außerdem können Produkte und Dienstleistungen über
Fairmondo getauscht, verliehen und verschenkt werden. Eine Spendenfunktion
zugunsten akkreditierter Organisationen (z.B. Oxfam) ist ebenfalls integriert.
Schwerpunkt im bisherigen Angebot von ca. 2 Mio. Artikeln von über 1.000 gewerblichen
Händlern ist der Bereich Bücher.
Was macht den Marktplatz besonders?
Verantwortungsvoller Konsum fängt damit an, nicht notwendige Einkäufe zu vermeiden. Werbung und
massive Verführungen, noch mehr zu kaufen, sucht man auf Fairmondo vergeblich.
Beim Suchen kann jeder Nutzer mit wenigen Klicks aus dem „Marktplatz für alle“
einen Shop für fair gehandelte, ökologische oder gebrauchte Produkte machen.
Fairmondo finanziert sich über Gebühren, die beim Verkauf anfallen – und bevorzugt
dabei als fair eingestufte Waren, für die statt 7% nur 4% fällig wird.
Davon geht jeweils 1% direkt als Spende an Organisationen zur
Korruptionsbekämpfung.
Was versteht Fairmondo unter der „Genossenschaft 2.0“? Fairmondo hat auf
Basis einer Genossenschaft ein Unternehmensmodell geschaffen, das alle
Mitarbeitenden in ihrem Handeln zu Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit
verpflichtet. So soll die Genossenschaft 2.0 nicht nur den inzwischen fast
2.000 Mitgliedern dienen, sondern der ganzen Gesellschaft. Ziel ist daher die
Verbreiterung der Genossenschaft auf 10.000 Menschen. Die Idee von Fairmondo
und der Genossenschaft 2.0 wird über ein Botschafter-Netzwerk
verbreitet. So soll die Genossenschaft auch in Branchen gebracht werden, in
denen sie bisher keine Verbreitung fand, z.B. im Internetbereich.
Was steckt hinter der neuesten Kampagne? Monatlich fairen Kaffee nach Hause oder die
Feinschmeckerkiste ins Büro geliefert bekommen - mit den
"RundeSacheAbos" greift Fairmondo den Trend zur regelmäßigen
Online-Belieferung auf. Dabei möchte Fairmondo die Zustellung nachhaltiger
gestalten: Liegen in einem entsprechenden Umkreis genügend Abo-Bestellungen
vor, sollen örtliche Fahrrad-Kuriere die Lieferung vor Ort übernehmen.
In Berlin ist dies bereits mit den Lastenrad-Logistikern der Velogista eG i.G.
möglich. Auch lokale Händler sollen in einem zweiten Schritt eingebunden werden
und ihre Produkte in das Abo-Angebot integrieren können. An der Kampagne bei
Startnext (Link siehe unten) unterstützen kann sich jeder beteiligen, auch ein
Beitritt zur Genossenschaft werden.
Gegründet wurde die Fairmondo eG am
12.12.2012. Anfang 2013 folgte die bis heute größte Crowdfunding-Kampagne
einer deutschen Genossenschaft mit Einlagen von über 200.000 €. Weitere
Pionierarbeit leistete Fairmondo im Sommer 2014 mit der ersten Online-Generalversammlung.
Zum Marktplatz: http://www.fairmondo.de
Zur Kampagne: http://www.startnext.com/RundeSacheAbo
Zur Unterstützerseite von Fairmondo: http://mitmachen.fairmondo.de/
(Der
Artikel wurde uns von der Fairmondo eG zur Verfügung gestellt. Wir begrüßen aus-drücklich
dieses Engagement seitens des MMW Bundesverbandes der Cooperationswirtschaft
e.V.)
07.02.15
So können Wohnungsbau-Genossenschaften (eigentumsorientiert) – mit WirMarkt - immer attraktiver werden...
Wohnungsbau-Genossenschaften haben meist – analog Bausparkassen – zwei „Formen“ von
Mitgliedern:
A. Mitglieder, die Wohnraum der
Genossenschaft nutzen oder über die Genossenschaft Wohneigentum anstreben und
aufbauen.
B. Mitglieder, die aktuell (noch) keinen
Wohnraum der Genossenschaft nutzen und auch bisher (noch) kein Wohneigentum mit
ihrer Genossenschaft aufbauen wollten.
Vereinfacht gesagt, benötigt die
Wohnungsbau-Genossenschaft zahlreiche Mitglieder der „Gruppe B“, damit die Aktivitäten zum Ausbau der
„Gruppe A“ erhöht werden können.
Bausparkassen bezeichnen diese Menschen als
„Freundsparer“. Ohne sie würde das
Bausparwesen – in der jetzigen Form – kaum funktionieren können…
Gibt es etwa bei
Wohnungsbau-Genossenschaften „2-Klassen-Mitglieder“?
Auf den ersten Blick könnte man zu dieser Annahme kommen, wenn man davon
ausgeht, dass der genossenschaftliche Wohnraum und die Mietkonditionen dem
Förderzweck-Gedanken strikt folgen. …
Im Idealfall hätte das „nutzende Mitglied“ dann
einen Vorteil (Miete und Kündigung) gegenüber den Mitgliedern, die keine
Wohnung bekommen können oder auch bisher keine angebotene Mietwohnung der
Genossenschaft haben wollten. …
Liegt es nicht jetzt nahe, über eine
gewisse „Dankbarkeit“ gegenüber den
vielen Mitgliedern nachzudenken, die solche „Privilegien“ den „nutzenden
Mitgliedern“ erst ermöglichen?
Man wäre schlecht beraten, an den
„Privilegien“ zu drehen, sie vielleicht gegen mögliche Rendite „aufzurechnen“
oder in ähnlich negative Handlungen zu verfallen.
Wir meinen, das „Schrauben“ an Mieten oder
Renditen der Mitglieder wäre kein guter Einfall. Erstens gibt es so etwas wie „Bestandsschutz“
und zweitens sollte man die Attraktivität
der Wohnungsbau-Genossenschaft nicht mindern.
Intelligenter wäre es wohl, einen Weg zu
wählen, den „Freund-Sparern“ in der Wohnungsbaugenossenschaft nunmehr VORTEILE
anbieten zu können, die ihnen effektiv zeigen, dass es sich lohnt, Mitglied in
einer Wohnungsbau-Genossenschaft zu sein.
Geht das – Ist das zulässig? Ist es
wirklich möglich, zusätzliche VORTEILE
für Mitglieder und Genossenschaft zu erreichen? Solche Fragen werden zu Recht
von verantwortlichen Gremien gestellt. JA
– Es geht.
Es geht sogar hervorragend! …
Und
dafür gibt es – mindestens - 3 hochinteressante Wege!
A.
Die Wohnungsbau-Genossenschaft gründet eine „Tochter-eG“. Nennen wir sie
neutral „Handels-Genossenschaft“. Diese „Tochter-eG“ ermittelt den
„Einkaufsbedarf“ ihrer Mitglieder und schließt entsprechende Handelsverträge
ab.
VORTEIL 1:
Die Mitglieder kaufen vorteilhaft ein, weil
sie Mitglied der Wohnungsbau-Genossenschaft sind.
VORTEIL 2:
Anders als Renditen, sind solche VORTEILE
nicht zu versteuern!
VORTEIL 3:
Die Gewinne der „Tochter-eG“ können (fast
unversteuert) an die Wohnungsbau-Genossenschaft ausgeschüttet werden und
stärken deren Ertrag, der die Rendite erhöht ...
B. Die Wohnungsbau-Genossenschaft
ermöglicht ihren Mitgliedern die Nutzung der Zusatz-VORTEILE der WirMarkt eG (denn genau für solche Zwecke wurde
sie – auf Initiative der MMW-Verbände) geschaffen.
Die Wohnungsbau-Genossenschaft kann sogar
die Wege A+B kombinieren und damit die Attraktivität
noch weiter erhöhen!
C. Die Wohnungsbau-Genossenschaft ist daran
interessiert, weitere NEU-Mitglieder einzuwerben. Damit kann nicht nur
Kapitalabfluss kompensiert werden, sondern es kommt zusätzliches und mehr
Eigenkapital herein. Der weitere Aufbau des
Wohnbestandes wird gefördert, die Wohnungsbau-Genossenschaft strahlt noch
mehr Attraktivität nach innen und außen aus …
Um genau die vorstehenden Wege A-C zur
praktischen Entfaltung durch Wohnungsbau-Genossenschaften bringen, haben MMW
und seine Verbände das WirMarkt-Konzept
– mit der Gründung der WirMarkt eG
-mit initiiert.
Der
Grund:
Das Konzept (eigentumsorientierte)
Wohnungsbau-Genossenschaft ist hervorragend. Die Umsetzung jedoch nicht immer
einfach. Mit Blick auf den FÖRDERZWECK
lassen sich einige „Hindernisse“ auflösen. So z.B., den „Freundsparern“ dadurch
zu danken, dass man ihnen andere VORTEILE anbietet, die ihnen zeigen, dass es
SINN macht, in dieser Gemeinschaft – Wohnungsbau-Genossenschaft – Mitglied zu
sein. …
(Auszug
aus den WirMarkt – FAQ’s)
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