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Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es einerseits um intelligente Kooperationen (SmartCoop) und anderseits um die Nutzung moderner Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und der Quantenphysik . Unsere WirKraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperieren wir mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
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Kooperation - auf den Punkt gebracht: Die geniale Erfindung des VORTEILS.

30.03.19

Der Unterschied: Mitglieder - Teilhaber - MitUnternehmer



Die drei wichtigsten Formen von Mitgliedschaften in Genossenschaften und ihre Unterschiede

Mitglied – Teilhaber - MitUnternehmer

Nachfolgend einige Kriterien, für Art und Umfang der Mitwirkung bei einer Genossenschaft. Der Unterschied ist für Sie wichtig und ggf. folgenreich!
Sie haben – die Wahl:


So sehen es MITGLIEDER einer Genossenschaft





ü  Sie geben sich mit recht wenigen wichtigen Informationen der Genossenschaft zufrieden



ü  Sie wollen auch keinen Einfluss in der Genossenschaft ausüben.



ü  Wenn Sie Informationen über Ihre Genossenschaft lesen – gleich ob gut oder weniger gut – dann nehmen Sie das zur Kenntnis, ohne Kontakt zu ihrer Genossenschaft zu suchen.



ü  Sie haben auch keine Zeit oder Interesse, sich intensiver mit den Entwicklungen der Genossenschaft zu beschäftigen.



ü  Ihnen ist es auch nicht so wichtig, unbedingt an den (General-) Versammlungen der Genossenschaft teilzunehmen.





ü  Dann könnte es ausreichen, lediglich MITGLIED einer Genossenschaft zu sein.






So sehen es TEILHABER einer Genossenschaft





ü  Sie streben an, stets gut informiert zu sein.



ü  Sie informieren sich regelmäßig über ihre Genossenschaft im Internet oder Medien.



ü  Sobald „negative“ Meldungen erscheinen, nehmen Sie sofort Kontakt zu den Gremien ihrer Genossenschaft auf lassen sich informieren .



ü  Sie wollen unbedingt an den Generalversammlungen der Genossenschaft teilnehmen.



ü  Sie wären auch bereit aktiver in der Genossenschaft mitzuwirken.



ü  Sie möchten sogar etwas Einfluss in der Genossenschaft haben.





ü  Dann sollten Sie zumindest anstreben, TEILHABER einer Genossenschaft sein.






So sehen es MITUNTERNEHMER einer (ihrer) Genossenschaft





ü  Sie wollen immer, rechtzeitig und bestens informiert sein.



ü  Sie informieren sich regelmäßig über Ihre Genossenschaft (Internet, Medien, etc.). Besonders bei negativen Meldungen nehmen Sie sofort Kontakt zu den Gremien der Genossenschaft auf, lassen sich umfassend aufklären und informieren über die Maßnahmen der Genossenschaft.



ü  Sie engagieren sich z.B. aktiv in Social Medias zugunsten Ihrer Genossenschaft



ü  Sie wollen aktiv in Ihrer Genossenschaft mitgestalten.




ü  Sie wären sogar bereit, in Gremien (Vorstand, Aufsichtsrat, Beiräten …) Ihrer Genossenschaft tätig zu sein.





ü  Dann sollten Sie unbedingt anstreben, MITUNTERNEHMER einer Genossenschaft zu sein.



Hinweis 1:

·         Wollen Sie mehr als „nur“ Mitglied in einer Genossenschaft sein, müssen Sie das – möglichst vor Beginn einer Mitgliedschaft - deutlich zum Ausdruck bringen! Sie müssen deutlich machen, WAS SIE wollen. Genossenschaften sind nicht „irgendeine“ Rechtsform von vielem anderen. Bei Genossenschaften geht es um MENSCHEN, die eine Chance bewusst nutzen oder unbewusst vertun.  
·         Wie das geht – mehr als „nur“ Mitglied zu sein bzw. zu werden - und was zu tun wäre, dazu beraten Sie gern die Genossenschaften, die Ihnen MEHR als „nur“ die Mitgliedschaft bieten wollen, sowie spezielle genossenschaftliche Fachberater oder Genossenschaftsverbände.



Hinweis 2:

Wer sich an einer Genossenschaft beteiligen möchte – was an sich ein guter Gedanke ist – sollte sich auch darüber klar sein, dass eine Genossenschaft ein Wirtschaftsunternehmen ist. In jedem Wirtschaftsunternehmen gibt es „Risiken“. Wer erklärt, dass das bei einer Genossenschaft anders sei, hat Wirtschaft entweder nicht verstanden oder sagt bewusst die „Unwahrheit“.
Wir halten es für „fahrlässig“, wenn in Anzeigen von Genossenschaften etwas anderes behauptet wird. Wir halten es aber auch für recht problematisch, wenn „Schutzorganisationen“ und „Test-Zeitschriften“ (die von „ungelösten“ Problemen gut leben), den Eindruck vermitteln wollen, dass Lösungen dadurch entstehen, dass über Probleme berichtet wird. Probleme sind dazu da über sie zu erfahren. Probleme sollten gelöst werden, damit sie „verschwinden“. …
Also beginnen wir zunächst damit, dass sich jeder Mensch zunächst darüber klar wird, was er/sie genau mit einer Mitwirkung in einer Genossenschaft beabsichtigt?
Es ist nichts „falsch“ daran, „nur“ Mitglied in einer Genossenschaft zu sein. Es ist jedoch etwas völlig anderes, an (s)einer Genossenschaft „Teilhaber“ oder gar „MitUnternehmer“ zu sein. Erst ab der Ebene eines „Teilhabers“ beginnen Sie Einfluss auf die Genossenschafts-Entwicklung zu nehmen. Aus Sicht eines „MitUnternehmers“ besitzen Sie bereits unternehmerische Mitgestaltungs-möglichkeiten.
Als „Teilhaber“ oder „MitUnternehmer“ lesen Sie auch keine „Verbraucher-Nachrichten“ oder „Test-Zeitschriften“. Dann lesen sie eher „Wirtschafts-Magazine“, um Mitreden und Mitgestalten zu können.
Sie ahnen bereits, weshalb „Verbraucher-Schützer“ und „Test-Zeitschriften“ vermutlich kein Interesse daran haben, Sie über Ihre wahren Möglichkeiten in einer Genossenschaft aufzuklären: „Teilhaber“ und „MitUnternehmer“ an einer Genossenschaft, gehen den „Schützern“ als Leser oder Zuhörer wahrscheinlich verloren …
   
Hrsg.
SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI)
c/o MMW CoopGo
Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft.e.V.