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Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es einerseits um intelligente Kooperationen (SmartCoop) und anderseits um die Nutzung moderner Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und der Quantenphysik . Unsere WirKraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperieren wir mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Folgende Links könnten ebenfalls interessant sein: GenossenschaftsWelt, CoopGo, GenoNachrichten
Kooperation - auf den Punkt gebracht: Die geniale Erfindung des VORTEILS.

17.04.20

Ein „Turbo“ für mehr „Cooperative Intelligenz (CI)“: Die DNA?!



Wer fragt, wie der Bewusstseinswandel sich vollzieht, wird am Thema „DNA-Aktivierung“ nicht vorbeikommen. Wissenschaftler meinen, es gäbe nur eine „2-Strang-DNA“ und nur 3% seinen aktiv. Der Rest wird als „DNA-Müll“ bezeichnet. Aber genau da liegt die Differenz zwischen 30% und 90% der Fähigkeiten, die jedem Menschen eigentlich zustehen. Lassen wir uns von einem weiteren (Wissenschafts-) Irrtum nicht stören, denn es geht für uns Menschen um viele zusätzliche Fähigkeiten. Auch dafür ist „Corona“ ein Bespiel. …  


Frage:  

Wir haben vor einiger Zeit von Möglichkeiten zur „DNA-Aktivierung“ gehört. Dabei sind wir auch auf das Thema „DNA-Müll“ gestoßen. Nun taucht die naheliegende Frage auf, ob „Corona“ überhaupt ein Problem für Menschen sein könnte, deren DNA bereits nicht unerheblich aktiviert ist?
Was wäre Ihre Meinung?
   

Fragestellung: AK in einer Bürgergenossenschaft (soziale Ausrichtung)


Antwort (Kurzform):

Es ist eigentlich verwunderlich, wie geduldig die Menschen sind mit den „Leistungen“, die sie eigentlich von ihren ‚Politikern“ und „Wissenschaftlern“ erwarten dürften, sogar müssten. Aber diese „Politiker-Menschen“ sind nun einmal von diesen „Wähler-Menschen“ ausgewählt worden, an die hat man die „Macht“ delegiert. Also wäre es wohl auch der richtige Weg, wenn mehr Menschen „aufwachen“ und selbstverantwortlich werden. …
Auf dem Weg zu dieser Selbst-Verantwortung oder Souveränität, spielt eine „DNA-Aktivierung“ eine wichtige Rolle. …

Schauen wir uns die Junge Generation (die etwa seit dem Jahre 2000 Geborenen) an, dann werden wir dort wichtige Fähigkeiten feststellen, die über die ihrer Eltern weit hinausgehen….

Der Grund:
Die „DNA“ dieser jungen Menschen ist bereits wesentlich besser entwickelt, wie die ihrer Eltern. …

Man sagt, dass derzeit unsere „DNA“ lediglich 30% der Fähigkeiten „hergibt“, über die jeder Mensch eigentlich verfügen könnte. Die Fähigkeiten der jungen Menschen (die mit einer erweiterten DNA bereits geboren werden), können bis zu 90% unserer Gesamtfähigkeiten entwickelt sein. …

Zunächst sollten man mit dem „Irrtum“ aufräumen, dass die „DNA“ irgendeine Art „Organ“ sei. Sie ist das Programm aller Zellen und ist folglich auch in allen unseren Zellen präsent. …

Richtig ist, sicherlich zu sagen, dass die Wissenschaft sich in einer Art „Denk-Gefängnis“ befindet. Sie begrenzt sich darauf, nur das als Wissenschaft anzuerkennen, was dem Verstand zugänglich ist. Damit ignoriert sie einfach die Tatsche, dass es wesentlich mehr gibt, wie wir durch unsere (Verstandes-) Sinne erfahren können. …
Die Quantenphysik ist über diese Begrenzung längst hinausgegangen. Sie denkt „multidimensional“, während die traditionelle Wissenschaft mit einem Weltbild arbeitet, das eigentlich nicht mehr haltbar ist. …
Genau dieses (überholte) Weltbild bringt uns offensichtlich in diese „Corona-Situation“.

Man kommt aus dem „Kopfschütteln“ eigentlich nicht heraus, wenn man die dramatische Hilflosigkeit von Medizin und Politik zur Kenntnis nimmt.
Dass man im Jahre 2020 lediglich „H-M-I – Medizin (Händewaschen-Mundschutz-Isolation) anzubieten hat, ist eigentlich an „In-Kompetenz“ nicht zu überbieten. …
Aber genau in dieser „Hilflosigkeit“ liegt auch die CHANCE. Wir müssen zu Kenntnis nehmen, dass wir uns damit – nicht erst jetzt – zufriedengeben.
Seit Jahren mahnen Quantenwissenschaftler an, endlich die „Verstandesgrenzen“ zu überschreiten und offen für „multidimensionales“ Denken zu werden. …

Eindeutig JA!:

·         Bei einer erweiterten DNA wäre wohl auch der „Corona-Virus“ von den Selbstheilungsfunktionen unseres Körpers rechtzeitig erkannt und durch ein erweitertes (intelligenteres) Immunsystem „unschädlich“ gemacht worden.

Bei einer „DNA-Aktivierung“ spielt die Selbstheilungsfähigkeit jedes Menschen eine besondere Rolle.

Nun diese und andere Fähigkeiten (wie z.B. Telepathie) sind „multidimensional“, sie sind nicht zu „vermarkten“, man verdient kein Geld damit, es lassen sich keine Medikamente oder Impfstoffe verkaufen. ….. Sie sind also für das „Konkurrenz-System“ sozusagen „gefährlich“.

Die Junge Generation und das „Desaster“ um „Corona“ müssten eigentlich jetzt Grund genug sein, um einen „Paradigmen-Wechsel“ in der Wissenschaft herbeizuführen.
Wir sollten endlich akzeptieren, dass Wissenschaft ohne eine „Quantensicht“ mehr verstellt, wie zu „Tage“ fördert. …

Längst haben auch Wissenschaftler – mit quantenhaften Denkansätzen – erkannt, welche Rolle das Bewusstsein im Rahmen eines intelligenten Universums spielt. …

Eine DNA-Aktivierung ist ohne ein verändertes Bewusstsein nicht möglich, denn es geht darum, „quantenhafte“ Verbindungen zu beeinflussen. Es scheint einen interessanten Zusammenhang zwischen der „Leistungsfähigkeit“ unserer „DNA“ und dem (Entwicklungs-) Stand unseres Bewusstseins zu geben.

Eine DNA-Aktivierung zu erreichen, liegt in dem Potenzial jedes Menschen, der das wirklich beabsichtigt.
Es ist sozusagen die Kooperation zwischen unserem physischen Körper und unserem Verstand und dem, was oder wer wir wirklich glauben zu sein.
Man kann auch von „Kooperativer Intelligenz“ sprechen. …

Deswegen geht es jetzt auch weniger darum, etwas zu „TUN“, sondern darum etwas zu „SEIN“. Also „bewusst zu sein“, sich seiner wieder „gewahr zu sein“.

Mit einer stetig weiter aktivierten DNA stehen uns enorm neue Fähigkeiten zur Verfügung, die sogar unser derzeitiges Gesellschafts-System völlig auf den „Kopf“ stellen werden. …

Fassen wir die Perspektive zusammen, könnte man etwa sagen:

·         Das „alte“ Zeitalter sah die Menschen als „Diener der Energie“; das „Neue“ Zeitalter kehrt dies um: „Die Energie dient den Menschen“.

Die „Steuerzentrale“ dafür trägt jeder Mensch bereits in sich:

·         Die DNA und deren Aktivierung,

Daran wird leicht erkennbar, wer absolut kein Interesse an einer „DNA-Aktivierung“ hat. …
Aber das sollte uns nicht weiter interessieren, denn die „Macht“ beginnt mit jeder Bewusstseinserweiterung zu jedem Menschen mehr und mehr zurückzukehren.

Egal, was „da draußen“ geschieht, lassen Sie sich davon nicht ablenken, wie Sie ihr eigenes Leben führen wollen.

Statt sich über hilflose Politiker, über den seltsam inkompetenten Zustand der Medizinforschung zu wundern, statt sich die Zeit von oberflächlichen „Nachrichten“ und „Horrormeldungen“ „stehlen“ zu lassen, Angst vor einem Gesellschaftswandel zu haben oder was auch immer - werden sie sich lieber bewusst, was Ihnen wirklich nützt.

·         Der Weg zu einer aktiveren „DNA“ lohnt sich immer.

Und wenn „Corona“ für Sie der „Turbo“ war, um diesen Weg jetzt zu forcieren, dann danken Sie durchaus auch dem „Corona-Virus“ für sein Erscheinen. Denn ohne diese „Dramaturgie“ hätten Sie vielleicht die „Zeit“ nicht gefunden, um Ihr eigenes Leben viel lebenswerter, leichter und erfüllter zu gestalten.

Viel Spaß bei Ihrer DNA-Aktivierung:

·         Das geht schneller, einfacher, wie Sie denken – und es lohnt sich wirklich!

     
„DNA-Aktivierung“ – Ein „Turbo für Kooperative Intelligenz“





Redaktion: AG „QuAntworten“ im IWMC QuantenInstitut
(Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstitut.de


Hinweis:
Wir danken dem IWMC QuantenInstitut für den Abdruck dieses Beitrages.
Das SCFI muss nicht in allen Belangen mit dem Beitrag übereinstimmen. Wir veröffentlichen fremde Beiträge, sofern sie für eine Diskussion über Forschung und Entwicklung von Kooperationen durchaus von Interesse sein könnten.
Die Verantwortung für den Beitrag bleibt bei dem Verfasser des Artikels.


SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI)
c/o MMW CoopGo
Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.


23.03.20

„Runde Tische“ – Eine kooperative Initiative von CoopGo


In der Übergangszeit der DDR gab es sie bereits: Die „Runden Tische“ (RT). Eine bewährte, kooperative Einrichtung, die in einer Krisenzeit sich bereits sehr gewährt hat. „Corona“ fordert zu neuem Handeln heraus!  

Frage

Als die DDR 1989/90 – im Übergang von „Alt“ zu „Neu“ - in einer relativen Orientierungslosigkeit stand und nach einem friedlichen, demokratischen  Wandel suchte, kam es darauf an, allen – zumindest vielen – Bürgern ein demokratisches, offenes „Mitwirkungsforum“ zu bieten. So entstand eine neue Form von Kooperation. Wäre so etwas nicht genau jetzt die richtige Form, eine wichtige Alternative zur drohenden „Allmacht-Besessenheit“ der Staatsbürokratie zu schaffen? …
Und weil es um Kooperation geht, wie wären ihre Ideen?


FragestellerIn: Freier Journalisten-Verbund

Antwort

Diese Idee ist bereits von anderen Seiten an uns herangetragen worden. Runde Tische (RT) sind eigentlich nichts anderes als „SmartCoop“, also eine intelligente Form der Kooperation.

Soweit wir wissen, wurde das Konzept der „Runden Tische“  bereits von der „CoopGo-Bewegung“ aufgegriffen. (Sicherlich wird darüber auch bei www.genonachrichten.de berichtet. …

Wir wollen dem CoopGo-Konzept nicht vorgreifen, deshalb nur einige Hinweise, aus Sicht der Kooperationsforschung:

·       Runde Tische der heutigen Zeit können – angesichts der Entwicklungen von Internet und anderen Formen der Digitalisierung – für Transparenz und Mitwirkung der Bürger sorgen, auch wenn oder weil - ob gerechtfertigt oder nicht – „öffentliche Gruppenbildungen“ arg eingeschränkt werden bzw. sind. Das wichtige Grundrecht der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit ist bereits eingeschränkt.
·       Runde Tische sind öffentlich, überparteilich, unabhängig und mit Menschen unterschiedlichster Interessen und Qualifikationen besetzt.
·       Auch die Parteien und andere wichtige Öffentliche Einrichtungen (z.B. Kirchen, Gesundheit, Sport, Gewerkschaften, IHK/HwK, Interessenverbände) sollten vertreten sein.
·       Es können auch themen- oder bereichsbezogene Untergruppen gebildet werden
·       Die Runden Tische sollten – mindestens - auf 3 Ebenen tätig sein: Bund, Länder, Kommunen
·       Die RTs übertragen per Video-Konferenzen ihre Sitzungen und nehmen Anfragen entgegen. So entsteht Transparenz und Mitwirkung.
·       Usw.

Wichtig wäre es jetzt, dass die Parteien sich dazu äußern. Sie müssen den Menschen im Land jetzt die Möglichkeit geben, Kooperation zu praktizieren. …
Dies wäre die Zeit, dass eine – parteipolitisch nicht gebundene – Institution, wie der Bundespräsident, ermutigende Alternativen der Bürger unterstützen.  

Unternehmen, besonders Genossenschaften oder Vereine, also Einrichtungen, die bereits grundsätzlich offen für (mehr) Kooperation sind, sollten vorangehen und den Kontakt mit ihren Beschäftigten bzw. Mitgliedern jetzt auf eine neue Ebene stellen.
Auch Schulen könnten natürlich „Runde Tische“ einrichten. ….

Oftmals sind „Krisen“ dazu geeignet, das (kooperativ) Neue auszuprobieren.

Nun so ganz neu sind Runde Tische nicht. Wie wäre es damit zu beginnen, die Menschen und Institutionen zu kontaktieren, die in den Jahren 1989/1990 – mitten in Deutschland – bereits diese Form von Kooperation ausprobierten?!



Hrsg.
SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI)
c/o MMW CoopGo
Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.
(Hinweis: Wir behalten uns vor – wegen der besseren Lesbarkeit – Fragen ggf.
geringfügig zu korrigieren ohne den Inhalt zu verändern!)

02.11.19

Sind Genossenschaften – „Stabilisatoren“ für ein todkrankes System?


Oder: Wenn es noch keine Genossenschaften gäbe, müsste man sie jetzt erfinden (wie der Raiffeisen), um die damals erstarkende Arbeiterschaft „abzulenken“. Nur wenn man den Kritikern eine „scheinbare Alternative“ im System anbietet, kann man den Widerstand gegen den abknickenden Kapitalismus noch eine Weile kanalisieren …    

DuoThinko – Denken „trifft“ Wahrnehmen

Wir könnten mehr wissen, wie wir denken zu wissen –
Viele Menschen zeigen das bereits, besonders die junge Generation



Frage:
Unsere Hochschul-Gruppe verfolgt das „Spielchen“ mit den Genossenschaften schon eine ganze Weile intensiv und grinsend. Wir haben uns deshalb auch mit der Funktion der Genossenschaften in einem kapitalistischen System beschäftigt. Schon vor 200 Jahren erkannte ein Herr Raiffeisen – der übrigens auch antisemitische Thesen verbreitet hat – gut, dass man die Arbeiterklasse dadurch schwächen könnte, indem man ihnen sogenannte Selbsthilfeorganisationen ermöglichte. Das Genossenschaftsrecht wurde also nicht geschaffen, um etwas zu verändern, sondern um etwas (altes) zu stabilisieren. Auch die Faschisten haben das schnell erkannt und sich der Genossenschaften bedient. Interessant ist, dass die bestehenden Genossenschaftsverbände sich geradezu „anbiederten“, dabei den Nazis zu Diensten zu sein. Damals wurden dann auch die „Prüfungsverbände“ geschaffen, die bis heute dem System „zu Diensten“ sind; nur mit einem „neuen Auftrag“. Ein wirklich intelligentes Konstrukt wurde damals geschaffen, um „indirekt“ Genossenschaften kontrollieren zu können …
Heute lautet der Auftrag wohl anders: Sichere das Bestehen eines stark schwächelnden, wahrscheinlich bereits todkranken Systems mit Namen Kapitalismus; manche sagen auch – verschönernd – Konkurrenz dazu. …
Alle Rechtsbereiche, gleich ob AG, GmbH oder in welcher Form auch immer können sich frei entfalten. Klar doch, sie sind Teil des bestehenden Systems. Nur bei Genossenschaften wird ein „Verband“ gefordert, dem jede Genossenschaft angehören muss. Dieser (Über-) Prüfungsverband wird staatlich kontrolliert. Er ist abhängig vom Wohlwollen des Staates (Aufsichtsbehörden). Dessen Aufgabe wiederum ist es, die Genossenschaften zu (über-) prüfen. …
Irgendwie top gelöst, um Genossenschaften in einem engen Korridor des bestehenden Systems zu halten. …
Macht doch mal den „Selbst-Test“: Schreibt in eine Genossenschaftssatzung rein, dass der Förderzweck der Mitglieder ist, aus dem bestehenden Wirtschaftssystem auszutreten und ein wirklich kooperatives neues Wirtschaften anzustreben. Und dass ihr untereinander „tauschen“ wollt und deshalb kein „Geld“ fließt, sondern Wert gegen Wert verrechnet wird. …
Dann sucht ihr euch dazu einen „Prüfungsverband“ in Deutschland. Viel Spaß bei dieser „Nummer“. …
Also für uns sind Genossenschaften einfach nur „Systemstabilisierer“, solange, bis man uns vom Gegenteil überzeugt. Aber sie werden dem maroden System auch nicht helfen, zu gesunden. Der Virus „jeder bekämpft jeden“ macht entweder die Menschen kaputt oder die gesamte Existenz. … Alles nur eine Frage von nur noch recht wenig Zeit …     
Na klar, müssen wir auch in einer „nachkapitalistischen“ Welt tätig sein. Dann könnten Genossenschaften durchaus gute Dienste tun. Sie sind halt anpassungsfähig; kommt nur darauf an, wer sich ihrer bedient. …  

Antwort:
Bitte seid nicht überrascht, wenn wir uns nicht intensiver auf eure – durchaus interessante – Analyse nicht weiter einlassen wollen.
Das hat mehrere Gründe, die auch für euch interessant sein könnten, wenn ihr kooperativen Wandel wirklich wollt.
Zunächst ist es für uns nicht so wichtig, was gewesen ist. Unser aller Leben ist „JETZT“. Und nur aus diesem JETZT heraus können sich Kräfte einer Neugestaltung entwickeln. Aus diesem JETZT entstehen auch die neuen Bilder, entsteht eine neue Welt. …
Es macht wirklich keinen Sinn, historische Abläufe zu nutzen, um daraus „Zukunft“ zu bauen. Wir können nicht wirklich wissen, was und warum sich damals wirklich „abgespielt“ hat. Es sind eher Vermutungen. Auch historische Dokumente erschließen sich heute nur aus der Sicht von heute. Selbst Zeitzeugen „bezeugen“ nur das, was ihr Verstand ihnen zur Verfügung stellt. Heute wissen wir jedoch, dass der Verstand nur 3-5 % (wenn überhaupt so viel) aufnimmt, was sich wirklich ereignet. Das war damals nicht anders! ….

Das Gestalten von Gegenwart und Zukunft quasi „per Rückspiegel“, ist nicht nur das Problem der Menschen, die sich mit „Geschichtswissenschaft“ beschäftigen, sondern sogar das Problem der meisten Eltern und wohl auch der Lehrer. …
Außerdem fällt uns auf, dass ihr „der“ Politik, „den“ Verbänden, „den“ Umständen, usw. mehr „Kraft“ zubilligt, wie ihnen eigentlich zusteht. Und muss nicht irgendjemand „seine“ Kraft zunächst abgegeben haben, damit Situation entstehen können, die ihr jetzt bemängelt? Nicht die „Institutionen“ sind das Thema. Es sind die Menschen, die solche Situationen erst ermöglichen. …

Wir bitten euch dringen euere „Positionen“ zu überprüfen, denn ihr beteiligt euch – bewusst oder unbewusst – daran, dass sich die Menschen ihrer Potenziale nicht bewusst werden – oder bewusst provokant ausgedrückt – endlich „aufwachen“ und sich ihrer wahren Kraft und Möglichkeiten bedienen. …

Alle Systeme, die bisher in der Menschheitsgeschichte in Erscheinung getreten sind, funktionierten irgendwie nach dem gleichen Grundsatz mit dem Namen: „Wir machen das FÜR EUCH“. Mögen die diversen „ismen“ (Systeme) auch noch so nett propagiert sein, sie ALLE haben nicht darauf gebaut, den Menschen sich ihrer wahren Potenziale bewusst werden zu lassen. Selbst Systeme der Neuzeit vergessen das gern. …

„Die“ Regierung, Parteien, Verbände, …. auch viele Genossenschaften, basieren genau auf diesem „Vergessen“. Dann ist der Schritt naheliegend, dass „Führer“, „Geführte“ und letztlich „Verführte“ entstehen. Und dann kommt dazu der „Irrglaube“, dass irgendjemand von denen es „neutral“ macht, sogar wisse, was für die „anderen“ gut oder richtig sei. So jemand weiß immer nur genau, was für „ihn“ oder „sie“ selbst vorteilhaft ist und überträgt diese Sicht auf „Die Anderen“.
So war und ist LEBEN eigentlich nicht gemeint.

Diese Sichtweise wird niemand gern eingestehen. Würde es trotzdem geschehen, wäre die Ära „Wir machen das FÜR EUCH“ zu Ende – in allen Lebensbereichen! …
Würde z.B. die Kirche ihre eigenen Texte wirklich zum Wohle der Menschen interpretieren, würde sie z.B. einige „Jesus-Zitate“ (Bibel) ganz obenan stellen. Er soll z.B. gesagt haben:

·       „Das, was ich kann, das könnt ihr auch und noch viel mehr“.
·       Und weiter: „Euer Glaube versetzt Berge“.

Was ist damit gemeint?
Vereinfacht gesagt liegt darin die Sicht, dass JEDER Mensch die Fähigkeit hat, sein Leben – bestmöglich und sinnerfüllt - selbst zu gestalten. …

Wir vermuten, dass ihr nicht glauben könnt, dass das so ist, dass sich z.B. Menschen sogar selbst heilen könnten, dass Menschen grandiose Erfinder sein könnten, auch ohne akademische Titel, dass Menschen in Orchestern hervorragend spielen können, ohne Noten zu kennen, dass Menschen ohne Handy und andere Hilfsmittel sich – über alle Sprachdifferenzen und Entfernungen hinweg – bestens verständigen können (Telepathie) …

Könnt oder wollt ihr so etwas wirklich glauben? Wollt ihr es überhaupt wirklich wissen? Wenn ja, dann beginnt damit, euch nur noch auf das zu konzentrieren, was „gehen soll“ und nicht auf das, was (noch) „nicht geht“. …
Wir wollen euch noch einige Hinweise für „Mutmachen“ geben. Zunächst einige für die Aktualität und dann einige zur Perspektive.

Nehmen wir an, ihr wollt gemeinsam eine Firma gründen. Das Umfeld habt ihr erkannt, ist derzeit „kapitalistisch“ und läuft im „Konkurrenz-Modus“. Wir vermuten, ihr seid im Lande nicht die Einzigen, die das so erkannt haben und anders möchten. …
Nun, zur Veränderung bedarf es Menschen, die bereit und befähigt sind etwas ändern zu wollen. …
Dafür bedarf es des Willens und der Ziele.
Was also wären genau euere Ziele?
Kennt ihr bereits die Bilder, nach denen euere neu formierte Gesellschaft funktionieren könnte?
Wie sollte „regiert“ werden, wie produziert, wie verteilt, wie bezahlt, wie versorgt, wie ausgebildet, wie Konflikte geklärt werden? …
Solche und viel mehr Fragen müssten beantwortet werden, um einen (kooperativen) Wandel wirklich in Gang zu bringen. …

Wir wollen damit sagen, dass es nicht dabei bleiben kann, etwas abzulehnen, sondern vielmehr darum geht, etwas – wahrscheinlich völlig - Neues hervorzubringen. …
Die „Systemhalter“ (die, die keine Veränderung mögen) könnten sich eigentlich über jeden freuen, der sie „kritisiert“. Warum? Nun die Aufmerksamkeit ist dann auf das gerichtet, was nicht gewollt ist. Und wohin die Aufmerksamkeit fließt, dahin fließt auch die Energie. In diese „Wandlungs-Falle“ treten viele Menschen ein und stabilisieren damit – unbewusst – das, was sie eigentlich anders haben wollen. …
Bitte lenkt eure Aufmerksamkeit darauf, was ihr wirklich wollt und vergesst das beliebte „Spiel“ von kritisieren und urteilen.
Viel wirksamer ist, die neuen Bilder zu „malen“ und so zu tun, „als ob“ ihr bereits diese Ziele (Absichten) erreicht hättet. …  
Vielleicht könnte man so beginnen:
Wie wäre es z.B. ein „Netzwerk des Gleichklangs“ zu bilden?
Ihr definiert, was ihr wirklich wollt, z.B. etwas (allgemein) Nützliches herzustellen und anderen Menschen verfügbar zu machen. Ihr wollt dies gemeinschaftlich tun und verbindet euch mit denen, die diese Vorgehensweise teilen. …
Nun, ihr seid noch Teilnehmer innerhalb eines Systems, das ihr eigentlich überwinden wollt. Na und? Jetzt definiert ihr, wie genau eure Beziehungen nach innen und außen aussehen sollen. Ihr legt z.B. fest, was, womit, wozu, wie, warum, etc. erstellt und angeboten werden soll. …

Daraus entstehen die ersten „Bilder“ von einer Gesellschaft, von der ihr meint, dass sie der Zukunft entsprechen könnte. Ähnlich wie „Übungsfirmen“, „spielt“ ihr die Abläufe (theoretisch) durch.  Dabei „fühlt“ ihr hinein in die entstehenden Potenziale. Wir sagen bewusst „fühlen“, weil wir über den Verstand hinausgehen wollen. Der Verstand ist wenig geeignet, um wirklich Neues entstehen zu lassen. Er nutzt nur das Bekannte und „bearbeitet“ dies anders. …
Ihr benötigt jedoch etwas, was es bisher (noch) nicht gab!
Wirkliche Kreativität, Innovation oder „Genialität“ entsteht nicht aus bereits „Bekanntem“. Dieses Wissen – das ihr benötigt - nennen wir Intuition oder Inspiration. Es ist die Art, wie „Erfindungen“ in die Welt kamen und kommen. Wenn nach langen intensiven Diskussionen der Verstand völlig „übermüdet“ war, machte – Albert Einstein -  oft allein einen Spaziergang. Und genau dabei kamen ihm die besten Ideen. …
Was kann uns das Lehren? Nicht der Verstand machte ihn zum „Genie“, sondern etwas anderes. …
Wir sprechen ganz allgemein davon, sich den Zugriff zum „Quantenfeld“ zu eröffnen. Man glaubt es kaum, aber unser Verstand ist der „Zensor“ zwischen „Normalität“ und „Genialität“.
Gern werden wir – falls Interesse besteht – dazu mehr sagen. …

Wir wollen noch auf euere Kritik an der möglichen Unternehmensform „Genossenschaft“ eingehen, denn mit Vereinen ist wirtschaftliches Handeln nur sehr bedingt möglich. …

Eure Skepsis gegenüber Genossenschaften vermögen wir nicht unbedingt zu teilen. Dennoch finden wir es richtig und wichtig, sich darüber klar zu werden, dass Genossenschaften in der Vergangenheit durchaus eher zur Stabilisierung von Konkurrenzsystemen diensten und nicht zu deren „Überwindung“. …
Ob Herr Raiffeisen ein „Antisemit“ war, ist auch Vergangenheit, nützt uns jetzt wenig. Auch ohne Herrn Raiffeisen gäbe es wohl heute so etwas wie Genossenschaften, denn irgendwie muss es ja eine (gemeinschaftsbezogene) Rechtform – auch in einem Konkurrenzsystem geben. …

Aber wozu dient sie oder wem dient sie und warum?

Ganz allgemein gesagt, soll sie wohl einerseits (kooperative) Alternativen ermöglichen, andererseits aber auch verhindern, dass dies zu einer grundlegenden „Systemveränderung“ führt. Das wäre die Funktion „System-Stabilisator“. …
Aber wir sehen auch durchaus, dass mittels Genossenschaften ein „Systemwandel“ möglich wäre. Dafür müsste jedoch das Umfeld, in dem Genossenschaften wirken verändert werden.
Nehmen wir beispielhaft die Pflichtmitgliedschaft in Prüfungsverbänden.
Die Frage ist berechtigt, ob solche Verbände eher dem Staatswillen, eher dem Willen ihrer Mitglieder oder gleichzeitig beiden „Vorgaben“ genügen (müssen).
Zulassung und Aberkennung der Zulassung obliegt dem Staat. Angenommen, die Verbandsmitglieder würden wirklich von ihrer Souveränität Gebrauch machen und in ihrer Satzung so etwas wie eine „Systemkorrektur“ einfügen. Was geschähe dann? Ihr ahnt die Antwort. Insoweit geben wir euch durchaus Recht, dass Genossenschaften – zumindest indirekt – systemkonform wirken müssen.
Dennoch glauben wir nicht, dass irgendein Verband es bereits einmal gewagt haben könnte, das „auszutesten“. Eher ist eine Art vorauseilender „Gehorsam“ wahrscheinlich …
Es spricht einiges dafür – sofern es bei einer staatlich verordneten Pflichtmitgliedschaft für Genossenschaften bliebe – darüber nachzudenken, dass Genossenschaftsinitiativen, die wirklich kooperativen Wandel anstreben, auch Einfluss in einem solchen Verband nehmen müssen. Sofern das nicht möglich ist, könnte man auch an eine Neugründung denken. …

Aus der Perspektive „verbandliche Systemstabilisierung“ könnten auch Initiativen Sinn machen, die konsequent eine Pflichtmitgliedschaft von Genossenschaften in „staatlich beaufsichtigten Verbänden“ ablehnen und darauf verweisen, dass dies „Relikt“ von 1934 nicht EU-konform ist. Bis auf Österreich hat nur noch Deutschland diese Form „indirekter Staatskontrolle“ von Genossenschaften. Deshalb sind auch die genossenschaftlichen Verbände solcher Länder wesentlich mutiger bezüglich ihrer politischen Forderungen. Dies wiederum spiegelt sich auch in den deutlich höheren Neugründungen von Genossenschaften wider.

Da es zur Genossenschaft derzeit vermutlich keine wirkliche Alternative gibt, um gemeinsam und gemeinwirtschaftlich handeln zu können, also quasi kooperativ Wirtschaft zu tätigen, würden wir derzeit das „kleinere Übel“ anbieten wollen, sich sehr genau solche Verbände anzusehen, vor allem deren „Staatsnähe“ genauer zu beurteilen. Im Rahmen der innerverbandlichen Willensbildung sollte aktiv Einfluss genommen werden, z.B. durch Gründung einer Fachgruppe „kooperativer Wandel“. …
Wir verweisen auch auf eine interessante Initiative des MMWCoopGo Bundesverbandes hin, Artikel 20 des Grundgesetzes (Staatszielbestimmung) in Richtung Kooperation zu konkretisieren, durch Einfügung nur eines einzigen Wortes („kooperativer“). Allein die Diskussion – wahrscheinlich im Rahmen eines Volksbegehrens – würde zeigen, welche Partei wirklich an einem kooperativen Wandel interessiert ist oder nur eben an etwas intelligenter Systemstabilisierung mittels eines „Feigenblattes“ namens Genossenschaft. ...

Fazit:
Intelligente Lösungen ergeben sich niemals durch „urteilen“, „verurteilen“ oder „kritisieren“. Denn all das sind eigentlich „System-Stabilisierer“. Intelligent ist vielmehr, neue Konzeptionen zu entwickeln und „Sog-Kraft“ (durch wahre WirKraft“) zu erzeugen. Und all das sollte im „Mit-Stil“ („wir machen das MIT euch“) und nicht im (alten) „Für-Stil“ („wir machen das FÜR euch“) erfolgen. …
Und bitte bemüht euch um die Entwicklung des Bewusstseins, nicht so sehr des Verstandes. Gerade Menschen, die ab dem Jahre 2000 geboren wurden, sind sehr daran interessiert, bereit und fähig, wirklich kooperative Strukturen und lebenskonforme Inhalte, in Erscheinung zu bringen. Sie erkennen auch sehr genau, ob ein „Wir“ tatsächlich gemeint ist, oder nur eben „taktisch“. …
Viel Spaß beim Mitwirken auf dem Weg zu einer kooperativen Gesellschaft in unserem Lande. …
             
erfolgen

FragestellerIn: Hochschulgruppe „Alternative Wirtschaft“


Redaktion: FG DuoThinkO im IWC QuantenInstitut
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de

Hinweis:
SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI)
c/o MMWCoopGo Bundeverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.

Wir bedanken uns beim IWMC QuantenInstitut für die Möglichkeit zur Veröffentlichung dieses Beitrages. SCFI muss nicht mit den Inhalten von Beiträgen Dritter übereinstimmen. Ausreichend ist, dass diese Beiträge Impulse zur Entwicklung eines kooperativen Wandels implizieren..