Willkommen

Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es einerseits um intelligente Kooperationen (SmartCoop) und anderseits um die Nutzung moderner Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und der Quantenphysik . Unsere WirKraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperieren wir mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Folgende Links könnten ebenfalls interessant sein: GenossenschaftsWelt, CoopGo, GenoNachrichten
Kooperation - auf den Punkt gebracht: Die geniale Erfindung des VORTEILS.

15.07.20

Corona – Die „Spurensuche“ - Testbereich: Menschen (allgemein)

 

Deutet sich so etwas wie ein „Paradoxon“ an? Die Möglichkeit ist nicht auszuschließen, dass der „Corona-Virus“ weniger „problematisch“ war, wie die dazu gegebenen Informationen und beschlossenen Maßnahmen.

Der „Vital-Impulse-Test“ und auch der „Klarheits-Test“ signalisieren, dass diese Annahme nicht unwahrscheinlich ist.  

Testen Sie einfach selbs!

Selbst-Tests – Wege zu mehr eigener Souveränität

Frage:

Sie haben recht klar, aber eher global, wichtige verschiedene Bereiche „untersucht“ und bewertet. Was uns fehlt ist eigentlich ein direkterer Bezug, wie sich „Corona“ oder die „Corona-Zeit“ auf die Entwicklung einzelner Menschen oder Gruppen ausgewirkt hat. …

Gibt es Unterschiede zwischen dem Lebensalter, Sozialen Gruppen, Frauen und Männer. Kinder und Erwachsene, Arm und Reich, Kranke und Gesunde, Regionen, Konfessionen, Tätigkeitsfeldern .. oder was auch immer …

Auch wenn es sicherlich zu früh ist, dazu etwas Genaueres zu sagen, gibt es erste Einschätzungen? 

FragestellerIn: Sozialarbeiter (und ähnlich; eine Gruppe von Politikberatern)

Antwort:

Ihre Frage klingt auf den ersten Blick recht „vermessen“, denn wissenschaftliche Untersuchungen „erklären“ erst im Nachhinein, warum etwas so oder anders gelaufen ist, welche Folgen das hatte und welche „Schlüsse“ zu ziehen wären. …

Man wertet Verläufe (dieser) Vergangenheit aus und versucht dann daraus Empfehlungen (Prognosen) für die Zukunft zu geben. …

Kritiker solcher Vorgehensweisen fassen das – wenn auch wohl etwas zu hart ausgedrückt - etwa so zusammen:

·         Die Zukunft aus dem „Rückspiegel“ zu deuten.

Nun, nicht nur Autofahrer wissen, wie problematisch so etwas ist. …

Unsere „Vital-Impulse-Testings (V-I-T)“ oder „Klarheits-Tests (K-T)“ sind nicht auf Erfahrungen konkreter Abläufe oder Aktionen abgestellt, sondern basieren auf ermittelten „Schwingungswerten“. Sie funktionieren sozusagen nach dem Prinzip

Wenn – Dann

Nehmen wir dazu einige  Beispiele:

Worte sind Träger von Energie-Schwingungen, ebenso auch Farben. Auch Regionen oder „Umgebungen“ sind Träger von „Schwingungen“. Selbst Betriebe oder Vereine verfügen über besondere Eigenschwingungen, die permanent „ausgesendet“ werden und auf die Umgebung – also auch auf Menschen, einwirken.

Halten sich in diesem Umfeld Menschen auf, „empfangen“ sie diese Schwingungen und „integrieren“  sie in ihr eigenes (individuelles) „Grund-Schwingungs-Feld“.

Ist die „Grundschwingung“ eher niedrig, führen niedrige Schwingungen entweder zu einer Stabilisierung der ehedem niedrigen Grund-Schwingung oder sie blockieren (meist unbewusste) wichtige Schwingungserhöhungen.

Wer oder was bereits mit einer niedrigen Grundschwingung „belastet“ ist, wird von einer zusätzlichen negativen Schwingung letztlich „stärker“ belastet, wie jemand mit einer höheren Grundschwingung. …

Krankheit z.B. ist eine niedrige Schwingung. Je nach Krankheitsbild sind partielle Körperteile „sehr negativ schwingend“ (Schwingungsblockaden – SB), oder der gesamte Körper ist sogar in Gänze „belastet“.

Wir schließen daraus, dass durch Corona besonders solche Menschen betroffen waren bzw. sind oder werden, die bereits unter einer (latenten) „Schwingungs-Blockade“ (Krankheit) leiden oder litten. Auch bestimmte Einstellungen zum „Alt-werden“ oder „Alt-sein“ führen zu – nicht zu unterschätzenden Schwingungs-Blockaden.

Viren und Bakterien bevorzugen – ganz allgemein gesagt – ein niedrig schwingendes „Körper-Milieu“. …

Die Annahme, dass genau solche „vorgezeichnete“ Personengruppen von einem „Virus“ (welcher Art auch immer) sozusagen „befallen“ werden, sollte eigentlich keine „Überraschung“ mehr sein. …

Genau umgekehrt verhält es sich bei Kinder, die stabil über recht hohe „Grundschwingungen“ verfügen. ….

Wer halbwegs bereit ist, sich auf das Thema „Schwingungen“, besonders auch „Köperschwingungen“ einzulassen, braucht eigentlich nicht abzuwarten, bis entsprechende langwierige und teure Studien zum Thema „Corona“ vorliegen. …

Ihr erkennt bereits aus diesem Beispiel, wie eine angemessene „Risiko-Vorsorge“ (gegen jede Pandemie-Art!) aussehen könnte. …

Nehmen wir ein weiteres Beispiel:

·         Beschäftigte, die mit ihrem Job unzufrieden sind, gar Angst vor Entlassungen haben, weil sie vermuten, dass z.B. wegen zunehmender Digitalisierung oder fehlendem Absatz der Produkte, sozusagen ihre wirtschaftliche Zukunft „unsicher“ ist.

Auch das wäre ein guter Platz für „Viren“:

Ein niedrig schwingendes Milieu, das Angst oder Hoffnungslosigkeit quasi „konserviert“. ….

Schon diese beiden Beispiele zeigen recht deutlich auf, unter welchen Gesichtspunkten es Sinn machen würde, Studien „treffsicherer“ zu konzipieren.

·         Ohne Berücksichtigung schwingsbezogener Differenzierungen werden solche Studien kaum – perspektivisch gesehen – wertvolle Aussagen liefern.

Wer meint, aus der „Vergangenheit“ wertvolle Schlüsse für die Zukunft ziehen zu wollen, ignoriert wichtige Erkenntnisse z.B. aus der modernen „Quantenforschung“.

Nun wir vermuten jedoch eher, dass das bisher bekannten Forschungs-Modell fortgeführt wird. Kaum anzunehmen, daß die Politik bereits hinreichen „gewappnet“ ist, eine (schwingungsmäßig) wirksame Vorsorgekonzeption zu entwickeln. …

Maßgebliche Einfluss auf das Thema „Corona“ haben sicherlich auch die Massenmedien genommen.

·         Sie konnten gar nicht genug „Warnmeldungen“ und andere „Horrormeldungen“ zu verbreiten.

Aus Sicht der Geschäftspolitik von Massenmedien angemessen, aber aus Sicht der Menschen problematisch. Kurios, dass die vermutlich „Geschädigten“, sozusagen selbst dafür sorgten, dass ihnen wichtige „Schwingungsenergie“ quasi entzogen wurde.

Die Wirkung:

·         Die Käufer der schlechten Nachrichten zahlten Geld dafür, dass es ihnen danach noch schlechter ging. Sie kauften sozusagen – unbewusst – „schlechte Energie“ ein. 

Hier ist noch eine Menge „Aufklärung“ und Aufarbeitung notwendig.

Wurde den Menschen im Rahmen der „Corona-Zeit“ wirklich (politisch) geholfen?

·         Wir vermögen eine „Hilfe“ nicht wirklich zu erkennen.

Man mag zu anderen Schlüssen kommen, jedoch unter „Schwingungs-Sicht“ gesehen, muss man einfach skeptisch sein, ob für die Zukunft wirklich so etwas wie eine wirksame „Pandemie-Vorsorge“ entstehen kann bzw. wird. …

Was wäre politisch zu tun, bzw. zu ändern?

Vielleicht begänne man mit einer Funktions-Trennung des Parlamentes.

Die Abgeordneten sollten zukünftig sich darauf begrenzen, Gesetze zu entwerfen und die Verwaltung zu überwachen. Das Abstimmen über Gesetze sollte auf die betroffenen Menschen - das Volk - übertragen werden. …

„Corona“ hat auch deutlich gezeigt, die betroffen Menschen wurden mehr und mehr auf die Rolle einer „Gefolgschaft“ reduziert, man könnte es auch „schleichende Ent-Demokratisierung“ nennen. …

Woher nehmen Abgeordnete bloß die Gewissheit, wirklich zu wissen, wie Leben funktioniert?

„Corona“ hat auch gezeigt, wie „hilflos“ und wie „überfordert“ die Politik war. …

Nun, das wird – je länger die zeitliche Distanz zu „Corona“ wird – für immer mehr Menschen deutlich werden...

Das neue Medienzeitalter, die Möglichkeiten des Internets, das deutlich zugenommen „Vernetzungs-Interesse“ der Menschen (national und international) und die neue entstandenen (privaten) diversen Internet-Fernsehkanäle, dies alles steht jetzt zur Verfügung und wird vermehrt genutzt; beschleunigt auch „dank Corona“.

Letztlich geht es darum, den Menschen ihre (leichtfertig) aufgegebene Souveränität zurückzugeben, besser bewusst diese wieder zurückzufordern.

„Corona“ hat gezeigt, wie wichtig es ist, nicht „Spielball“ von wem auch immer zu sein. …

Sehen wir es mal so:

Dem Menschen wird immer mehr suggeriert:

·         Wir machen das für euch!

Was dabei herauskommt, durfte in „Corona-Zeiten“ quasi „hautnah“ erlebt und erfahren werden.

Geht es auch anders?

Durchaus, dafür gibt es – mindestens zwei – „Belege“:

A.   Die Menschen der Jungen Generation, die ab etwas ab dem Jahre 2000 geborenen wurden, verfügen über – angeboren – enorm zusätzliche Fähigkeiten. Ihre DNA scheint erweitert, was sie dazu befähigt z.B. selbst über „Klar-Test-Fähigkeiten“ zu verfügen. Sie wissen damit recht genau selbst sofort zu erkennen, ob Meldungen und Nachrichten nicht nur korrekt, vor allem aber, ob sie für sie förderlich sind. …

B.   Menschen, die nicht zu dieser Jungen Generation gehören, deren DNA und Zellstruktur noch nicht „erweitert“ ist, können das „nachholen“. Eine dieser Möglichkeiten, ähnlich wirksame Fähigkeiten zur Verfügung zu haben ist z.B. das Erlernen von „Selbst-Tests“ (Vital-Impulse-Testing oder Klarheits-Test).

Mittels solcher „Werkzeuge“ wird die eigene Souveränität (fast) wiederhergestellt. …

Wer erfährt, dass „Schwingung“ das Prinzip von allem Leben ist, der sagt zu vielen Informationen „nein danke“. Ich weiß selbst, was für mich richtig ist. …

Wer auch dem Selbst-Test „misstraut“, sollte wenigsten seinem eigenen Gefühl (der inneren „leisen Stimme“) vertrauen lernen!

Immer mehr Menschen, erinnern sich an die „schlechten Corona-Gefühle“, die sie nie wieder erfahren möchten. …

·         Jetzt ist Zeit für Bestandsaufnahmen und Zeit zum „Umdenken“.

Alles könnte damit beginnen, einfach aufmerksam den Unterschied zwischen schädigenden und aufbauenden „Schwingungen“ selbst zu erleben:

·         Man denkt z.B. zunächst an eine erlebte Situation der „Hoffnungslosigkeit“, macht einen Moment Pause (neutral) und wechselt dann zu einer Situation mit  „Hoffnung“.

Je intensiver man sich in solche Situationen hineinversetzt, umso mehr spürt/erlebt man die Wirkung des „Schwingungswechsels“.

Wir können natürlich auch die Schwingung von vielen anderen, für uns nützlichen Dingen (schwingungsmäßig) „er-testen“, wie, z.B.

·         Welche Nahrung tut mir jetzt gut - erhöht sich meine Schwingung?

·         Welcher Urlaubsort bringt mir wirklich Erholung – erhöht sich meine Schwingung?

Mit dem „Klarheits-Test“ lässt sich z.B. auch „ermitteln“:

·         Die Ursache von Schmerzen.

·         Der Wahrheitsgehalt von Informationen, usw..

Auch ob der jetzige oder ein neuer Job für mich sinnvoller ist, kann „er-testet“ werden.

·         Es gibt einfach kaum eine Information oder Situation, die man nicht selbst „er-testen“ kann.

Oft werden wir auch so nette Dinge gefragt, wie z.B.:

·         Welche Lottozahlen sollte ich auswählen, um reich zu werden?

Dazu geben wir dann den ergänzenden Hinweis:

·         Kläre bitte zuerst, weshalb der Lottogewinn wichtig ist?

Teste zunächst diese Frage, denn daraus ergibt sich welchen Einfluss das Ereignis tatsächlich auf die „Grund-Schwingung“ hat …  

Es stecken eine Menge von Folgehandlungen darin, um mit  einen „Lottogewinn“ tatsächlich zu einer stabilen „Schwingungsserhöhung“ zu kommen …

Wir sollten diese Frage durchaus einmal gemeinsam – jedoch separat –  „untersuchen“.  

Das Fazit zu „Corona“:

·         Wenn „Corna“ dazu führt/e, dass jetzt mehr Menschen beginnen, konsequenter auf ihre eigene Souveränität zu achten, dann könnte „Corona“  sogar eines Tages eine positive Beurteilung erfahren. …

Perspektivisch halten wir durchaus eine solche Entwicklung für möglich.

 

Information:

·         Wer über „Corna-Problem-Informationen“ (und deren Folgen) mehr erfahren möchte, der sollte sich z.B. über die Initiative „Außerparlamentarischer Untersuchungsausschuss“ informieren             (www.acu2020.de)

Wir sind gespannt, ob bei „ACU2020“ auch nachvollzogen wird, dass auf unserem Planeten eigentlich alles „Schwingung“ ist.

·         Testen Sie selbst!

Vital-Impulse-Testing (V-I-T) und Klarheits-Test (K-T):

Wege zur eigenen Souveränität

 

Redaktion: Fachgruppen  Vital-Impulse-Testing und Klarheits-Test im IWC QuantenInstitut

(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik)

Hinweis: Unsere vorstehenden Ausführungen beziehen sich vor allem auf solche unserer Testmethoden, die geeignet sind, zeitnah selbst erlernbar zu sein (ohne Vor-Qualifikationen!)

 

FG QuantenManagement

im  MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.

Hinweis: Wir danken dem IWMC QuantenInstitut für die Überlassung des Artikels. MMWCoopGo muss nicht mit jedem Artikel übereinstimmen Wichtig ist, dass der Artikel das Cooperationswesen befördern kann.

 

 


28.06.20

Nicht jede Genossenschaft ist auch ein intelligenter „Coop“!

 

Wer Mitglied in einer Genossenschaft sein möchte, sollte auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Ohne Selbstverantwortung kann Genossenschaft kaum funktionieren. Banken und einige Wohnungsbaugenossenschaften zeigen, wohin das führen kann. Wer sich als „Mit-Unternehmer“ versteht – und dabei geht es bei Genossenschaft - wird „bestraft“, wenn er seine Verantwortung vernachlässigt oder an Dritte „delegiert“. …

Der Mensch steht im Mittelpunkt – Das ist  CoopGo …

 

Frage:

Manchmal haben wir den Eindruck, dass sich „Genossenschafts-Gründer“ als „bessere Menschen“ fühlen. Es mag sein, dass Genossenschaften dafür sorgen, dass sich keine „Kapitalherrschaft“ bildet, dass sich das (Privat-) Vermögen  nicht weiter zugunsten Einzelner verschiebt. Aber das ist uns zu wenig. …

Für uns ist Genossenschaft wirklich Kooperation zwischen Menschen, mit Menschen, für Menschen.

Wie kann man erkennen, ob die „Manager“ von Genossenschaften begriffen haben, dass der Mensch im Mittelpunkt steht?

Für uns ist Genossenschaft auch Übernahme von Verantwortung für das Ganze, also eine Wirtschaft mit Verantwortungskultur.

Wie kann man erkennen, ob die „Manager“ von Genossenschaften begriffen haben, dass unser aller Leben im Mittelpunkt steht? …

FragestellerIn: Mitglieder einer politischen Jugendorganisation

Antwort:

Eine Genossenschaft ist eigentlich nichts anderes, als eine (weitere) „Rechtsform“. Wer sich statt für eine GmbH für eine Genossenschaft – oder auch umgekehrt – entscheidet, ist deshalb kein „besserer“ oder „schlechterer“ Mensch“. Der oder die Gründer treffen zunächst nur die Entscheidung, wer der „Eigentümer“ des von allen Menschen erwirtschafteten Vermögens wird. Bei einer „GmbH“ gehört dies Vermögen den Gesellschaftern, bei einer Genossenschaft, den Mitgliedern. Und weitere wesentliche Unterschiede sind nicht zu vernachlässigen, wie z.B.:

·       Wer entscheidet über die Unternehmenspolitik, wie z.B. Standortverlegungen, Fusionen, Kooperationen mit anderen Unternehmen, die Art und Qualität der Unternehmensführung, den Grundlagen des Entlohnungs- oder Managementkonzeptes, usw. …

Der wohl entscheidende Unterschied zu einer Genossenschaft, liegt bei dem (gesetzlichen) Förderauftrag zugunsten der Mitglieder. Wir betonen „gesetzlich“, weil natürlich auch eine GmbH nicht vergisst, seine „Eigentümer“ zu fördern. Das machen diese (auch ohne Förderauftrag) schon selbst recht gut. …

Fairerweise sollte man sagen:

·       Auch eine GmbH könnte sich einen besonderen „Förderauftrag“ geben. …

Formulieren wir mal so:

In einer GmbH haben nur die (Kapital-) Eigentümer die Möglichkeit, wesentliche, wichtige, also grundlegende Unternehmensentscheidungen zu treffen. Sie können, müssen aber nicht die „Nichteigentümer“ in solche Entscheidungen einbeziehen. …

Die gesetzlichen Möglichkeiten in einer Genossenschaft sind diesbezüglich nicht anders, nur eben wird nicht nach „Beteiligungshöhe“ (Kapitalanteil), sondern nach „Köpfen“ entschieden. …

Wir wollen das nicht vertiefen, möchten jedoch auf das „Kaduzierungs-Prinzip“ bei einer GmbH  hinweisen. Vereinfach gesagt, kann durch Kapitalerhöhung eine Verschiebung der „Stimmverhältnisse“ erreicht werden, was bei einer Genossenschaft ausgeschlossen ist. …

Wir wollen keineswegs eurer (skeptischen) Fragestellung ausweichen, weil wir sehr wohl sehen:

·       In vielen GmbHs gibt es – bezogen auf die Mitarbeiter - hervorragende Management- und Führungskonzeptionen, weil man erkannt hat, wie wichtig z.B. ein gutes Betriebsklima ist.

Genossenschaften sind nur bedingt diesbezüglich vergleichbar, weil es sowohl Mitglieder gibt, die zugleich Beschäftigte sind, wie auch Beschäftigte, die keine Mitglieder sind.

Aus unserer Sicht, spricht viel dafür, allen Beschäftigten zumindest zu eröffnen, auch eine Mitgliedschaft zu erwerben, weil erst dann deutlich wird, dass man erkannt hat, dass aufgrund der Identität von Beschäftigung und Mitgliedschaft, so etwas wie eine „Selbstverpflichtungs- bzw. Selbstverantwortungskultur“ entstehen kann (besser entstehen muss). Denn genau wegen dieser „Identität“ können sich die zu erwartenden „Beteiligungs-Vorteile“ für beide Seiten entwickeln.

Grundsätzlich kann gesagt werden:

·       Genossenschaften haben – im Gegensatz zu anderen Rechtformen – einen wichtigen VORTEIL, den sie aber bisher – entweder nicht erkannt haben oder aus „engstirnigen“ Gründen nicht erkennen wollen:

·       Identität schafft Vertrauen und Vertrauen schafft Identität und daraus entstehen die „WIR-KRAFT-VORTEILE“, die diese Rechtsform sogar wirtschaftlich überlegen machen (bzw. machen könnte)

Selbstkritisch ist jedoch anzumerken, dass es bisher nur wenigen Genossenschaften wirklich gelungen ist, diese „WIR-KRAFT-VORTEILE“ zu erkennen bzw. dann auch zu realisieren.

Es nützt wenig, über „WIR“ nur zu reden, es muss auch erkennbar und spürbar von den (teilnehmenden) Menschen nachvollzogen werden; nicht nur ab und zu, sondern kontinuierlich.

Nehmen wir dazu – beispielhaft – zwei „Branchen“. Sie sind genau wegen dieses fehlenden „Identitäts-Bewusstseins“ sogar in die öffentliche Kritik gekommen:

·       Genossenschaftsbanken

und

·       Wohnungsbaugenossenschaften, vor allem solche mit aktivem „Verkauf“ von Genossenschaftsmitgliedschaften.

Wer Mitglied in einer Genossenschaftsbank hat einfach keine erkennbaren Vorteile aufgrund seiner Mitgliedschaft. Natürlich bekommt das Mitglied „Rendite“ für seine (streng limitierten) Genossenschaftsanteile. Was aber wäre der Förderzweck? Zumindest bei den angebotenen „Geldprodukten“ sind keine erkennbar….

Wer Mitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft wird, sucht eigentlich – zeitversetzt - vorteilhaften (Miet-)Wohnraum oder möchte günstig Eigentum erwerben. Identitätsbildend wäre es z.B., wenn solche (eigentumsorientierten) Wohnungsbaugenossenschaften mit ihren Mitgliedern ein gemeinsames „Realisierungs-Konzept“ vereinbaren würden. Und die Mitglieder, die kein Eigentum erwerben wollen? Für diese könnte man z.B. einen separaten „Fonds“ bilden, der dazu dient, einen “Mehrwert“ in Form eines (erhöhten) „Auseinandersetzungsguthabens“ zu bilden. Was keinen Sinn macht ist, am Ende der Mitgliedschaft einen Vermögens-Verlust aufgrund der Mitgliedschaft akzeptieren zu müssen …

Fassen wir zusammen:

·       Von einer GmbH erwarten und realisieren eigentlich nur die (wenigen) Eigentümer den Gesamt-Vorteil (Geld- oder Vermögenszuwachs). Damit das besser oder optimal geschehen kann, müssen sie  den Beschäftigten davon einen Teil abgeben und eine Art „Wohlfühlklima“ bieten. Die wesentlichen Unternehmensentscheidungen treffen aber stets die Eigentümer allein.

·       Bei einer Genossenschaft kann das ähnlich oder auch anders sein. Auch hier gibt es eine „Erwartenshaltung“ aufgrund der Beteiligung. Wer jedoch zugleich Mitglied und Beschäftigte/r ist, also eine (tätige) Identität besteht, hat ganzheitlich Einfluss, sofern er/sie das erkannt hat und realisieren will. …

Was könnte nun ein wesentlicher Grund sein, weshalb es Genossenschaften nur gelegentlich gelingt, den zu erwartenden „Wir-Kraft-Vorteil“ tatsächlich wirksam werden zu lassen?

Ein Merkmal dürfte darin zu suchen sein, dass bisher keine (ganzheitliche)Kultur des Förder-Vertrauens in Genossenschaften entstanden ist.

Oder vereinfacht gesagt:

·       „Wir machen das FÜR euch“ ist das dominante Führungsprinzip

·       „Wir machen das MIT euch“, wird bisher nicht als der eigentliche „Wir-Kraft-Motor“ nachvollzogen bzw. akzeptiert.

Wer könnte – eher müsste -dazu „Impulsgeber“ sein?

Nun, eigentlich sollten das die Genossenschaft- und/oder Prüfungsverbände sein.

Wer sich jedoch deren Selbstverständnis näher ansehen möchte, der sollte sich gelegentlich mal mit „Prüfungsberichten“ befassen.

Prüfungsverbände versuchen sich eher darin, sich als „Quasi-Wirtschaftsprüfer“ zu definieren, statt sich auf sachkompetente „Mehrwert-Empfehlungen“ zu konzentrieren, was die eigentliche Aufgabe wäre.

Pflichtprüfung und Pflichtmitgliedschaft sind auch deshalb in die „Diskussion“ gekommen, weil kaum erkennbar ist, dass hier „Genossenschafts-Mehrwert-Experten“ in Aktion sind. Der Begriff „Betreuungsprüfung“ impliziert, dass latent ein „Wir-Kraft-Wissens-Transfer“ von Verband zu Genossenschaft fließt und die Prüfung vor allem dazu dient, nachzuvollziehen in welchem Umfange diese Erkenntnisse tatsächlich realisiert wurden oder welche Gründe vorlagen, dies nicht umsetzen zu können.

Der Mehrwert von (genossenschaftlichen) Prüfungsberichten sollte sich vor allem auch nicht in  „Statusfeststellungen“ erschöpfen, sondern zu Beratungsempfehlungen führen. So gesehen ist auch eine Qualitätssicherung durch eine Kammer für Wirtschaftsprüfungen – vorsichtig ausgedrückt – nicht anderes wie ein „grandioses Missverständnis“. ….

Wer über Wandel spricht, sollte auch das eigentliche Problem beim Namen nennen:

·       Verhältnisse „fallen nicht vom Himmel“, sind auch kein „Zufall“ oder ein „Versehen“. Verhältnisse haben Ursachen!

Ja, man könnte nach dem „Staat“ rufen, Politiker oder Verbände kritisieren. Das hat man bisher gern getan.

Und das daraus entstandene Ergebnis kann jeder gern überprüfen. …

Was wäre also anders zu machen?

Vielleicht den Menschen zu sagen, dass Genossenschaft ohne Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung (Selbstverantwortung) nicht funktionieren kann.

Wer Teilhaber an einem Unternehmen wird (und dabei handelt es auch bei einer Genossenschaft), kann und sollte seine „Verantwortung“ nicht delegieren, auch nicht an Verbände.

Wer „JA“ zu (Genossenschafts-) Beteiligung sagt (in welcher Form auch immer), muss das auch mit Inhalt füllen, muss sich z.B. über die Geschäftspolitik informieren, muss sich – sozusagen - aktiv „einmischen“. Und wenn er/sie erkennen, dass das nicht gewollt oder erwünscht ist, sollte man Konsequenzen ziehen, kündigen  und sich (gezielt, nicht „zufällig“) eine Genossenschaft suchen, die solche Kriterien erfüllt.

Nicht der Staat, schon gar nicht Verbraucherberatungen, Anwälte oder Verbände sind aufgerufen, das für den- oder diejenigen zu korrigieren, was der/die es hätte eigentlich selbst machen können, selbst machen müssen. …

Wir benötigen keine Stabilisatoren für eine „Entantwortungskultur“, wir benötigen Institutionen und Politiker, die für (mehr) Selbstverantwortung werben und dazu auch Voraussetzungen schaffen, z.B. mit einer Art Selbstverwaltung, besser Selbstorganisation, vielleicht sogar einem „Kooperations-Rat“ oder ein „Genossenschafts-Parlament“. 

      

Wir haben JETZT die Wahl !

Konkurrierendes Chaos oder Cooperative Intelligenz?

 

„CoopGo-Dialoge“

(MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.)

Hinweis: Wir behalten uns vor, Fragen – zwecks besserer Lesbarkeit – redaktionell anzupassen.

info@menschen-machen-wirtschaft.de