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Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es um intelligente Kooperationen (SmartCoop).Unsere Wir-Kraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperiert der Bundeverband MMW mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband und dem CoopGo Bund Freier Genossenschaften
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Koordination: Gerd K. Schaumann
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31.03.13

Coop-Watch und Zertifizierte Kooperationen wecken starles Interesse bei Investoren und potenziellen Mitgliedern


 Genossenschaften und Kooperationen punkten - gerade jetzt - mit ihren Stärken: Transparenz, nachhaltig guter Rendite ergänzt mit dem dem neuen Konzept "Coop-Watch".

 

Finanzvermittler sind wahrlich nicht zu beneiden. Im Umfeld zu den Neuregelungen zur Gewerbeordnung (§34f GewO) sind die Anforderungen an den Vertrieb erheblich gestiegen. So müssen z.B. Aussagen in Protokollen niedergelegt werden, welches Produkt für den Kunden geeignet ist und warum es dem konkreten Kunden zu empfehlen ist. Es wird nicht mehr ausreichen, sich nur auf die Marketingunterlagen des Produktpartners zu verlassen, im Zweifel muss der Finanzvermittler deren Inhalte – zumindest nach Plausibilitätsgesichtspunkten – selbst prüfen. Ein „weiter so“ wird immer schwieriger. Darauf haben hat das MMW VerbändeNetzwerk der Deutschen Genossenschafts- und Kooperationswirtschaft e.V. zügig reagiert und bietet ihren Mitgliedsverbänden und deren Unternehmen verschiedene Ratings und Zertifizierungsformen an. Ziel ist es, gerade jetzt den kooperativ aufgestellten Wirtschaftssektor noch attraktiver für Privatkapitalgeber zu gestalten.

 

So, wie in der gesamten Wirtschaft üblich, wird auch der kooperativ aufgestellte Wirtschaftssektor sich sukzessive in kleine, mittlere und auch größere Einheiten entwickeln. So fasste vom Vorstand des MMW VerbändeNetzwerks, Gerd K. Schaumann Aussagen der Auftrags-Studie „Kooperationen im Trend“ zusammen. Zu vermuten ist, dass zumindest in mittleren und größeren Einheiten – mehr als bisher – systematisch und auch unter Einbeziehung externer Vertriebe - Eigen- und Fremdkapital eingeworben wird. Das bisher übliche „Bankgespräch“ wird zumindest nicht mehr die einzige Kontaktstelle bleiben, mit denen Kooperationen neue Investitionen, neue Standorte oder gar ihre internationalen Ambitionen besprechen und verhandelt werden.

 

Aus gutem Grunde setzte man deshalb bei MMW die geübte Tradition fort und  führte im Rahmen der Konferenz „Investitionen in Kooperationen“ Manager von Genossenschaften und Kooperationen mit potenziellen Investoren zusammen.

 

Zahlreiche Genossenschaften und Kooperationen präsentierten ihre Unternehmen und stellten ihre Tätigkeitsfelder und die Investitionsmöglichkeiten dar. Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, den Förderzweck des Unternehmens eingehend zu erläutern. Diese (bisher nur) für Genossenschaften gesetzlich festgeschriebene Verpflichtung, die Teilhaber angemessen in den Genuss des Erfolgs zu bringen, gilt natürlich auch für sog. investierende Teilhaber (Mitglieder). Kooperationsmodelle aus den Bereichen Energie, Gesundheit und Vorsorge fanden besonderes Interesse der Vertreter von mittleren Fonds. Neben anderen Gruppen wurde aufmerksam registriert, dass auch Interessenten aus dem Ausland und der Versicherungswirtschaft teilnahmen.

 

Seitens MMW stellten Gerd K. Schaumann und Frank-Peter Evertz (Deus Deutsche Sozietät eG) neue Strategien vor, mit denen MMW in Verbindung mit seinen Kooperationspartner – besonders Wirtschaftsprüfer, Anwälten und dem pvdp Prüfungsverband Deutscher Wirtschaft-, Sozial- u. Kulturgenossenschaften e.V. - den schon ehedem recht „komfortablen“ Sicherheitsaspekt im Genossenschafts- und Kooperationssektor - ausgestalten wird.

 

Beispielhaft wurden die Modelle „Zertifiziertes Förderzeck-Konzept“ und „Coop-Watch“ näher erläutert. Während es beim zertifizierten Förderkonzept um eine Art Rating geht, bei dem regelmäßig die erfolgswirksamen Unternehmenspotenziale überprüft und ggf. korrigiert werden, handelt es sich bei Coop-Watch um ein Investitionskontrollsystem besonders für größere Investitionen, im Rahmen dessen dem Investor regelmäßige Informationsberichte zur Entwicklung des Unternehmens und seiner Investition gegeben wird. Ein Investor kann – sofern dies gewollt und vereinbart ist – quasi tagaktuell die Entwicklung seines Investments nachvollziehen und somit rechtzeitig intervenieren. Sofern es sich bei dem Investor um einen Teilhaber am Unternehmen handelt – was eigentlich dem  kooperativen Denken entspricht - kann er außerdem selbst über die Gremien des Unternehmens, zeitnah und wirksam,  adäquates Umsteuern veranlassen.

 

Zusammengefasst verband Schaumann das Konferenzergebnis mit dem Ausblick: Wir sind dem Ziel einen guten Schritt näher gekommen, die „Gunst der Stunde“ durchaus nutzend, Wege in Richtung eines kooperativ aufgestellten Wirtschafts- und Finanzsektors - als reale Optionen zu den traditionellen Strukturen - beharrlich weiterzuentwickeln. Wir haben Vertrauen verstärkt, Interesse ausgeweitet und fast so etwas wie eine verstetigte Kooperation angebahnt. Wo ehedem nur „schmale Feldwege waren, bestehen jetzt schon gut asphaltierte Landstraßen“. In nächster Zeit können wir es schaffen, sogar die ersten Kommunikations-Autobahnen zwischen kooperativen Unternehmen und kleineren und größeren Investoren zu bauen, resümierten die Teilnehmergruppen einvernehmlich.

 

              

 

30.11.12

Der Förderzweck - Ein wichtiges Element von Genossenschaften

Es wurden viele wichtige und richtige Entwicklungen im UN-Jahr der Genoosenschaften eingeleitet - vor allem wurden viel Konferenzen durchgeführt und viel Erklärungen erstellt.

Das haben wir im MMW VerbändeNetzwerk auch so gehalten, denn dies ist notwendig, um Genossenschaften in Wirtschaft und Gesellschaft noch intensiver zu verankern. Denn der kooperative Wirtschaftssektor entwickelt sich immer mehr zu einer echten Option zum Traditionenllen

Aber es bedurfte auch mehr als "Wort und Bild". Es bedurfte der kooperativen und praxisnahen Unterstützung, die auf das wirkt, was der KERN einer jeden Genossenschaft ist und worin sich sich von anderen Rechtsformen unterscheidet: Die Stärkung des FÖRDERZWECKS. Dieses zentrale Element kooperativen Handelns stetig und dauerhaft optimieren zu helfen, ist Auftrag und Anliegen von GenoTrust.

Gemäß dem Grundprinzip des VerbändeNetzwerkes, KOOPERATION nicht nur zu empfehlen, sondern selbst intensiv zu pflegen, lag es nahe, dies in Form einer Genossenschaft zu tun. Im wohlverstandenen Sinne des Wortes könnte man tatsächlich von einer "Patronatsgenossenschaft" sprechen.

Dieser "Patron" konzentriert sich jedoch ganz auf das, was einen "modernen Patron" auszeichnet: Er macht Angebote, greift Anliegen aus Mitgliedsgenossenschaften auf, leistet professionelle Unterstützung.

Das ZIEL ist stets der gleiche:

Genossenschaften bei der Optimierung ihres Förderzweckes nachhaltig zu unterstützen!

Der Grundgedanke, ist leicht nachvollziehbar, sozusagen das Ur-Prinzip kooperativen Denkens: Was einer Genossenschaft weniger gut gelingen kann, gelingt vielen Genossenschaften ungleich besser.

Nicht nur die Konditionen sind kooperativ besser einzuverhandeln, auch die Formen und Methoden, dies zu bewerkstelligen sind professioneller, wenn sich jemand darauf spezialisieren kann bzw. Spezialisten vertrauensvoll vertraglich einbindet.

Aber wichtiger als guter Zins und nachhaltige Anlagen sind meist die SICHERHEIT. Dafür haben wir besonders Sorge getragen, dazu wurden besondere Rahmenvereinbarungen geschlossen und haben die Gremien von MMW weitgehende Einflussmöglichkeiten.

GenoTrust heißt "Vertrauen in und mit Genossenschaft". Der Name ist sozusagen bei uns Programm.

Wer den Förderzweck einer Genossenschaft dauerhaft zu optimieren verspricht, muss selbst höchste Standards in Sachen Absicherung und Sicherheit erfüllen.

Wir sind sicher, dass uns dies bestens gelungen ist!

10.10.12

MENSCHEN mögen VISIONEN ...



Die Partnerschaft von Stiftung - Genossenschaft – Verein als Motor von Energiewende und kommunaler Entwicklung.
 
Am Anfang steht die MISSION, dann folgt die VISION und der folgen die ZIELE. So beginnen meist die Projekte von „Fundraisern“ und Marketingstrategen. Was im Stiftungs-Marketing längst zum gängigen „Werkzeugkasten“ gehört, scheint im Genossenschaftsbereich noch in den „Kinderschuhen“ zu stecken. Dort gibt es zwar Ziele, nüchtern, rational und plausibel. Aber gibt es auch so etwas wie eine VISION oder gar eine MISSION. Mag sein, dass Solches indirekt Eingang in Businessplänen oder strategischen Planungen von Genos findet. Aber es scheint einfach nicht in die Öffentlichkeit zu dringen. Aber genau das wäre erforderlich, um so etwas wie eine längerfristige Strategische Partnerschaft, sozusagen eine „Kooperative Allianz“ zwischen unterschiedlichen Rechtsformen (Stiftung-Genossenschaft-Verein) zu gestalten. Schließlich eint sie etwas Essenzielles: Sinnvolles gemeinschaftlich zu gestalten …
 
 
Die VISION hatte das VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft (MMW) grob umrissen: Die Vorteile von KOOPERATION für viele Menschen praxisnah erfahrbar zu machen und ein Gespür für Werte wie Vertrauen, TeamGeist, Transparenz und Selbstverantwortung, zu bekommen.
 
Dem Vorschlag der beteiligten Marketingexperten folgend, wählte man dazu die Bereiche Region/Gemeinde/Wohnortnähe aus, weil dort die Wirkungen einer Veränderung für die betroffenen Menschen „hautnah“ und zügig nachvollziehbar und zu spüren sind.
 
Zu Recht drängten die Fachleute auf die Entwicklung dessen, was gemeinhin als „Mission“ bezeichnet und einer Vision voranzustellen wäre. GENOSSENSCHAFT und Mission, das war für die Mitglieder des VerbändeNetzwerkes zunächst doch etwas gewöhnungsbedürftig, beinhaltete solches zugleich viel Selbstbewusstsein, was bisher nicht zu den Stärken des Genossenschaftswesens gehörte. Weil aber die Marketingstrategen drauf bestanden, wurde das anfängliche Zögern überwunden.
 
Die bekannten Leifragen, um von einer Mission zu sprechen, lauteten:    1. Warum tun wir, was wir tun? – 2. Welches sind unsere leitenden Werte?
 
Zum Hearing „MENSCHEN Machen ZUKUNFT selbst“ waren in Berlin Vertreter der Kommunalpolitik, Initiatoren, Vorstände und Entwickler von Energiestiftungen und Energiegenossenschaften, Vertreter von Hochschulen, etc. sowie diverse Fachberater (Rechtsanwälte, Steuerberater …) eingeladen, um zu Grundlagen für eine Kooperations-Partnerschaft von Menschen im kommunalen Bereich, geeignete Vorschläge zu entwickeln. Dabei konzentrierte man sich – zunächst - auf die „geborenen“ Kooperationsformen für Menschen vor Ort: Vereine, Stiftungen und Genossenschaften.
 
Trotz durchaus unterschiedlicher Aufgabenfelder, war unschwer in fast allen Beiträgen des Hearings zu erkennen, dass alle drei Formen der Gedanke eint, „in Gemeinschaft wirkungsvoller Sinnvolles bewegen zu können“.  Die Teilnehmer verständigten  sich vor allem auf die konsensfähigen Schwerpunkte: Lebens- und Wohnqualität, Energie und Umwelt sowie Bildung und Beruf.
 
Der dazu präferierte „Missions-Gedanke“: WIR müssen, WIR wollen und WIR können gemeinschaftlich fast alles selbst beeinflussen und gestalten!
 
Die dazu passenden „visionären Bilder“ wurden von den Teilnehmern fast zwangsläufig entwickelt. Erstaunlich, wie klar aber auch wie emotional bewegt,  viele Teilnehmer sich so äußersten, als sei das Gewollte bereits erfolgreich vollendet.
 
Wie nicht anders zu erwarten, erfahren solche Gemeinschafts-Initiativen meist so etwas wie einen „Realisations-Bruch“. Ein Soziologe mahnte deshalb zu Recht an, dass das Gemeinschaftsgefühl leerlaufe, wenn sich keine plausible Finanzierungs-Perspektive andeute. Diese müsse nicht tatsächlich bereits vorhanden sein, aber es müsse eine nachvollziehbare Umsetzungsfinanzierung mit guten Chancen auf Verwirklichung erkennbar sein.
 
Im letzten Teil der Veranstaltung konzentrierte man sich deshalb besonders auf solche Finanzierungs-Modelle. Einleitend stellte Gerd K. Schaumann (MMW-Vorstand) das Modell SMART-COOP (Intelligente Kooperation) vor und erläuterte deren wesentlichen Motive. „Wir wollen KOOPERATION zu einer echten OPTION zum (vorherrschenden) konkurrierenden Denken in Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln.
 
Der von Prof. Kreibisch (Weltzukunftsrat) ausgemachte Trend zur Kooperation, wird als dynamisch und langfristig beurteilt. Smart-Coop baut auf diesem Trend auf. Aber MMW spricht bewusst von einer Option und nicht von einem Ersatz, weil man Kooperation nicht „verordnen“ kann. Kooperation muss vom Menschen ausgehen, und von diesen bewusst nachvollzogen und gewollt werden. Das Zauberwort heißt „VERTRAUEN“, sozusagen als Fundament allen Kooperierens. Um solches Vertrauen abzurunden, müssen zwangsläufig auch überzeugende Finanzierungswege angeboten werden.
 
Dazu stellte Frank-Peter Evertz vom Vorstand der GenoTrust eG die Konzepte „StiftenPlus“ und „CoopKom“ vor (eine Gemeinschaftsarbeit von MMW und GenoTrust), in denen - mittels Kooperation von Stiftung und Genossenschaft - entsprechende finanzielle Lösungswege vorgestellt wurden. Evertz verwies auch auf den besonderen Aspekt der Integration von „Groß-Stiftern“ hin. In vielen Fällen habe sich deren Mitwirkungsbereitschaft – vor allem in Kommunen - recht förderlich erwiesen, sofern es gelingt, deren Individual-Situation in adäquater Form zu integrieren. Gelingt dies nicht, könnte das für eine positive Stiftungsentwicklung auch durchaus zum Handicap werden.
 
Der Teilbereich VEREIN kam im Kooperations-Hearing zweifellos zu kurz. Dem Vorschlag von Lothar Kühne (Vorstand MMW) folgend, soll dieser Aspekt im Folge-Hearing („Top in Coop“) vorrangig behandelt werden, das Anfang 2013 in Kassel stattfinden soll. Dort soll auch geklärt werden, ob und wohin die „Kooperations-Familie“ erweitert werden kann, z.B. um den Aspekt „Bürger-Initiativen“. Außerdem soll eine Studie in Auftrag gegeben werden („Zukunft Kooperation“), die theoretische Voraussetzungen und praktische Verläufe für erfolgreiche Kooperations-Projekte untersuchen und dokumentieren soll.
 
Viele reden von Kooperation, wählen diese und wollen Gutes. Prof. Bauer spricht von einem „kooperativen Gen“, was jedem Menschen sozusagen innewohnt. Die Natur nutzt Kooperation und arbeitet damit erfolgreich und hocheffizient. Es ist jetzt an der Zeit, eine fundierte Theorie zu präsentieren, um den Menschen in Deutschland noch mehr Mut zum Handeln in Gemeinschaft zu machen, resümierte Schaumann und stellte fest: „Warum sollen wir uns schwer tun mit dem „Finden“ einer geeigneten „Missions-Definition?“ Nennen wir das doch einfach „Mission Kooperation“, denn im Begriff Kooperation sind bereits viele wichtige Werte intendiert, die für immer mehr Menschen zunehmend Bedeutung haben“.