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Hier entsteht - BAUSTEIN für BAUSTEIN - ein zukunftsweisendes Konzept einer Wirtschaft und Gesellschaft, das die Vielfalt von kooperativen Chancen darstellt. Wir laden Sie ein, aktiv mitzuwirken, durch Fragen oder Anregungen ...

WirKraft ist auf keine Rechtsform festgelegt. Von Interesse ist ein modernes WirKraft-Konzept besonders für Genossenschaften, Unternehmen, Vereine, Gemeinden, Stiftungen, Parteien, Kirchen/Religionsgemeinschaften ...
Bei der Entfaltung der WirKraft geht es um intelligente Kooperationen (SmartCoop).Unsere Wir-Kraft-Experten kommen aus unterschiedlichen Berater-Berufen, Hochschulen und Verbänden. Im Bereich Genossenschaften kooperiert der Bundeverband MMW mit dem DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband und dem CoopGo Bund Freier Genossenschaften
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Coop - auf den Punkt gebracht - die geniale Erfindung des VORTEILS.
Neu: Genossenschaft-Online - Die Gründer-Initiative und GenoFAQ, das Geno-Wissen.

Koordination: Gerd K. Schaumann

11.09.14

WirMarkt: Denken und Handeln in Gruppen ist intelligent!

 
Thema: Wie Anbieter und Nachfrager durch Cooperation 
             enorme  Vorteile erzielen
Perspektive: Eine moderne Cooperations-Wirtschaft entsteht.
Werkzeug: SmartCoop – Immer ein WIN-WIN


Die Frage:

Irgendwie hatte ich schon immer das Gefühl, dass es wenig Sinn machen könnte, wenn Kunden und Anbieter viel Geld aufwenden müssen, um zueinander zu finden, weil das die Leistung erheblich verteuert, oftmals sogar mehr kostet, wie der ursprüngliche Wert der Ware oder Leistung war …
Ich dachte immer, dass die Kosten für Marketing und Werbung einfach erforderlich sind, weil es dazu keine Alternative gibt.
Sie scheinen das bei WirMarkt anders zu sehen. Was lässt Sie glauben, dass so etwas funktioniert?
Das soll nicht heißen, dass ich daran zweifele, aber …
(Fragesteller: 42, freier Journalist )

Anmerkung: SmartCoop“ nennen wir – im VerbändeNetzwerk MMW Menschen Machen Wirtschaft e.V. – Ideen, Konzepte, Strukturen – die dem effizienten Prinzip der Natur folgen: Intelligent Vorteile für das Gesamte zu gestalten. Unser Körper ist dafür ein gutes Beispiel.  Übertragen auf Wirtschaft heißt das sinngemäß: Jeder Teilnehmer denkt und handelt so, dass sein Vorteil auch für den/die anderen ein Vorteil ist oder wird. Also: Mein Vorteil – Dein Vorteil – Gemeinsamer Vorteil. Kurzum SmartCoop ist stets WIN-WIN …            

Die SmartCoop-Essenz der Frage

Kann im Coop die Frage der der „FINDUNG“ der potenziellen Kunden bzw. der potenziellen Anbieter effizienter oder intelligenter gelöst werden?

Die SmartCoop-Antwort

Lassen Sie uns zunächst an die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Cooperation (SmartCoop) erinnern:

·         Alle Beteiligten müssen dadurch gewinnen (WIN-WIN)!

Im Umkehrschluss muss das auch heißen, dass ohne SmartCoop alle Beteiligten irgendwie verlieren, zumindest keine „Coop-Vorteile“ erzielen.

Versuchen wir das an einem Beispiel zu verdeutlichen:

Ein Hersteller von Fahrrädern – ein kleineres, mittelständisches Unternehmen in Hamburg – hat ein besonders innovatives neues Elektro-Fahrrad entwickelt. Um das zu produzieren, benötigt der Unternehmer Fremdmittel, z.B. eine Gruppe von Investoren, die alle von seiner Technik überzeugt sind.

Die Kernfragen, die er seinen Geldgebern beantworten muss, werden vermutlich etwa so lauten:

·         Wieviel Teile der gesamten Finanzierung müssen aufgewendet werden, um zu erfahren, wie der Markt wirklich auf diese Innovation reagiert?

·         Wieviel Geld muss vermutlich aufgewandt werden, um das – rechnerisch – angenommene Käuferpotenzial tatsächlich auch erreicht zu haben?

·         Wie unterscheidet sich das absatzpolitische Instrumentarium des Unternehmens von dem der Konkurrenz – besonders auch, weil das Unternehmen nicht zu den „Platz-Hirschen“ im Fahrrad-Markt zählt?

Wohl gemerkt, es handelt sich um die Phase, die – in diesem Beispiel – darüber entscheidet, ob die Innovation überhaupt den „Markt“ erblickt.

Das Beispiel lässt sich auf die Situation vieler kleinerer Unternehmen, in fast allen Segmenten der Wirtschaft, sinngemäß übertragen.

Das Beispiel zeigt zugleich auf, worin ein wichtiger Grund liegen könnte, warum die „Großen immer größer werden“ und die „Kleinen klein bleiben“: Die kleineren Unternehmen leben von Innovationen, können diese aber nicht kraftvoll genug umsetzen (fehlende WirKraft).

Die Folge: Verzicht auf Innovationen, zumindest solche mit großem Effekt oder der Verkauf dieser Innovation an den großen Konkurrenten. Das Beispiel zeigt auch auf, warum viele Ansätze der sog. Mittelstandsförderung zwar gut gemeint sind, aber ohne die erhoffte Wirkung bleiben.

WirMarkt eröffnet diesem – beispielhaften - mittelständischen Unternehmen bereits in dieser Phase zu „punkten“. Will heißen, der Unternehmer kann seine Geldgeber mit recht „belastbaren“ Daten über den künftigen Absatz überzeugen.

Nach traditioneller Lesart würde der Unternehmer vielleicht einen Experten für „Marktforschung“ suchen, der nach einer Studie (für viel Geld) meist auch das passende Marketing- und Werbekonzept gleich mit anbietet.

Die einfache Frage dazu könnte lauten:

·         Wie „belastbar“ sind die Daten und wie effektiv ist die Werbung wirklich?

 Die Vertreter der Mission „Kundenfindung“ werden natürlich jede Menge „zufriedene“ Referenzen aufführen.

Die erweiterten Fragen dazu könnten z.B. heißen:

·         War das auch die gleiche Branche?
·         Waren diese Unternehmen in einer vergleichbaren Situation?
·         Wie alt sind die Referenzen? (Denn inzwischen haben sich die    
     „Verbraucherschutz-Regeln“ erheblich verändert, z.B. bezüglich des  
      Telefonkontaktes …) …

Ob diese Experten-Gruppe in Sachen „Kunden-Potenzial“ wirklich die Geldgeber zufriedenstellen kann, bleibt offen.

Klar ist aber, ein solches Marketing-Konzept kostet viel Geld. Und genau das muss der Unternehmer in seiner Ertragsvorschau berücksichtigen.

Die Folge:

·         Der Angebotspreis wird sich um diesen Anteil zu Lasten des Kunden erhöhen (müssen). …

Aber nicht nur die (Vorlauf)-Kosten für Marketing und Werbung müssen berücksichtigt werden, auch die Jahr für Jahr notwendigen (Fortsetzungs-) Kosten für Werbung und Marketing sind in der Kalkulation des Anbieters zu berücksichtigen, erhöhen den Preis für jeden Kunden.

Das ist aber noch längst nicht alles, was der Unternehmer einkalkulieren muss, um zu so etwas wie einen (möglichen) Verkaufspreis zu kommen. Dazu gehören z.B. die Zuschläge für Handelsstufen und die „Wegekosten“. Meist sind auch noch besondere Vertriebsprovisionen zu berücksichtigen….

 Die Differenz zwischen Herstellungspreis und Kundenpreis, die unser mittelständischer Unternehmer bei seiner Kalkulation zu berücksichtigen hat, ist enorm. Nicht selten, dass Unternehmer erkennen, dass dazwischen 200 bis 300 % Preisunterschied (oder mehr) liegen kann …

Und (wirkliche) Unternehmer erkennen noch mehr:

·         Es lohnt sich, genau über diese Preisdifferenz nachzudenken!

Ein Unternehmer wäre kein wirklicher Unternehmer, wenn er oder sie übersehen würde, dass dieses Differenz-Potenzial einfach intelligenter zu verteilen wäre, wenn ….
Genau!

·         Wenn es gelingen könnte, das Thema KUNDEN-FINDUNG irgendwie anders zu lösen …

Und der wirkliche Unternehmer, der schon in Sachen Cooperation etwas Erfahrung hat, setzt seine Gedanken (mit einem sanften Lächeln auf den Lippen) etwa wie folgt fort:

·         Wenn es mir gelänge, die Kosten einzusparen, die entstehen, weil ich den Kunden nicht kenne, könnte man doch einen guten „Deal“ machen.

o   Einen Teil davon gebe ich an den Kunden weiter.

o   Den anderen Teil könnte ich behalten, um meine Erträge zu erhöhen … oder den Service zu verbessern …

Das hat absolut nichts mit „ungerechtfertigten Extra-Profiten“ zu tun, das ist einfach nur SmartCoop in bester Form, weil ein echter WIN-WIN entsteht.

Das Problem betrifft natürlich nicht nur Kleinunternehmen und Mittelstand. Auch Konzerne müssen in den „sauren Apfel beißen“, um ihre neuen (oder laufenden) Produkte zu immer neuen Kunden zu bringen. … u.U. Handelsstufen beachten oder Vertriebsprovisionen zahlen.

Wie sehr dieser „Service-Markt“ (Kundenfindung) boomt, wird deutlich, dass allein der Bereich „Werbung“ in Deutschland die beachtliche Größe von fast 80.000 Millionen erreicht hat.

Aus Sicht von WirMarkt könnten sich folgende Fragen bei ANBIETERN und NACHFRAGERN förmlich aufdrängen:

Frage des HERSTELLERS:

·         Mehr WERBUNG oder mehr WIRKUNG?

Frage des KUNDEN (Nachfrager):

·         Mehr WERBUNG oder mehr WERT?

Rufen wir uns nochmals in Erinnerung, was in unserem Beispiel geschieht:

·       Der Hersteller verkauft z.B. sein innovatives Elektro-Fahrrad für 400.- EUR. Darin sind vielleicht 100.- EUR für „Kundenfindung“ enthalten.

·         Der Kunde zahlt aber vielleicht für diese Elektro-Fahrrad im Fahrrad-Geschäft 850,- EUR

Man sieht deutlich, warum E-Commerce Sinn machen könnte, denn auch der Handel muss ja werben …

Aber auch E-Commerce löst das Thema „KUNDEN-FINDUNG“ und „KUNDEN-BINDUNG“ nur sehr bedingt. Dort würde dann vielleicht, weil auch Kosten für Werbung anfallen, das Elektro-Fahrrad 500.- EUR kosten.

Will WIRMARKT nun Werbung und Marketing in Frage stellen? Nein ganz und gar nicht, aber sehr wohl die Frage stellen, ob Werbung effizient ist und ob es – von Fall zu Fall – intelligentere Formen gibt, dass Anbieter ihre Kunden finden.

Gleiches gilt für den Handel.

WirMarkt ist niemals „gegen“ etwas gerichtet, sondern immer f ü r etwas:

·         Für ein möglichst optimales WIN-WIN zwischen Anbietern von Waren und Leistung und Kunden.

Und weil dies von Fall zu Fall anders ausfallen kann, gibt es auch kein Schema bei WirMarkt, aber sehr wohl ein wichtiges Prinzip:

·         Kunden  u n d  Anbieter sollen stets aufgrund eines SmartCoop besser gestellt sein, wie das ohne den SmartCoop wäre.

Das heißt z.B.

·         Best-Preise für den Kunden

·         Mehr-Ertrag für den Anbieter

Und natürlich hat WirMarkt auch die Themen SERVICE, QUALITÄT, UMWELT, VERTRAUEN und vorteilhaftes anderes vor Augen.

Das geht immer besser, je größer WirMarkt wird. Das Startpotenzial ist bereits beachtlich und die Resonanz auf WIN-WIN zu erleben groß, zumal der Zugang zum WirMarkt mit einem EUR bewusst niedrig gehalten wurde.

WirMarkt ist die erste Genossenschaft, die gleichermaßen Angebot und Nachfrage im gleichen Unternehmen zusammenführt.

WirMarkt bietet keine Waren oder Dienstleistungen selbst an. Es führt nur Angebot und Nachfrage im SmartCoop zusammen. Denn

Menschen Machen Wirtschaft heißt zugleich – dies auch selbst zu organisieren und dabei die soziale Verpflichtung zu beachten.

Jede Gruppe, gleich ob Kunden, die sozial bedürftig sind oder nicht, oder Anbieter, die größer oder eher kleiner sind, sie ALLE finden hier VORTEILE, die ihnen NUTZEN bringen können.

Und wenn ALLE dabei erfahren, dass COOPERATION Sinn macht, haben wir absolut nichts dagegen, wenn das „WIR“ Nachahmer findet.  

Das Wissen und das Verbreitern des COOP-Gedankens, ist wichtiges Grundanliegen des WirMARKT – Projektes.

Deshalb sagt WirMarkt selbstbewusst:

Willkommen im WIN-WIN-Club!

31.08.14

Was gut für unsere Wirtschaft wäre: „Sichtbare Intelligenz“ oder „Unsichtbarer Hand“?


Thema: Effektiv und effizient eine Wirtschaft koordinieren  
Perspektive: WirMarkt - eine intelligente Form von Ökonomie
Werkzeug: SmartCoop – Immer ein WIN-WIN

Die Frage:

In meinem Wirtschafts-Studium habe ich gelernt, dass eine „Unsichtbare Hand“ das Angebot und die Nachfrage regelt. So wird Marktwirtschaft gelehrt und gehandhabt. Aber es funktioniert wohl doch nicht so gut und deshalb will man „nachhelfen“…
So entstand die Idee von „Marketing“, was etwa heißt, „Markt Machen“ …
Könnte man das auch so ausdrücken: Je mehr wir Geld für „Marketing“ ausgeben, umso stärker zeigt uns das, dass die „Unsichtbare Hand“ doch nicht funktioniert?! …
(Fragestellerin: 27, Studium der Wirtschaftswissenschaften, schreibt Promotion )

Anmerkung: SmartCoop“ nennen wir – im VerbändeNetzwerk MMW Menschen Machen Wirtschaft e.V. – Ideen, Konzepte, Strukturen – die dem effizienten Prinzip der Natur folgen: Intelligent Vorteile für das Gesamte zu gestalten. Unser Körper ist dafür ein gutes Beispiel.  Übertragen auf Wirtschaft heißt dassinngemäß: Jeder Teilnehmer denkt und handelt so, dass sein Vorteil auch für den/die anderen ein Vorteil ist oder wird. Also: Mein Vorteil – Dein Vorteil – Gemeinsamer Vorteil. Kurzum SmartCoop ist stets WIN-WIN …            

Die SmartCoop-Essenz der Frage

  • Welche Grundannahme und welches Risiko liegt einem Prinzip zugrunde, das die Koordination seiner gesamten Volkswirtschat einer sog. "Unsichtbaren Hand“ überlässt?
  • Gibt es vielleicht Koordinationssysteme, die intelligenter (im Zeitalter der Hochleistungs-Computer, etc.) wirken, wie eine sogenannte „unsichtbare Hand“ und dem Spiel „jeder gegen jeden“ (Konkurrenz)?

Die SmartCoop-Antwort

Sie haben eine zugleich interessante, wie auch grundlegende Frage gestellt. Einen Teil der Antwort haben Sie bereits vorweggenommen: Wenn man der Wirkung dieser „Unsichtbaren Hand“ derart intensiv „nachhelfen“ muss, wie das die Aufgabe von „Marketing“ wohl ist, dann scheint da irgendwie „Sand im Getriebe“ zu sein  ….

Dem schottischen Ökonom und Moralphilosophen Adam Smith (1776, „Wohlstand der Nationen“) schreibt man das Prinzip der „Unsichtbaren Hand“ zu. Leider wird das Prinzip oft missverstanden, oder stabil ignoriert.

Smith sprach z.B. vom Wohlstand der Nationen, im Mittelpunkt stand die Ökonomie eines jeden Landes. So etwas wie „Handelsdefizite oder           – überschüsse“ waren nicht vorgesehen. Bei Smith ging es vor allem auch um den „Wert“ in einer Gesellschaft, der sich „oft“ durch die Konzentration des Kaufmanns auf seine eigene Wertsteigerung (Gewinn) quasi „wie von selbst“ (unsichtbare Hand) auf das Allgemeinwohl auswirkt … Wohlgemerkt, Smith sprach von „Wohlstand“ und von „Wert“. …

Wir haben es also sozusagen mit einer „Unsichtbaren Hand der Wertschaffung und Wertverteilung“ zu tun.

Lassen Sie uns ein Beispiel bilden:

Ein Winzer verkauft die Flasche eines Weines für 1 EUR. Ein Kunde kauft diesen Wein in einem Einzelhandelsgeschäft für 2,95 EUR.
Der Wert des Weines ist aber immer noch 1 EUR. Der „Aufpreis“ von1,95 EU, also das knapp 2-Fache hat mit dem Wert des Weines absolut nichts zu tun. Er hat seine Ursache in Steuern, Handelsstufen und Werbung.

Diesen „wertlosen Zuschlag“ hatte wohl Smith nie vor Augen …

Und genau dieser „Sektor der Wertlosigkeit“ wächst in den sog. Modernen Volkswirtschaften exponentiell. So werden allein jährlich fast 80 Milliarden EUR in Deutschland für Werbung ausgegeben. Das hat mit „Wert“ absolut nichts zu tun.

Um nicht missverstanden zu werden: Wir wissen um die Notwendigkeit vor allem auch den Unterhaltungswert von Werbung und Handel; wir wissen das durchaus zu schätzen.

Wir erwähnen dies hier lediglich, um aufzuzeigen, dass Smith im doppelten Sinne missverstanden werden könnte – und fragen deshalb:

a.   Meint und spricht er von „Reichtum in Verbindung  m i t  Wert“ und

b.   Spricht er von den Interessen der Kaufleute (Unternehmern), die diesen Wert schaffen?

Es dürfte nachdenklich machen, wie intelligent eine Wirtschaft „aufgestellt“ ist und „durchgeführt“ wird, die ein Mehrfaches des Herstellungspreises vom Nutzer (Kunden) der Ware abverlangt. …

Wirklich interessant, wenn Smith heute zum Thema „Wert“ und „Wohlstand“ nochmals zu Wort käme …

Der „moderne“ Waren-Preis setzt sich also (grob) aus 4 Hauptkomponenten zusammen:

a.   Den Preis für die Erstellung der Ware
b.   Den Preis für die Findung und Bindung des Kunden (Marketing/Werbung)
c.   Den Preis für den Weg zum Nutzer (Transport, Handel)
d.   Den Preis für die Besteuerung der Ware

(Mehr-Wert-Steuer – ein wirklich sinnvolles Wort, wenn der „WERT“ sich absolut nicht steigert! Richtiger wäre wohl von einer „Mehr-Preis-Steuer“ zu sprechen).
 
In der Wirtschaftswissenschaft wird Herr Smith gern als „Adept“ der Markwirtschaft gehandelt. Seine „Unsichtbare Hand“ soll den Findungsprozess vom Hersteller zum Verwender als „intelligente Koordinationsform“ quasi legitimieren, insbesondere jegliche staatliche Regulation davon fernhalten.

Das hat dazu geführt, in den Kategorien „Markt oder Lenkung“ zu denken. Beide Formen haben bekanntlich – mehr oder weniger stark – optimale Lösungen verhindert oder nur über starke Korrekturen (Anreize oder Regulierungen) Optimales zugelassen. 

Die Marktwirtschaft benötigt – um annähernd nachvollziehbare Lösung zu bekommen, z.B. viel Geld, um die Ware „an den/zu dem Kunden zu bringen“. Daraus entstand eine Art eigenständiger Wirtschaftsbereich, der sich um die Kundenfindung und Kundenbindung bemüht.

Der Erfolg?

Immer schönere, immer mehr Werbefilme und andere Formen von „Kauf mich – Botschaften“ mit ständig neuen Namensschöpfungen. Aber das Problem der Kundenfindung und Kundenbindung bleibt, und der originäre Warenwert ist dadurch noch nie gestiegen….

So, wie man die Hersteller von Nahrungsmittel verpflichtet hat, Angaben zum Inhalt der Ware zu machen, wäre es interessant, den Verkäufer vielleicht zu verpflichten, den Gestehungspreis und die Zusatzkosten (zumindest bezogen auf Werbung), getrennt auszuweisen. Dann könnten die Abnehmer/Kunden besser entscheiden, wie „wertvoll“ ihr Produkt wirklich ist …

Derzeit werden die Kunden doch irgendwie fehlorientiert:

·       Eine Ware, die den Kunden ohne viel „Werbekosten“ erreicht ist (scheinbar) weniger „wertvoll“, wie eine Ware mit hohen „Werbekosten“…

Wenn wir schon so viel vom „Schutz des Verbrauchers“ sprechen … Am wirklichen Warenwert dürfte der mündige Verbraucher wahrscheinlich mindestens so viel  Interesse haben, wie an korrekten AGBs …

Dass das Thema „E-Commerce“ so schnell und so nachhaltig den Handel aufrüttelte, könnte auch damit zusammenhängen, dass die Menschen irgendwie spüren, dass es oft einen enormen Unterschied gibt zwischen Gestehungspreis und dem Preis, den der Endkunde letztlich zahlen muss …

So ist z.B. ebay auch ein Versuch, Herstellern/Anbietern die hohen (nicht wertsteigernden) „Zwischenkosten“ zu ersparen. Aber ebay unterschätzte wohl die „Einspar-Energie“ der Anbieter und Abnehmer recht erheblich. Beide Seiten – Nachfrager und Anbieter – wissen zwischenzeitlich, dass die Abgabe an ebay auch den Preis (ohne Wertsteigerung) um 10% erhöht. Die Intelligenz beider Seiten, ebay beim nächsten Einkauf einfach zu umgehen (weil man sich direkt kennt), wurde wohl von den ebay-Betreibern leicht unterschätzt …

E-Commerce und das Beispiel ebay sind geeignet, die Frage zu stellen, ob derzeit so etwas wie eine Steigerung des „Wertbewusstseins“ auf Seiten der Nachfrager beginnt? …

Sollte sich gar so etwas andeuten, wie ein allmählicher Übergang von „Unsichtbarer Hand“ zu „Sichtbarer Intelligenz“?

Viel könnte daran sein, diesen Wandel in Richtung mehr „Cooperation“ zu vermuten …

Ein WirMarkt, sozusagen eine „Direktbegegnung“ von Anbietern und Nachfragern, wäre sicherlich eine interessante Option zur „Unsichtbaren Hand“.

Der KERN von so etwas wäre, die Grundfrage jeder Volkswirtschaft neu zu überdenken, um dann intelligente Wege zu entwickeln, die zu sehr viel weniger „Zusatzkosten“ beim Finden und Behalten von Kunden führen, als dies bisher der Fall ist. …

Wir nennen das „SmartCoop“ – Intelligente Cooperation. Das Grundprinzip von SmartCoop lautet:

·         WIN – WIN, immer WIN-WIN für alle Beteiligten.

Die Umsetzung ist einfach und genauso effektiv, wie natürlich:

·         Mein Vorteil - Dein Vorteil - Gemeinsamer Vorteil.

Hier gibt es keine „Unsichtbare Hand“, sondern – für jeden nachvollziehbar - „Sichtbare Intelligenz“, ausgeübt von sichtbaren Menschen, auf der einen Seite Nachfrager/Kunden und auf der anderen Seite Anbieter….

Marketing und Werbung sind bei einer Wirtschaft, die auf Anonymität und Konkurrenz aufbaut wohl kaum zu vermeiden. Ebenso wenig jedoch auch die daraus (quasi gesetzmäßig) folgenden „Zusatzkosten“, die oft genug ein Mehrfaches des ursprünglichen Warenwertes ausmachen.

Ein WirMarkt, überbrückt intelligent Anonymität und Gegeneinander. Im SmartCoop stehen die gemeinsamen Interessen der Nachfrager/Kunden mit denen der Anbieter in Cooperation.

Dass Miteinander, also Cooperation, effektiver und effizienter ist als Gegeneinander, zeigt uns täglich die Natur und erleben wir täglich mit unserem eigenen Körper, der ein wahres Genie in Sachen Cooperation ist ….

Wir würden zu Beginn jedoch nicht Konkurrenz oder Cooperation empfehlen. Wie meist im Leben, gilt auch hier der „Mittelweg“ sozusagen „Stufen der Veränderung“. Das hat auch den Vorteil, beides zu erproben und dann den souveränen Käufer die Wahl und Entscheidung selbst treffen zu lassen.

Ein letzter Satz geht in Richtung Verbraucher-Schutz. Hier lautet die KERN-Frage:

·         WER muss WARUM vor WEM und von WEM geschützt werden?

Natürlich entstehen auch bei der derzeitigen Form des Verbraucher-Schutzes Kosten, die letztlich natürlich wiederum der Nachfrager/Kunde (selbst) zu bezahlen hat…

Und dessen Effizienz?

Im SmartCoop fallen viele Voraussetzungen für diese Art von Verbraucher-Schutz weg, weil man direkt und nicht mehr anonym sich begegnet. Man cooperiert eben, und dabei gibt es viel mehr „selbstorganisierten“ Schutz, vor allem einen Schutz vor „wertlosen Wertsteigerungen“.

Leider hat sich bis heute kein Wirtschaftswissenschaftler damit befasst, z.B. zu bilanzieren:

·       Wie hoch ist diese Art von (durchaus vermeidbarer)„Vermögens-Schmälerung“ für den Kunden? 

Und genau so interessant wäre doch auch zu „erforschen“:

·       Welcher „Schutz“ bringt dem Verbraucher mehr Vorteil (in Geld ausgedrückt): Verbesserten AGBs oder mehr WERT bei den Preisen? …
 

SmartCoop und ein WirMarkt – wären das keine guten Startpositionen, für eine Wirtschaft, die durch intelligentes Denken zu koordinieren beginnt?

Und:

·       Was spräche dagegen, einer Marktkoordination zu vertrauen, die das tut, was wir alle bestens kennen: Unser Körper. Er cooperiert und koordiniert, 24 Stunden täglich, Jahr für Jahr, ein Leben lang …

 Lassen Sie uns unsere Antworten mit einer Frage an Sie schließen:

·        Könnten Sie sich vorstellen, bei Ihrer Promotion eine „Herausforderung“ anzunehmen – Sie wissen sicherlich, was wir meinen …

    

 

 

  

 

21.03.14

SmartBioL–Hybridkraftwerke ersetzen - CO2-frei - fossile Brennstoffe

MMW mit ersten Testergebnissen hoch zufrieden.

Seit zwei Jahren sichtet das MMW VerbändeNetzwerk der Deutschen Genossenschafts- und Kooperationswirtschaft – weltweit – die wichtigsten Entwicklungen im Bereich hocheffizienter Energieerzeugung. Dabei spielt der Begriff „E-Generation-2.0“ eine besondere Rolle, denn dort sind die Kriterien von MMW genau definiert, die eine Energie-Erzeugungs-Technik repräsentieren muss, um für eine nachhaltige Energiewende tauglich zu sein.

Bei „E-Generation-2.0“ geht es einerseits um qualitative Vorgaben, wie z.B. CO2–Freiheit und Ressourcenschonung. Es geht zum anderen um direkte Nutzbarkeit ohne weitere Folgekosten. Und es geht um die Einhaltung der marktwirtschaftlichen Spielregeln, wie Wirtschaftlichkeit ohne Dauersubventionen, so Gerd K. Schaumann, Vorstand von MMW.

Genau diesen Bedingungen entsprechen die SmartBioL–Hybridkraftwerke, die sich seit einiger Zeit bei MMW in der Testphase befinden. Vorrangiges Ziel ist es zunächst, auf den Einsatz fossiler Brennstoffe gänzlich verzichten zu können. Den „Ersatz“ bietet ein aus zwei Komponenten bestehendes „Input-Konzentrat“, das zur Erzeugung eines Ökogases dient, das zum Betrieb der Hybridkraftwerke auf (angepasster) BHKW-Basis dient. Zum Vergleich: Würde ein marktübliches Blockheizkraftwerk (BHKW) z.B. im Zeitraum X einen Verbrauch an Dieselkraftstoff von 1.000 Litern haben, benötigt - vergleichsweise - ein SmartBioL-Hybridkraftwerk lediglich einen Bruchteil dieser Menge in Form des SmartBioL-Konzentrates.
Unterstellt, man würde ein BHKW mit 20 KWel mit einer Jahresleistung von 6.000 Std. Energie produzieren lassen, würde das zu einem Dieselverbrauch von ca. 12.000 Litern führen und die Umwelt würde mit ca. 32.000 kg CO2 belastet. Dem stünde ein SmartBioL-Konzentrat-Verbrauch von derzeit nur ca. 2% des eingesetzten Dieselvolumens in gleicher Zeit gegenüber, und Versuche zeigen, dass sich diese Relation sogar noch verbessern lässt. Auch die „Öko-Bilanz“ lässt sich ebenfalls sehen: Es werden in diesem Beispiel vollständig(!) die ca. 32.000 kg CO2 aus der Verbrennung des Dieselkraftstoffs eingespart (!), die Abhängigkeit von Rohstoffen entsprechend reduziert und das selbst erzeugte, zur Verbrennung dienende Ökogas, ist vollkommen umwelt- und ressourcenkonform.

Das SmartBioL-Gesamtkonzept beinhaltet jedoch nicht nur die Effizienzbereiche Input-Kosten und technischer Wirkungsgrad nebst dem Faktor Lebensqualität. Es geht insgesamt um den Nachweis, dass nicht nur hochwertige Technik zeitnah zur Verfügung steht, um die Energiewende gesichert zu schaffen, sondern auch, dass diese Technik leistungsstark ist und ohne staatliche Dauer-Subventionen auskommt. Denn dann könnte endgültig mit dem Vorurteil aufgeräumt werden, dass die Erneuerbaren Energien wegen dieser Subventionen – quasi automatisch - zu Energie-Preis-Erhöhungen führen müssten.

In Anlehnung an einen bekannten Werbespruch einer Bank – so der MMW Vorstand – könnte man versucht sein zu sagen: „E-Generation-2.0 – So geht ENERGIE (-WENDE)“!

Der Fachbeirat Energie und Technik beim MMW Netzwerk ist zuversichtlich, dass mit solchen Technologien der erfreulich stetige Aufwuchs des Sektors Energiegenossenschaften und Energiekooperationen, ungebrochen weitergehen kann.

Derzeit werden noch weitere drei weitere Energie-Erzeugungs-Technologien getestet, die alle den Standards „E-Generation-2.0“ entsprechen. Auch dort sind die Eingangstests vielversprechend. Weitere interessante Konzeptionen wurden zur Beurteilung der „E-Generation-2.0-Fähigkeit“ bei MMW eingereicht.

Der MMW Vorstand ist in doppelter Weise über die positiven Entwicklungen erfreut, denn einerseits sichert man damit die Zukunft der -inzwischen über 70- Energiegenossenschaften und zahlreichen anderen Energiekooperationen in den Verbänden von MMW ab und andererseits wird damit die Energiewende nachhaltig befördert. Und das Besondere: Über ihre zahlreichen internationalen Kontakte hat sich MMW nicht nur direkte Kontakte zu hochinnovativen Gruppen in Sachen moderner Energieerzeugung geschaffen, sondern es werden auch potenzielle Absatzmärkte vorbereitet.

Inzwischen hat MMW mit Hilfe seiner zahlreichen Kooperationspartner nicht nur die weltweit systematische Technik-Identifikation ausgeweitet, sondern unterstützt auch Erfinder und Wissenschaftler z.B. bei der Umsetzung, Finanzierung und der Sicherung und Verwertung von Rechten (Patente, Gebrauchsmuster) ihrer Ideen.

Mit der Gesamtkoordination der Aufgaben wurde die MMW nahestehende „Leitgenossenschaft“ in Sachen Energie, die SCE Smart Coop Energies eG beauftragt. Zentrale Kontaktadresse „Energie“ bei MMW:  belker@menschen-machen-wirtschaft.de


04.03.14

Power to Vital – Eine Form der Energie-Erzeugung, die Menschen und Wirtschaft nützt und dabei nachhaltig unsere Umwelt schützt! (Der „Vitalisierungs-Faktor“ E-Generation-2.0)


ENERGIE benötigen wir in allen Lebensbereichen. Man kann sagen, wir sind komplett von Energie abhängig. Alles scheint ENERGIE zu sein …
Die Wissenschaft neigt immer mehr dazu, den Menschen als „Energiewesen“ zu sehen…
Die Folge: Es wäre wohl kaum vermessen demnach zu sagen, dass die "passende" Energie durchaus einen Beitrag zur "Vitalisierung" unseres gesamten Lebens leisten könnte ...

Wie abhängig wir von ENERGIE sind, zeigt uns ein „Stromausfall“, könnte aber auch ein "Störfall" sein.
Und diese Abhängigkeit wird sich weiter steigern. Das zeigt, welche Bedeutung die Energieversorgung für unser Leben hat.
 
Wen wundert’s, wenn ob dieser Bedeutung immer mehr Menschen sich für das Thema ENERGIE interessieren. Dabei geht es auch – aber nicht nur – um den „PREIS“. Die Energieversorgung – unter unterschiedlichen Gesichtspunkten zu betrachten scheint Sinn zu machen.

 
Schauen wir uns das Thema ENERGIE einmal aus der Warte der verschiedenen Interessen der Energienutzer an:
 

Der soziale Aspekt:

Energie muss bezahlbar bleiben, denn ENBERGIE ist Gebrauchsgut und kein „Luxusartikel“.

 
Der wirtschaftliche Aspekt:

Energie muss auch dort bezahlbar sein, darf zu keinen Barrieren im internationalen Wirtschaftshandeln führen, keine Einkommenschancen mindern.

 

Der Gesundheitsaspekt:

Es gibt Energieerzeugung, die hat offenkundig nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit, so z.B. die Erzeugung mittels Atomkraft. Dieser Aspekt wirkt aktuell und - bezogen auf den Abfall - sogar „generationsübergreifend“.

 
Der Technikaspekt:

Es ist erkennbar, dass in anderen Ländern, z.B. den USA und China, sozusagen eine „Innovations-Welle“ in Sachen Energie angerollt ist. Da geht es längst nicht mehr um „Innovatiönchen“, da scheint es um das zu gehen, was man „Quantensprung“ nennt. Und der Staat räumt „Erscheinungs-Barrieren“ ab, während in anderen Ländern solche quasi künstlich errichtet werden.

Unser Land lebt von und mit Innovationen. Man muss sich schon sehr bemühen, wenn man so etwas wie eine „Führungsrolle in Sachen Energieerzeugung“ erkennen will …

 
Der Umweltaspekt

Immer mehr Menschen achten auf Lebensqualität. Dabei spielt eine umweltkonforme Energieerzeugung eine zunehmend wichtigere Rolle. CO2-freie Energieerzeugung ist inzwischen durchaus – sogar sehr wirtschaftlich – möglich. Was hindert uns wirklich daran, dies zu tun?

Aber Umwelt hat auch etwas mit Landschaften zu tun. Ein Seeblick auf drehende Rotoren - Macht das Sinn? Ja, vorübergehend vielleicht, solange es keine Alternativen gibt. Und „Solar-Felder“? – Auch die könnten als vorübergehend akzeptabel eingestuft werden.

 
Der kooperative Aspekt:

Menschen, die sich aktiv an einer wichtigen Problemlösung beteiligen. Gerade das sagen doch Politiker, sei mehr und vorrangig gewünscht. Und jetzt zeigen die Menschen in Sachen Energiewende genau das (sie machen aktiv mit bei viel Umweltbewusstsein). Und die Politiker reagieren wie?

Fördernd – ermutigend – anregend? Das wäre gut. Die Vorbereitungen der Politik für die nächsten Monate lassen jedoch eher das Gegenteil vermuten.

 
Es gäbe weitere Aspekte, die es lohnte sich anzuschauen. Sie alle sind wichtig für eine nachhaltige Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung.

Wir wollen nur noch einen weiteren Aspekt betrachten, nennen wir ihn den

 
Marktwirtschaftlichen Aspekt:

Wirtschaftsförderung ist in bestimmten Situationen als Impulsgeber richtig und wichtig. Aber es ist atypisch, dass ein ganzer Wirtschaftsbereich langlebig, scheinbar dauerhaft, subventioniert wird. Das macht in Richtung Innovationen wenig Sinn, denn wer sollte auf eine solch „destruktive“ Idee kommen, Energie-Erzeugungs-Technologie zu entwickeln, wenn er sich damit Nachteile einhandelt. Das gibt es nicht? Ein Blick in das EEG macht das schnell deutlich. Dort wird genau angegeben, welche Technik Vorzüge bekommt, z.B. Zugang zum Netz oder Förderung der erzeugten Kw/h. Von Anreizen für wirklich effektive Energie-Erzeugungs-Innovationen ist wenig zu erkennen.

 
E-Generation-2.0 umschreibt und präzisiert, welchen Kriterien eine Energie-Erzeugungs-Technologie folgen müsste, um alle vorgenannten Hindernisse abzubauen.

Utopie – Illusion – nicht „Stand der Technik“? Keineswegs, wie uns unsere Recherchen – weltweit – zeigen. Gerade haben Investoren-Gruppen in den USA – beschlossen, in das Konzept „Kalte Fusion“ massiv zu investieren. Und interessant, dass auch China – in Kooperation – diese Technik-Innovation ins Land holen will.

Ob „Kalte Fusion“ eine Technik mit Zukunft wird? Das können und wollen wir nicht beurteilen. Wichtiger ist, dass es in Sachen Energie-Erzeugung vieler mutiger „Pioniere“ bedarf. Und um diesen „Pioniergeist“ – von dem unser Land eigentlich nie genug haben könnte – „herauszufordern“ bedürfte es einer grundsätzlich anderen „politischen Geisteshaltung“.

Unser Land lebt vom Fortschritt, davon, dass unternehmerische Ideen zur Realisation – sozusagen auf den Markt – kommen können. Wie das geht, das haben uns die USA (auch China und andere Länder) z.B. in Sachen Computer- und Kommunikationstechnik vorgemacht. Und sie innovieren mit „Volldampf“ beim Thema Energie-Erzeugung weiter …

 

Gut zu wissen, dass in Sachen Wasserstoff die Bundesregierung mit „power-to-gas“ das weltweit modernste Hybridkraftwerk in Prenzlau signalisiert, dass die Brennstoffzellen-Entwicklung auf hohem Niveau gefördert wird. Aber weniger gut zu wissen, dass dies alles am Mittelstand quasi vorbeigeht, dass dies fest in „konzernierten Händen“ zu sein scheint. Und beim Thema power-to-gas schaue man sich bitte genauer die Motive an …
 

Was z.B. benötigt würde,  wäre eine Art „Energie-Innovations-Fonds“ woraus die verschiedensten Innovations-Ansätze eine „Start-UP-Förderung“ bekämen.

Ein solcher Fonds müsste noch nicht einmal aus Steuermitteln finanziert werden. Es würden wahrscheinlich „Steueranreize“ genügen, um entsprechende Investoren „ins Boot“ zu holen. …

 
Problemlos könnten auch die großen Energieerzeuger hierfür einen Beitrag leisten, denn deren „Kassen“ sind bestens gefüllt.

 
Und wenn man das alles – aus welchen Gründen auch immer – nicht wollte, nicht könnte, wie wäre es dann mit einem „Energie-Kooperations-Fonds“?

Jeder Mensch, der sich – z.B. mit mindestens  100 .- EUR – an diesem Fonds (eG) beteiligt, bekäme in dieser Höhe eine Anrechnung auf zu zahlende Energiesteuern. Das macht man übrigens bei der Kfz-Steuer ähnlich, um Innovationen zu fördern … Damit würde man den „Mitmach-Effekt“ steigern und die viel kritisierte „Politikverdrossenheit“ wahrscheinlich mindern.

 
Alle diese Maßnahmen sind nur Beispiele. Sie sollen einzig deutlich machen, wie groß eigentlich der „Spielraum“ der Politik wäre, wenn man wirklich ENERGIE-ZUKUNFT sichtbar positiv gestalten wollte.

 
Wir wollen die fehlende Aufbruch-Stimmung in Sachen Energiewende nicht kritisieren oder werten. Ob, wann und wie schnell, eine nachhaltige Energiewende auf ansprechendes Niveau nun kommt oder nicht, die Verantwortung bleibt und  liegt bei jedem Menschen selbst. Und die Möglichkeiten?  Die scheinen besser zu sein, als man zunächst denken mag. Schließlich gibt es bereits über 800 Energiegenossenschaften in Deutschland. Das sind inzwischen schon über 200.000 aktive „Mitgestalter“.


Was vielleicht (noch) fehlt, ist die „stimmige und nachhaltige Technik“. Wobei wir unter „stimmig“ vor allem verstehen, dass das Mitgestalten auch nachhaltig belohnt werden kann, z.B. als eine Art ENERGIE-RENTE …

 
Der Fachbeirat für Energie und Technik des MMW VerbändeNetzwerkes ist überzeugt, dass zahlreiche (der weltweit neuen) Energie-Erzeugungs-Techniken über ein entsprechendes „Belohnungs-Potenzial“ verfügen.

 
Kommen wir dem eingangs erwähnten „Vitalisierungs-Faktor“ durch ENERGIE näher? Zweifellos, mit Erzeugungs-Technologien der E-Generation-2.0 kann das Energie-Thema auf die nächste Stufe gehoben werden. Und auf dieser Stufe geht es um höchstmögliche Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit, wozu dann auch Themen wie „Regionalisierung“ und „Subventionierung“ gehören.

Es machte natürlich wenig Sinn, einerseits staatliche Fördermittel (sozusagen Steuergelder) einzunehmen und daraus (oder nur deshalb) hohe Renditen zu zahlen. Das würde zu Recht kritisiert und könnten sich wohl nur Konzerne (Ausschüttungen) leisten …

 
Wenn aber eine Energie-Erzeugung ohne Subventionen auskommt, gleichzeitig zu niedrigeren Energiekosten führt und komplett die Umwelt schont?

Wer sollte dann etwas dagegen haben, wenn eine Mitwirkung an einem solchen Ergebnis, angemessen honoriert würde?

 
Das Konzept SmartBiol-Hybrid-Kraftwerke (und in Vorbereitung SmartBiol-Cat-Kraftwerke) sollte in der Lage zu sein, vorgenannte Potenziale zu erfüllen.

Die SmartBiol – Technik erfüllt nicht nur die Standards von E-Generation-2.0, sondern – so die Wirtschaftspläne – verfügt über entsprechenden Spielraum, um nachhaltig Förderzwecke zu optimieren, Energie-Renten-Konzepte zu realisieren oder – im Rahmen der ins Trudeln geratenen Betrieblichen Alterversorgung (bAV) – attraktive Lösungen zu bieten.

Und weitere Bereiche – heute leicht übersehen – bieten sich an, um mittels SmartBioL eine nachhaltige Verbesserung zu erfahren, z.B. die Schifffahrt.

 
Das nennen wir SmartCoop und ist ein Beitrag des MMW VerbändeNetzwerkes Menschen-Machen-Wirtschaft e.V. für ein nachhaltiges Wachstum eines kooperativen Wirtschaftssektors, (hier) bezogen auf den Bereich ENERGIE.

 
(Wir danken den Mitgliedern des MMW-Fachbeirates für Energie und Technik für ihre engagierte Arbeit und die vorgelegten Ergebnisse und Empfehlungen)